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DENKANSTÖßE
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Illustration: © Nicolas Mahler

Liebe Leserinnen und Leser,

in unserem heutigen Denkanstoß stellt Ihnen Claus Dierksmeier, Professor für Globalisierungsethik an der Universität Tübingen, einen höchst spannenden und völlig zu Unrecht vergessenen Denker vor: Karl Christian Friedrich Krause (1781-1832). Dieser Zeitgenosse Kants, der nur noch wenigen Experten bekannt ist, sollte zweifellos wiederentdeckt werden. Denn viele seiner Positionen scheinen heute hoch aktuell und führen in das Zentrum gegenwärtiger Debatten. So stritt Krause bereits um 1800 „für die Emanzipation und Gleichberechtigung der Frau, den Schutz des ungeborenen Lebens, die Rechte von Menschen mit Behinderungen, einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, für Tierrechte sogar, sowie für sozialpflichtiges Eigentum und dessen solidarischen Gebrauch zugunsten aller Bedürftigen, nicht zuletzt zur Kompensation von durch kolonialistisches Unrecht geschädigten Völkern.“

Lesen Sie hier den ganzen Text von Claus Dierksmeier.

Anregende Lektüre wünscht Ihnen

Ihr Nils Markwardt
(Leitender Redakteur)

 
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DIE GEGENWART DENKEN

Bild: Unbekannter Autor (gemeinfrei)

  Essay  


Seiner Zeit voraus

Der Philosoph K. C. F. Krause ist hierzulande so gut wie vergessen. Völlig zu Unrecht. Denn von heute aus betrachtet, wirken viele seiner Positionen geradezu prophetisch. Von Claus Dierksmeier.

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NETZLESE

 Florian Werner, Publizist und Kolumnist des Philosophie Magazin, hat in einem Essay auf Zeit Online eine kleine Philosophie des Schnarchens verfasst. Letzteres verfüge dabei sogar über eine gesellschaftspolitische Aktualität: „Schnarchen ist die Blaupause für alle gegenwärtigen, durch die sozialen Netzwerke rauschenden Diskurse der Erregung.“

 

 Vor dem Hintergrund rechtsextremer Drohmails an verschiedene Politikerinnen, Aktivistinnen und Künstlerinnen konstatiert der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit beim Deutschlandfunk: „Die feministische Forderung nach Gleichheit bedroht rechte Männlichkeit im Kern; nicht nur, wenn sie von Frauen mit öffentlicher Bedeutung kommt, sondern von der Position ‚Frau‘ überhaupt. Rechte Männer, angsterfüllt, sind körperliche Antidemokraten, weil sie den Gedanken der Gleichheit nicht ertragen.“

ZUM INNEHALTEN

„Was der Trug gewann, der ungerechte, kann nicht dauernd sein.“

– Sophokles: Ödipus auf Kolonos (401 v. Chr.)

AUS DEM ARCHIV

Bild: © Manuel Braun


  Dialog  

 

Am Gipfel der Gefahr

Kalt, gleichgültig, potenziell tödlich: Was treibt Bergsteiger in Zonen, für die der Mensch nicht gemacht ist? Reinhold Messner und Sylvain Tesson über die Metaphysik der Höhe, alpinen Minimalismus und die Bedingung der Freiheit.

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