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DENKANSTÖßE
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Illustration: © Nicolas Mahler

Liebe Leserinnen und Leser,

jeden Sommer reisen die Menschen in Scharen an die Strände und Küsten. In unserem heutigen Denkanstoß geht unser Leitender Redakteur Nils Markwardt unserer Faszination für das Meer nach und blickt unter anderem mit Karl Jaspers, Friedrich Nietzsche und Immanuel Kant auf den Ozean. Dabei wird klar: Die See ist keineswegs nur Ort ausgiebigen Badevergnügens und imposanter Sonnenuntergänge.

Vielmehr vermag sie „zur existenziellen Erfahrung zu werden. Denn selbst alkoholorientierte Erlebnisurlauber dürften in nüchternen Momenten die eigentümliche Dialektik von Wassermassen erahnen: In ihrer flüssigen Unendlichkeit verdichten sich die Fragen des menschlichen Daseins. Offenbaren sich Seelandschaften nämlich immer auch als Seelenlandschaften, sind Mensch und Meer seit jeher auf das Engste verbunden: zugleich Freund und Feind, Sehnsucht und Abgrund. Wer ans Wasser kommt, wird nämlich mit mindestens drei maritimen Grundgefühlen konfrontiert, die in ihrer tiefen Ambivalenz konstitutiv für die menschliche Existenz sind: Freiheit, Ehrfurcht und der Wille zum Wissen.“

Lesen Sie hier den ganzen Text von Nils Markwardt.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Theresa Schouwink
(Redakteurin)

 
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DIE GEGENWART DENKEN

  Essay  


Meer denken

Auch in Zeiten der Pandemie zieht es Millionen von Menschen zum Urlaub an die Küsten. Denn die See verspricht nicht nur Erholung, sondern in ihr spiegelt sich auch die menschliche Existenz. Eine kleine Philosophie des Meeres.

Von Nils Markwardt

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NETZLESE

 In einem Essay auf Zeit Online beschäftigt sich die Autorin Klara Charlotte Zeitz mit der Frage, warum unsere moderne Gesellschaft so schlecht mit dem Tod umgehen kann, und erklärt, wie sie, die zuletzt mehrere nahe Angehörige verlor, dabei Hilfe in der Philosophie Hannah Arendts und Karl Jaspers fand.

 Der Schriftsteller und Philosoph Philipp Tingler plädiert in der NZZ vor dem Hintergrund aktueller Debatten für ein stärkeres Aushalten von Ambivalenzen und Mehrdeutigkeiten und empfiehlt dafür nicht zuletzt die Lektüre von George Orwells kürzlich auf Deutsch erschienenen Essay „Über Nationalismus“. 

ZUM INNEHALTEN

„Ein und derselbe Weltzustand sieht völlig anders aus, je nachdem ob man ihn vom Chaos aufwärts ansieht oder vom Ideal abwärts. Aus der ersten Perspektive ist jeder Ansatz zu einer Ordnung ein Wunder, aus der zweiten erscheint noch die bestmögliche Wirklichkeit als ein Skandal.“

– Peter Sloterdijk: Zeilen und Tage (2012)

AUS DEM ARCHIV

Foto: Ullstein Bild – Heinz Perckhammer (Die Bildvorlage wurde digital bearbeitet)


  Porträt  

 

Zukunftsträume eines Geistersehers

Ende des 19. Jahrhunderts wollte der Philosoph Carl du Prel den Spiritismus mit dem Geist der modernen Wissenschaft in Einklang bringen. Noch heute sind Medientheoretiker beflügelt von du Prel – höchste Zeit, den Spiritisten und sein Denken genauer zu betrachten.

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