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Die neue Sonderausgabe, jetzt am Kiosk!

Platon
Raus aus der Höhle!


Platon steht nicht nur am Anfang der europäischen Philosophie, er ist und bleibt auch einer ihrer anschaulichsten Denker. Ausdauernd inszeniert er in seinen Dialogen die Philosophie als Gespräch, das gegenseitiges Wohlwollen voraussetzt und in dem es keinesfalls um den argumentativen Sieg geht, sondern vielmehr um das gemeinsame Suchen nach Wahrheit.

 

Platons Themen haben auch nach mehr als 2000 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt: Die Frage nach dem guten Leben treibt ihn ebenso um wie die Gefahr des politischen Populismus. Und sein berühmtes Höhlengleichnis, in dem er die Anstrengung des Denkens mit dem Aufstieg aus einer Höhle vergleicht, in der man nur die Schatten der Dinge sieht, ist von bleibender Wichtigkeit, selbst dann, wenn man seine metaphysische Ideenlehre nicht teilt. Denn was Platon beim Aufstieg aus der Höhle auch beschreibt: Selbstständiges Denken ist mühsam – und riskant. Wer sich von gängigen Meinungen löst, muss mit Anfeindungen rechnen.

Die neue Sondernummer des Philosophie Magazins stellt Platons Philosophie für heute dar – mit zahlreichen Originaltexten und im Gespräch mit namhaften Denkern und Denkerinnen wie Alain BadiouDorothea FredeChristoph Horn und vielen mehr.

Sowie als besonderes Extra das erste Buch von Platons „Der Staat“ als Graphic Novel – oder vielleicht besser: als Graphic Dialogue, gezeichnet von Jean Harambat.

Zur Heftübersicht

Themen der Sonderausgabe:

Glücklich werden

Was hat Glück mit Gerechtigkeit zu tun – und was mit Tugend? Warum handeln Menschen überhaupt richtig – und was würden sie tun, wenn sie nicht zur Rechenschaft gezogen würden? Ist der Tod wirklich das Ende, oder müssen wir uns noch vor einem Gericht im Jenseits fürchten? Platons Ethik reicht von abstrakten Erwägungen bis zu ganz konkreten, lebensnahen Beobachtungen.

Foto: Hanne van der Woude aus der Serie Emmy’s World

Emmy’s World ist eine künstlerische Zusammenarbeit

zwischen der Fotografin Hanne van der Woude und

dem niederländischen Künstlerpaar Ben Joosten

und Emmy Eerdmans

Streiten

Die Sophisten, denen es nur um das schlagende Argument, aber nicht um die Wahrheit geht, sind Platons großes Feindbild. Gegen ihren instrumentellen Gebrauch der Vernunft setzt er das Ideal einer gemeinsamen, freundschaftlichen Suche nach Erkenntnis und Wahrheit. Ein philosophischer Gegensatz, der sich durch die Jahrhunderte zieht und der gerade heute aktueller denn je erscheint.

Foto: Christopher Anderson/Magnum Photos/Agentur Focus

Wahrheit suchen

Platons Ideenlehre steht am Anfang der abendländischen Metaphysik und ist wegweisend für jedes idealistische Denken. Die Platoniker der Renaissance haben darauf zurückgegriffen, aber auch die deutschen Idealisten um Hegel und Schelling – und auch heute noch nennen sich Philosophen wie Alain Badiou Platoniker.

Foto: Simon Lehner
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Lieben

Die Liebe des Platon ist – nun ja – platonisch. Mehr als um das sinnliche Verlangen geht es um die Liebe zu den Ideen. Trotzdem spielt das Begehren auch für Philosophen eine entscheidende Rolle: Wie käme man sonst zur Erkenntnis, wenn nicht über einen inneren Drang zur Wahrheit? Und was, wenn nicht ein pädagogischer Eros, prägt die intensive Beziehung zwischen Lehrer und Schüler?

Foto: Christian Werner

Herrschen

Idealerweise wären alle Politiker kompetent – und am besten Philosophen. Denn sollte etwa bloßer Machthunger besser zum Regieren befähigen als die innige Suche nach Wahrheit? Platons Vorstellung eines idealen Staates mit Philosophenkönigen ist gewiss nicht realistisch umsetzbar, aber seine Kritik an einer radikalen Demokratie und ihren populistischen Gefährdungen hat an Aktualität nichts eingebüßt.

Foto: Johan Bävman
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