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Illustration: © Nicolas Mahler

Liebe Leserinnen und Leser,

wer in diesen heißen Sommertagen einen Park aufsucht oder es sich im Garten bequem macht, dürfte sich beim Anblick der dortigen Bäume, Büsche und Blumen vermutlich nicht als erstes fragen, über welchen ontologischen Status das Grünzeug verfügt. Vielmehr wird man sich wohl eher über den Anblick der Farben oder ihre schattenspendende Kraft freuen. Nachvollziehbar. Dennoch werfen Pflanzen tatsächlich philosophisch überaus interessante Fragen auf, nicht zuletzt, weil die Forschung immer mehr darüber erfährt, wie komplex diese mitunter funktionieren, ja dass sie womöglich sogar über eine Vorform von „Bewusstsein“ verfügen. Der Physiker und Philosoph Eduard Kaeser geht diesen Erkenntnissen in unserem heutigen Denkanstoß nach und fordert: „Es braucht einen radikalen – einen anti-cartesianischen – Perspektivenwechsel im Denken über Pflanzen.“

Den ganzen Text lesen Sie hier.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Nils Markwardt
(Leitender Redakteur)

 
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DIE GEGENWART DENKEN

  Essay  


Beete mit Bewusstsein?

Pflanzen gelten gemeinhin als dumpfe, bewusstlose Lebewesen. Die Forschung fordert diese Vorstellung jedoch zunehmend heraus – und wirft damit auch philosophische Fragen auf.

Von Eduard Kaeser

NETZLESE

 Das Portal Soziopolis veröffentlicht ein überaus lesenswertes Gespräch zwischen dem Publizisten, Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge und dem Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, in dem beide u.a. über die „Begriffskatastrophen“ nachdenken, die von der Corona-Pandemie ausgelöst wurden. 

 Bei Deutschlandfunk Kultur spricht der Soziologe Oliver Nachtwey über den „Geist des Silicon Valley“ und erklärt, wie die Philosophie des Solutionismus, also der Glaube, dass gesellschaftliche Probleme vor allem technisch gelöst werden müssen, in die Tech-Industrie Einzug – und welche sozialen Probleme mit diesem Denken verbunden sind.

ZUM INNEHALTEN

„Lieber Freund! Welch ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzend, mehr Omelette als Mensch.“

– Friedrich Nietzsche: Brief an Heinrich Köselitz (30.07.1887)

AUS DEM ARCHIV

Bild: ©Malte Jäger


  Großes Gespräch  

 

„Die deutsche Erfahrung ist für die Welt zentral“

Erotik und Erniedrigung, Romantik und Terrorismus, klassische Bildung und globaler Nihilismus. Pankaj Mishras Denken führt scheinbare Gegensätze zusammen, ohne dabei eine versöhnende Vermittlung anzustreben. Gespräch mit einem Mann, dessen Zorn ihn zu neuen Einsichten führt.

Das Gespräch führte Wolfram Eilenberger

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