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Illustration: © Nicolas Mahler

Liebe Leserinnen und Leser,
 

das Internet erschien vielen als Verwirklichung einer Utopie: Ein grenzenloses Netz, in dem jeder mit jedem verbunden ist. Weltweit zeigen sich jedoch immer mehr Ansätze, es zu reterritoralisieren. Donald Trump hat angekündigt, die chinesische Videoplattform TikTok in den USA verbieten oder von einem amerikanischen Unternehmen aufkaufen zu lassen. In China selbst ist ein solches Gebaren bereits seit Jahren Wirklichkeit. Und auch in der EU wird derzeit an einer eigenen Gesetzgebung für das Netz gefeilt, das sich zusehends deglobalisiert. Aber mit welchen Folgen für die Freiheit?

In unserem heutigen Denkanstoß gibt meine Kollegin Theresa Schouwink eine Orientierung mit dem Autoritätsbegriff Hannah Arendts.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Nils Markwardt
(Leitender Redakteur)

 
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DIE GEGENWART DENKEN

  Essay  


Die Deglobalisierung des Netzes

Das Internet erschien vielen als Verwirklichung einer Utopie: Ein freies Netz, in dem jeder mit jedem verbunden ist. Weltweit zeigen sich jetzt Ansätze, es zu reterritoralisieren. Allerdings mit ganz unterschiedlichen Intentionen.

Von Theresa Schouwink

NETZLESE

 Im Republik Magazin erklärt der afroamerikanische Philosoph Cornel West, warum er Donald Trump für einen „faschistischen Gangster“ hält, wieso er in den USA  eine „Disneyland“-Mentalität diagnostiziert und was es für ihn bedeutet, ein „revolutionärer Christ“ zu sein.

 Der in den USA lehrende Wirtschaftsprofessor Rüdiger Bachmann denkt beim Zentrum Liberale Moderne aus bürgerlicher Perspektive über linke, postmoderne Identitätspolitik nach. Sein Fazit: „Es ist zutiefst unbür­ger­lich, nicht zu spüren, wann Schwei­gen ange­mes­sen ist, und zwar aus innerer Haltung, nicht wegen äußerem Zwang.“

ZUM INNEHALTEN

„Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen.“

– Hannah Arendt: Vita activa oder Vom tätigen Leben (1960)

AUS DEM ARCHIV

Bild: © Jelka von Langen


  Porträt  

 

Oliver Percovich: Der Antifragile

Der Umgang mit Unwägbarkeit ist sein Leben: Der Skater Oliver Percovich begeisterte Kinder in Krisengebieten für seine Leidenschaft – und machte einen Beruf daraus. Begegnung mit einem, der verfallene Städte in eine Halfpipe verwandelt.

Von Florian Werner

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