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Guten Tag <<Name>>!

UrlaubUrlaubskoffer schon gepackt? Sonnenbrille? Badehose? Strandlektüre? Oder gehören Sie auch zu denen, die sich schwertun, den richtigen Lesestoff für die Freizeit zu finden? Ich habe dieses Problem diesmal nicht. Sie werden`s nicht glauben: Deutsche Maschinenbau-Geschichte steht bei mir gerade ganz hoch im Lesekurs! Seit ich nämlich weiß, dass Johann Zimmermann 1848 in Chemnitz die erste Werkzeugmaschinenfabrik gründete, bin ich durch meinen Namensvetter komplett entflammt. Dieser Namenszufall verpflichtet doch, oder? Also bin ich mal tiefer in die Materie eingetaucht und stieß dabei irgendwann auf folgende ebenso banale wie bedeutungsvolle Frage: Was ist eigentlich eine Maschine?

Eine scheinbar einfache Frage, die aber gar nicht so leicht zu beantworten ist! Oder doch? Mir jedenfalls fiel dazu unwillkürlich etwas aus meiner Studienzeit ein: Heinrich Spoerls Roman „Die Feuerzangenbowle“ - dieses zeitlose Meisterwerk, vor allem natürlich in der Filmversion. Kennen Sie noch die Szene, in der der Physiklehrer Bömmel erklärt, was für ihn eine Maschine ist? Wenn nicht, hier eine kurze Gedächtnisstütze im O-Ton: „Wo simmer denn dran? Aha, heute krieje mer de Dampfmaschin. Also, wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm. Un da sage mer so: En Dampfmaschin, dat is ene jroße schwarze Raum, der hat hinten un vorn e Loch. Dat eine Loch, dat is de Feuerung. Und dat andere Loch, dat krieje mer später. Und wenn de jroße schwarze Raum Räder hat, dann is et en Lokomitiv.“ Herrlich dann auch Bömmels Erklärung der Einzelteile: „Wat is en Ventil? Da stelle mer uns wieder janz dumm. E Ventil is, wo wate rein jeht, aber sein Lebjottstag nix erauskömmt.“

Ist das nicht einfach brillant? Beziehungsweise: brillant einfach? Wie oft scheitert schließlich die Vermittlung von wichtigem Wissen schlichtweg daran, dass die Dinge haushoch über den Kopf des zu Belehrenden hinweggeschleudert werden? Man stelle sich mal vor, Lehrer Bömmel wäre seinen Schülern hiermit gekommen: "Eine Dampfmaschine ist eine Kolben-Wärmekraftmaschine, die in Kombination mit einem Dampferzeuger die im durch Verbrennung erzeugten Dampf enthaltene Wärmeenergie mittels Kolben in mechanische Arbeit umwandelt."

Er wäre sicher gegen eine Wand aus gähnenden Fragezeichen geknallt. Und wie sich das anfühlt, wissen die meisten Vertriebler im Maschinenbau nur zu genau! Viel zu oft wird da nämlich das zarte Pflänzchen namens Kundeninteresse mit einem Hammer aus Fachverkomplizierungsschnack gekonnt in den Boden geknüppelt. Wie es auch anders geht, zeigt mein aktueller Interviewgast. Sie befragte ich zum Thema „strategische Personalentwicklung im Vertrieb“ ausführlich. Soviel sei verraten: Hier kommt jemand, die es versteht, die Dinge klar und einfach auf den Punkt zu bringen! Von ihr kann jeder etwas lernen - nicht nur (aber eben gerade auch) die Vertriebler.

Männer, zieht eure Hüte und spitzt eure Ohren: Hier kommt Frau Senftleben!

Als Leser dieses Newsletters gehören Sie ja zum Kreise jener Blitzdenker, die offen sind für neue Denkansätze, die neue Herausforderungen suchen und sich ihnen dann auch stellen - gerade im hochdynamischen Maschinenbau mit seinen globalen Vertriebsherausforderungen. Doch gutes Neues zu finden ist gar nicht so leicht! Durch Projektarbeit las ich in den letzten Wochen Bücher über Bücher zum Thema Vertrieb. Speziell im Industrieumfeld. Mein Fazit: Wirklich Gutes ist rar. Da muss man schon verdammt tief schürfen! Ich jedenfalls habe bei meiner Lektüre allenfalls ein paar Brocken Katzengold gefunden. Wie steht's mit Ihnen? Sind Sie vielleicht in letzter Zeit mit der Lese-Spitzhacke auf Gold gestoßen? Haben vielleicht sogar eine ergiebige Ader entdeckt? Dann lassen Sie es mich bitte wissen, jeder Literaturtipp ist mir mehr als willkommen!

Nach dieser geistigen Blechwüste war dann das Interview mit Sandra Senftleben ein wahrer Goldregen! Also, kurz erklärt: Worum geht's im Interview? Frau Senftleben ist studierte Betriebspädagogin und heute Managerin Human Resources Development bei der GEA Group Aktiengesellschaft im Segment GEA Heat Exchangers. Und, was mich persönlich sehr freut: Sie hat bereits im Krisenjahr 2008 antizyklisch auf den kommunikationsoptimierer.de gesetzt. Dabei suchte sie nicht etwa den Schnellschuss und schon gar nicht das obligatorische „Wie-binde-ich-eine Krawatte-richtig-Seminar mit Checkliste“. Im Gegenteil: Format, Anspruch und Weitblick prägen ihr Wirken. Und natürlich der Mut, ungewöhnliche Wege zu gehen und innovativen Ansätzen eine echte Chance zu geben. Das macht sie zu einer ungewöhnlich guten Personalentwicklerin.

Also: Klicken Sie rein und hören Sie genau hin, was sie als Expertin für Personalentwicklung speziell im Vertrieb Maschinenbau zu sagen hat. Ach, bevor ich es vergesse: Selbstverständlich hat Frau Senftleben alle Vertriebsworkshops persönlich mitgemacht. Die Frau weiß also, wovon sie spricht!

Lars Zimmermann TV - Sandra Senftleben GEA Heat Exchangers GmbH kommunikationsoptimierer.de

Skispringen für den Maschinenbau - und das schon im Herbst!

Für den nächsten Geistesblitz! im Herbst steht schon der nächste Interviewpartner in den Startlöchern. Doch bevor wir das Geheimnis seiner Identität lüften, interessiert es Sie als Blitzdenker sicherlich, wer das iPad vom letzten Geistesblitz!-Quiz einstrich. Es war die Startnummer 11: Rainer Böse von Putz und Partner Unternehmensberatung AG aus Hamburg.

Herr Böse gewinnt bei kommunikationsoptimierer.de ein iPadÜbrigens: Herr Böse war schier aus dem Häuschen, als er von seinem Gewinn erfuhr. Premiere für ihn. Daher besonders schön. Nochmals Gratulation hierfür und danke für das eingeschickte Foto! Nun aber zurück zu meinem Stargast im Herbst: Es handelt sich um keinen Geringeren als den Vater aller DSV-Adler. Er startete als "Floh vom Fichtelberg" und landete als mehrfacher Olympiasieger. Ein echter Überflieger also, der die Massen begeistert und in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe gesetzt hat: die Skisprunglegende Jens Weißflog.


Skispringen für den MaschinenbauZusammen mit dem Wirtschaftsjournal aus Chemnitz werde ich nun ein feines Interviewkonzept für Jens Weißflog entwickeln, um auszuloten, wie der Maschinenbau von dieser Erfolgsgeschichte profitieren könnte. Denn genau darum geht es beim Geistesblitz! schließlich: von Leuten lernen, die Ungewöhnliches gewagt und dadurch gewonnen haben. Auch und gerade in Bereichen, die auf den ersten Blick wenig mit Maschinenbau zu tun haben. Denn die Erfolgskonzepte sind sich oft verblüffend ähnlich, egal ob Politiker, Personalentwicklerin oder Weltklasse-Skispringer. Zahllose Gespräche haben mich gelehrt, dass wir im Maschinenbau von all diesen Menschen eine Menge lernen können!

Doch kein Lernen ohne richtiges Fragen! Im Falle von Jens Weißflog ist das aber gar nicht so einfach: Olympiasieger, Wiedervereinigung, Hotelier - wo fängt man da an im Interview? Wo hört man auf?

Am meisten interessiert mich: Was würden Sie ihn fragen? Was möchten Sie von ihm wissen? Gerade wenn Sie im Maschinenbau an Vertrieb und Marketing denken - Wo sehen Sie Anknüpfungspunkte?

Lassen Sie Ihren Gedanken doch einmal freien Lauf und schicken Sie mir Ihre Fragen!

Geistesblitz!

Und weil wir schon beim Thema sind: Der Geistesblitz! lebt vom Mitmachen, von Ihren Wünschen. Damit es weiter nach vorne geht, sagen Sie doch mal: Was gefällt Ihnen am Geistesblitz!? Was sollte ich ändern? Wie gefällt Ihnen die Kameraführung? Wie die Locations? Unsere Mühe soll schließlich auch ordentlich abliefern. Doch eins ist schon mal klar: Da kommt noch einiges Frisches auf Sie zu! Sie dürfen gespannt sein, das kann ich jetzt schon verraten. Denn: Letzte Woche saß ich zum Mittagessen bei leckerem „Beelitzer-Spagel“ im Herzen von Berlin. Während ich vertieft mit meinem Gast diskutierte, fuhr einige Meter vor unserem Tisch eine dicke Staatskarosse vor. Und, wen sah ich da vor meinem Tisch – live und in Farbe? Jemanden, bei dessen Anblick ich dachte: „Lars, das ist deine Stunde! Geh hin und frag gleich nach einem exklusiven Geistesblitz!-Interview!“

Fazit: Man glaubt ja gar nicht, was eine einfache Frage so alles bewirken kann. Sie dürfen gespannt sein! Mehr dazu hier im Herbst. Nach dem 22. September. Sie verstehen.

So, das war`s auch schon wieder. An Sie alle da draußen: Erholen Sie sich gut und lassen Sie es sich im Urlaub mit Ihren Lieben mal so richtig gutgehen. Eine schöne Zeit wünsche ich Ihnen!


Mit einem zukunftsgerichteten Gruß aus dem Harzvorland verbleibt
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Lars Zimmermann
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