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Guten Tag <<Name>>!

Am 7. September war es soweit. Nach einer anstrengenden Woche stand ich auf einer Stahlkonstruktion in über 100 Metern Höhe und wollte springen. Ja, ich stand wortwörtlich vor dem Abgrund und wollte mich in die Tiefe stürzen! Der Welt entfliegen, wie ein Vogel. Ich dachte noch einmal an den Grund, weshalb ich hier oben stand und machte einen großen Schritt nach vorn...

... auf Jens Weißflog zu, meinen Interview-Partner für den neuen „Geistesblitz!“. Springen konnte ich schließlich nicht: weit und breit kein Schnee auf der Schanze am Fichtelberg! Spätsommer eben. Und klar, zugegeben, da fehlte nicht nur der Schnee: Ich habe natürlich keinerlei Erfahrung im Skispringen und auch vom Idealgewicht eines DSV-Adlers bin ich - nun ja - noch das eine oder andere Gramm entfernt. Aber glauben Sie mir, den Nervenkitzel und die Faszination dieses Sports konnte ich in diesem Moment gut nachvollziehen, da oben!

Eine Premiere in Mitteldeutschland! Ohne Netz und doppelten Stuntman!

„Aber Moment mal“, fragen Sie sich jetzt vielleicht, „was macht denn der Zimmermann mit Jens Weißflog auf der Fichtelberg-Schanze?!?“ Ganz einfach: Es war der krönende Abschluss eines grandiosen Wochenendes! Anlass für meinen Besuch bei dem Ausnahme-Adler aus dem Erzgebirge war die Live-Aufzeichnung des neuen Geistesblitz!, für den ich mich ja regelmäßig auf die Suche nach neuen und ungewöhnlichen Impulsen für den Maschinenbau begebe. Und, was soll ich sagen: Das Treffen mit Jens Weißflog war in jeder Hinsicht ein Volltreffer! Zum Beispiel, weil das Interview diesmal als Live-Aufzeichnung vor Publikum über die Bühne ging. Aufregende Premiere für mich! Also nix mit "Cut! Das Ganze nochmal!", sondern authentische, ungeschminkte Gesprächs-Action, ohne Netz und doppelten Stuntman!



Aber nicht nur für mich, auch für das Wirtschaftsmagazin „WirtschaftsJournal für Mitteldeutschland“ war das Ganze eine Premiere. Sie promoteten mich zum neuen Geistesblitz! in Mitteldeutschland, der Maschinenbau-Wiege Deutschlands und schrieben einen interessanten Beitrag zu dieser überaus ungewöhnlichen Begegnung im Oberwiesenthal. Doch dazu später mehr!

Zurück zum Interview: Nach einer astreinen Anmoderation vom Projektleiter Dr. Jens Pape staunte das Fachpublikum aus dem Maschinenbau vor Ort nicht schlecht, als der „Floh vom Fichtelberg“ als Fachmann für Erneuerung aus seinem Nähkästchen plauderte. Details und Hintergründe, die dem aufmerksamen Maschinenbauer ordentlich Input geben. Denn: Wer sollte zum Thema „Innovationsbereitschaft“ kompetenter sein als der ehemalige Skispringer Jens Weißflog? Schließlich war er derjenige, der in den 90ern als Olympiasieger vom etablierten Parallelstil mutig zum neu aufkommenden V-Stil wechselte. Das war allerdings keine leichte Aufgabe für ihn. Im Gegenteil: harte Arbeit und Disziplin. Aber auch abseits der Schanze schaffte er den richtigen Absprung und legte als Geschäftsmann und Hotelier erneut eine beachtliche Punktlandung hin. Trotzdem fragen Sie sich vielleicht noch immer: Was genau hat das jetzt mit uns und dem Maschinenbau zu tun?

Für Sie als Blitzdenker bedarf das Prinzip „Innovation“ keiner neuen Erklärung oder Rechtfertigung. Der Wirtschaftsstandort Deutschland kann schließlich nur mit tatsächlichen Erneuerungen seinen Vorsprung halten und ausbauen. Auch im Maschinenbau gibt es - ein Glück! -  immer wieder Erneuerungen, zu denen man sich positionieren muss. Ich nenne da immer gerne das Stichwort „Maschinenrichtlinie 2006/42/EG“! Klingelt`s? Grenzen wir es noch weiter ein: Die Rolle der Maschinenrichtlinie im Vertrieb! Für einige von denen, die ich in dieser Sache beraten habe, war diese Neuerung zunächst mehr Fluch als Segen. Klar: die angeborene Skepsis gegenüber dem Unbekannten! Am Ende unserer gemeinsamen Arbeit aber hat niemand mehr geflucht, da haben alle schließlich den (Geld-)Segen gesehen, der in der Maschinenrichtlinie tatsächlich steckt! Heute sind diese Unternehmen eindeutig vorne und ernten kräftig im Markt. Sie haben die neue Herausforderung kraftvoll angepackt und schlagen daraus jetzt ordentlich Kapital.

Mit Innovationsbereitschaft knacken Sie jede Nuss!

Natürlich ist das nur eins von vielen Beispielen aus dem Maschinenbau, aber es zeigt doch: Mit der nötigen  Innovationsbereitschaft knackt man jede neue Nuss, die einem in den Weg rollt. Im Umkehrschluss heißt es aber auch: Nur wer wirklich bereit ist für Neues, kann neue Ideen auch  für sich nutzen. Klingt doch logisch, oder? Sollte man denken! Schon ein kleiner Praxistest aber zeigt das, was ich auch in meiner Beratertätigkeit allzu oft erlebe. Checken Sie doch mal kurz bei Google den Begriff „Innovation“. Und? Genau, Google schlägt 252 Millionen mal Alarm. Und nun geben Sie mal „Innovationsbereitschaft“ ein. Na, staunen Sie auch gerade – so wie ich bei der Vorbereitung zum aktuellen Geistesblitz!? Erstaunlich, oder? Vielleicht ist das auch einer der Gründe, weshalb so viele Innovationsprozesse floppen. Man redet ja inzwischen von einer Flop-Rate von 80 Prozent und einem volkswirtschaftlichen Schaden von 10 Milliarden Euro pro Jahr!

Und gerade deshalb ist es so wichtig, nach neuen, ungewöhnlichen Vorbildern zu suchen, die einem vermitteln, wie echte Innovationsbereitschaft aussieht. Wie man einen erfolgreichen Absprung schafft und dabei noch eine sanfte und saubere Landung hinlegt. Und wer könnte da nun ein besseres Vorbild abliefern als der erfolgreichste deutsche Skispringer aller Zeiten, der fliegende Tollkühne und tollkühne Flieger: Jens Weißflog?


In gut zwei Wochen ist es dann endlich soweit: dann wird der neue Geistesblitz! seine Premiere auf Ihrem Bildschirm feiern können. Ein halbes Jahr intensive Vorbereitung meinerseits sowie ein redaktioneller Beitrag im WirtschaftsJournal, dem Wirtschaftsmagazin Mitteldeutschlands, gingen dem Interview voraus. Und damit Sie schon jetzt einen Vorgeschmack auf diese einmalige Verbindung von Sport und Maschinenbau erleben können, können Sie sich hier und heute den Appetizer zum Geistesblitz! mit Olympiasieger Jens Weißflog sowie den Beitrag im WirtschaftsJournal anschauen und sind dann bestens eingestimmt auf den kommenden Geistesblitz! in zwei Wochen.



Zum Schluss will ich noch festhalten, dass eine wahre Innovationskultur natürlich nur dann heranwachsen kann, wenn es uns gelingt, kommende Generationen kluger Köpfe daran zu gewöhnen und auch zu beteiligen.

Laudatio und nun?

Daher bin ich vor kurzem besonders gerne einer Laudatio-Anfrage der Ruhruniversität Bochum nachgekommen, genauer gesagt des Studiengangs ISE (Industrial Sales Engineering) der Fakultät für Maschinenbau. Hausherr dort ist der von mir sehr geschätzte Prof. Dr. phil. Joachim Zülch, den ich hin und wieder mit frischem Fachinput für seine Studenten unterstütze. Für die Festschrift zum 10-jährigen Bestehen schrieb ich daher mit Blick auf die zukünftigen Anforderungen an die dortigen Studentinnen und Studenten - und natürlich an uns alle - kurz und bündig einfach Folgendes:

„Nach nunmehr über 20 Jahren im technischen Vertrieb ist mir als Berater klar, dass die große Herausforderung im globalen Wettbewerb im besseren „Kundenverstehen“ liegt.

Nur die, die tiefgründiger verstehen, welche Erfahrungen und Wünsche die Kunden besitzen, sind auch in der Lage dazu, neben optimalen Lösungen vorteilhafte Margen zu erzielen.

Aber: Wo lernt man das konkret?“

Klar doch! Natürlich an der Ruhruniversität Bochum mit dem ISE-Visionär und Erneuerer Prof. Dr. phil. Zülch! Gratulation zum 10-jährigen Bestehen und weiterhin kraftvoll voraus!


Mit purer Neugier auf Ihre Reaktionen verbleibt Ihr


Dipl.-Wirtsch.-Ing. Lars Zimmermann
kommunikationsoptimierer.de


P.S.: Bevor ich es vergesse: 35 Prozent Umsatzschub gegen rückläufigen Markttrend? Sie lesen richtig! Kein Ammenmärchen, kein Werbegag, sondern harter Fakt. Wie das geht? Lesen Sie hier!
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