NFI-NEWSLETTER 07/2017
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Newsletter 07 / 2017

Public consultation on the European citizens´ initiative +++ Naturefriends talk: Günter Abraham, Managing Director of Naturefriends Austria +++ News from the Landscape of the Year 2018/2019


 


Konsultation zur Revision der Europäischen Bürgerinitiative

Die Europäische Kommission hat eine Online-Konsultation zur Revision der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) gestartet. Jede/r EU-BürgerIn sowie NGOs haben nun die einmalige Gelegenheit, der Europäischen Kommission mitzuteilen, wie eine bessere EBI sein sollte. Die Konsultation ist offen bis zum 16. August 2017. Initiiert wurde diese Petition von den Organisationen Democracy International, Mehr Demokratie und The ECI Campaign, die sich für eine stärkere Demokratie in der EU einsetzen. Sie fordern, dass die Europäische Kommission die Verordnung zur Europäische Bürgerinitiative unverzüglich überarbeitet. Die BürgerInnen sollten bei wichtigen Entscheidungen, die Europa betreffen, mitreden können. Dazu soll die Europäische Bürgerinitiative aufgewertet und den BürgerInnen die Möglichkeit gegeben werden, in europäischen Referenden abstimmen zu können.
Mehr Informationen und die Möglichkeit, an der Konsultation teilzunehmen: --->
Leitfaden mit einer Zusammenfassung hilfreicher Antworten --->

 

 

Keine Patente auf Pflanzen und Tiere

Der Verwaltungsrat des Europäischen Patentamtes (EPA) hat beschlossen, die Patentverbote im Bereich der Pflanzen- und Tierzucht zu verschärfen. Das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut!“ kritisiert jedoch Lücken im EPA-Beschluss. Demnach fehlt etwa eine klare Abgrenzung zur Gentechnik, denn auf Pflanzen mit zufälligen Veränderungen des Erbgutes, wie sie in der Natur entstehen, könnten weiterhin Patente erteilt werden – wie dies etwa bei der Braugerste der Fall wäre.
Pressemeldung des Europäischen Patentamts | Kommentar des Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“

 


Kommentar der Initiative “Transforming Tourism” zum Diskussionspapier der UNWTO anlässlich des Internationalen Jahres 2017

Im April dieses Jahres hat die UNWTO ein Diskussionspapier anlässlich des Internationalen Jahres des Nachhaltigen Tourismus für Entwicklung veröffentlicht und zum Feedback aufgerufen. Die eingelangten Kommentare werden in ihren Endbericht zum Internationalen Jahr einfließen.
Die Initiative “Transforming Tourism”, in der sich auch die NFI engagiert, begrüßt diesen Aufruf der UNWTO und beteiligt sich auch selbst an der Diskussion um eine nachhaltige Tourismusentwicklung. Die Kommentare von “Transforming Tourism” konzentieren sich auf allgemeine Bemerkungen zum Mangel des Berichts sowie auf Forderungen nach strukturellen und institutionellen Fortschritten innerhalb der UNWTO, die die Voraussetzung für die notwendigen Veränderungen sind.
Lesen Sie hier mehr --->

 


    NaturfreundInnen im Gespräch


Mag. Günter Abraham | Geschäftsführer der Naturfreunde Österreich

Seit Anfang Juli 2017 ist Günter Abraham neuer Bundesgeschäftsführer der Naturfreunde Österreich. Er folgt Reinhard Dayer, der den Verband 44 Jahre lang sehr erfolgreich geführt hat. Im Gespräch mit Andrea Lichtenecker erzählt Günter von seinen Beweggründen für sein Engagement für die Naturfreunde und von seinen Zukunftsplänen.

Du blickst auf eine vielfältige Karriere zurück. Was hat dich dazu bewogen, dich für die Stelle des Geschäftsführers der Naturfreunde Österreich zu bewerben?
Ich habe in Unzmarkt in der Steiermark eine wunderschöne Kindheit verbracht. Meine Eltern leben beide naturverbunden und haben ihre Begeisterung an uns Kinder weitergegeben. Die Naturfreunde begeistern mich als Bewegung, die sich dem Erhalt der Umwelt ebenso verschrieben hat wie der sportlichen Betätigung in der Natur. In meinen bisherigen beruflichen Tätigkeiten habe ich mich als Büroleiter von Umweltlandesrat Manfred Wegscheider und als Leiter des Fitreferates der ASKÖ Steiermark immer mit Sport und Umweltfragen befasst. Beide Themenschwerpunkte interessieren mich außerordentlich. Als die Bundesgeschäftsführung der Naturfreunde Österreich ausgeschrieben wurde wusste ich, dass ich meiner Leidenschaft folgen muss, und habe mich beworben!

Die Naturfreunde Österreich sind der mitgliederstärkste Verband innerhalb der internationalen Naturfreundefamilie. In Zeiten, in denen viele andere Naturfreundeverbände mit rückgängigen Mitgliederzahlen kämpfen, ist es in Österreich gelungen, den Mitgliederstand auf einem stabilen Niveau zu halten. Dennoch stehen auch die Naturfreunde Österreich vor großen Herausforderungen – was sind für dich die Prioritäten für die nächsten Jahre?
Ich habe mir zu Beginn meiner Tätigkeit einige Ziele gesetzt: Ich möchte die Naturfreunde für alle Generationen attraktiver machen, vor allem für die junge. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, Kinder bereits in ihren frühen Jahren für die Natur und den Naturschutz zu sensibilisieren. Ich habe oft genug miterlebt, wie viel Spaß Kinder dabei haben, die Natur als Lebensraum zu entdecken und zu erkunden. Ich werde mich für ein kompetenzorientiertes Lernen einsetzen – für ein Lernen draußen, in der Natur und mit ihr.
Neben Kooperationen mit Schulen wird einer meiner Arbeitsschwerpunkte in der Erhaltung der alpinen Infrastruktur liegen. Die Naturfreunde betreuen in Österreich ca. 15.000 Kilometer Wanderwege und rund 140 Hütten. Der Aufwand, dieses enorme Netzwerk instand zu halten, ist fast unvorstellbar.
Neue Kletter- und Boulderhallen, Innovationen im technologischen Bereich, Bildungsangebote im Umwelt- und Naturschutz, aber auch ein modernes Hüttenmanagement sollen dazu beitragen, die Mitgliedschaft bei den Naturfreunden attraktiv zu machen. Wir werden diese Ziele durch Teamgeist und Zusammenarbeit erreichen!

Das ausführliche Gespräch finden Sie hier.
 

Infos aus der Landschaft des Jahres 2018/2019 – Senegal/Gambia

Die Rubrik „Infos aus der Landschaft des Jahres“ hat zum Ziel, den Leserinnen und Lesern des NFI-Newsletter nach und nach die Region vorzustellen. Nachstehend ein kurzer Beitrag, der Janjanbureh als potenzielle Destination für nachhaltigen Tourismus darstellt, sowie ein Bericht vom Stakeholder-Treffen in Koungheul:


Janjanbureh – eine Destination für nachhaltigen Tourismus
Die Stadt Janjanbureh (Hauptstadt von Gambias Central River Region) wurde 1832 gegründet, sie liegt auf der McCarthy-Insel im Gambia River und war ursprünglich unter dem Namen Georgetown bekannt. Seit 1995 tragen sowohl die Stadt als auch die Insel den Namen Janjanbureh. Vom Süden kommend gelangt man über eine Brücke auf die Insel, zum Nordufer wird der Fluss mit Fähren überquert.

Obwohl Janjanbureh über eine Reihe touristisch interessanter Stätten verfügt, wird die Stadt derzeit von TouristikerInnen kaum wahrgenommen. Historische Zeugnisse weisen auf die Besiedlung durch freigelassene Sklaven und frühe christliche Siedler der Wesleyanischen Mission (1823) hin, die den Erdnussabau einführten, der nach wie vor in der Region betrieben wird. Am Nordufer des Flusses liegen die Steinkreise von Wassu, 22 Kilometer nordwestlich des Ortes Lamin Koto. Sie stehen auf der Welterbe-Liste der Unesco. Die Stadt ist auch für die erste Kirche Gambias und die erste Sekundarschule bekannt.
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Stakeholder-Treffen für die Landschaft des Jahres 2018/2019 Senegal/Gambia – in Koungheul (Senegal)
Von 21.bis 23. Juli 2017 fand in Koungheul ein Stakeholder-Treffen zur Vorbereitung der Landschaft des Jahres (LdJ) 2018/2019 Senegal/Gambia statt. Etwa 20 Vertreter der beteiligten Dörfer – von Dorfvorstehern über die Mitglieder der lokalen LdJ-Arbeitsgruppe, über den Vertreter des Umweltministeriums, den Chef der lokalen Forstbehörde bis zur Presse – nahmen an der Verstaltung teil. Ebenfalls anwesend waren der Hauptpartner aus Gambia, ein Vertreter von ASAN (Naturfreunde Senegal) und Mamadou Mbodji, nationaler Koordinator der LdJ, Vizepräsident der Naturfreunde Internationale (NFI) und Vorsitzender des Afrikanischen Naturfreunde-Netzwerks RAFAN. Das Treffen sollte in erster Linie den an der LdJ-Beteiligten Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das Konzept der LdJ geben, aber auch der lokalen Arbeitsgruppe ermöglichen, zusätzliche Kompetenz für effiziente Projektarbeit zu erwerben. Lesen Sie hier weiter.


    Kurzmeldungen – Termine – Interna


Ein neues Naturfreunde-Haus in Italien. Am 14. Juli wurde ein neues Naturfreunde-Haus in Italien eröffnet. Die „Casa degli Scuri rossi“ liegt in der Nähe des Lago di Ledro, einem der schönsten Alpenseen Norditaliens. Das Haus mit sechs Zimmern und 24 Betten wird von der Naturfreunde-Gruppe Ledro Inselberg betreut. Diese neu gegründete Ortsgruppe bietet den BesucherInnen verschiedenste Aktivitäten – Wandern, Mountain-Biken, Klettern – an.

SDG-Index. Die Bertelsmann Stiftung hat Anfang Juli gemeinsam mit dem Sustainable Development Solutions Network (SDSN) zum zweiten Mal ihren „SDG-Index“ veröffentlicht. Hier wird anschaulich dargestellt, dass den guten Lebensbedingungen und den hohen Umweltbelastungen in den OECD-Ländern gegenteilige Bedingungen in anderen Weltregionen gegenüberstehen – und dass soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte sich gegenseitig beeinflussen und global wirken.

Neue Natura-Trails in Deutschland (Hessen und Baden) eröffnet. In Baden und Hessen wurden kürzlich vier neue Natura Trails eingeweiht: die zweite Etappe des Natura Trail „Unteres Murgtal und Seitentäler“ sowie in Hessen die Trails „Marmor am Fluss“, „Waldmeisterweg“  und „Rimdidim – Buchenwälder zwischen Fischbachtal und dem Rodenstein“. Am 20. August 2017 wird ein weiterer hessischer Natura Trails eröffnet: „Natura 2000 auf dem Kühlkopf“.

ÖGUT-Umweltpreis 2017. Für den Umweltpreis der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) werden herausragende Persönlichkeiten, innovative Produkte, Dienstleistungen, Initiativen und Projekte gesucht mit dem Ziel, sie einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und ihnen Vernetzungsmöglichkeiten zu bieten. Insgesamt warten 19.500 Euro Preisgeld auf die PreisträgerInnen.

Publikation: Profit mit Nachhaltigkeit? Die Rolle der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern. Der Privatsektor ist einer der Gewinner neoliberaler Globalisierung. Daraus erwächst eine strukturelle Verantwortung. Die Südwind-Studie nimmt bestehende Instrumente kritisch unter die Lupe und formuliert Empfehlungen, wie die Privatwirtschaft eine konstruktive Rolle bei der Erreichung der SDG spielen kann. --->

 

ENGLISH


Public consultation on the European citizens´ initiative

The European Commission has launched an online-consultation, which will be open until 16th August 2017. Every EU citizen and NGO now has the unique opportunity to share their views and concerns on the ECI with the European Commission. This petition has been initiated by an alliance of organisations fighting for stronger democracy in Europe: Democracy International, Mehr Demokratie and The ECI Campaign. They demand that the European Commission revises the ECI regulation immediately. People should have a say in important decisions affecting Europe. In the long run, the ECI should be upgraded to allow citizens to vote in European referenda.
Find more information here. You can also directly download suggestions for helpful answers --->

 


No patents on plants and animals

The Administrative Council of the European Patent Office (EPO) strengthened the prohibitions for patents regarding plant and animal breeding. The coalition “No Patents on Seeds!” however criticises the loopholes within the EPO resolution. The distinction between breeding and genetic engineering for example is missing: Plants with natural and random mutations, as for example found in malting barley, are still being patentable.
Comment by coalition “No Patents on Seeds” | Press release by the EPO

 


The Transforming Tourism Initiative´s Comment to UNWTO on the IY 2017 Discussion paper

In April 2017, the UNWTO has put together a “Discussion Paper" on the occasion of the International Year of Sustainable Tourism for Development 2017” asking for feedback and comment. The collected feedback on the discussion paper and cases will be integrated into a final report on the IY 2017.
The Transforming Tourism Initiative – in which NFI is member – appreciates the effort of UNWTO to call for comments on the paper in order to advance further debate and critical reflections and also comments the paper: The comments focus to general remarks on the shortcoming of the report as well as demands on structural and institutional advancements within the UNWTO that are the preconditions for the necessary change. More information.

 

    Naturefriends talk


Günter Abraham | Managing Director of Naturefriends Austria

Since the beginning of July 2017, Günter Abraham has been on duty as Managing Director of Naturefriends Austria. He followed Reinhard Dayer, who has led the association very successfully for 44 years. In conversation with Andrea Lichtenecker, Günter talks about his motivation for his commitment to Naturefriends and his future plans.

You look back on a varied career. What motivated you to apply for the position of Managing Director of Naturefriends Austria?
I have spent a wonderful childhood in Styria, a beautiful Austrian region. My parents have always been living in tune with nature and have shared their enthusiasm with us children. Naturefriends inspire me as a movement, which has dedicated itself to the preservation of the environment as well as to sports activities in nature. In my previous professional activities, I have been working on sports and environmental issues. Both topics are of great interest to me. When the vacancy of the position of Managing Director of Naturefriends Austria was announced, I knew I had to follow my passion and applied for it!

Within the international family of Naturefriends, Naturefriends Austria is the association with most individual members. In times when many other Naturefriends associations are struggling with declining membership numbers, Naturefriends Austria has succeeded in keeping membership numbers at a stable level. Nevertheless, Naturefriends Austria also faces major challenges –  what are your priorities for the next few years?
When I took over the position, I set myself some goals: I would like to make Naturefriends more attractive for all generations, especially the young ones. From my own experience I know how important it is to raise children's awareness of nature and nature conservation in their early years. I have often witnessed how much fun kids have when discovering and exploring nature! I will emphasize competence-oriented learning – learning outside, in nature and with nature. In addition to cooperation with schools, a main focus of my work will be the preservation of alpine infrastructure. In Austria, Naturefriends take care of approx. 15,000 km of hiking trails and about 140 Naturefriends houses. The effort of maintaining this enormous network is almost unimaginable.
New climbing and bouldering halls, innovations in the technological field, educational offers for environmental and nature conservation issues, as well as modern methods in managing Naturefriends houses shall secure that membership in our association is desirable. We will achieve these goals through team spirit and cooperation!
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Informations from the Landscape of the Year 2018/2019 – Senegal/The Gambia

The section “Information from the Landscape of the Year“ of NFI Newsletter is designed to present various aspects of the region on a regular basis. Today you find here information on Janjanbureh as potential destination for sustainable tourism as well as a report of a stakeholder meeting in Koungheul:
 


Janjanbureh: Sustainable Tourism Development for the Destination

Janjanbureh, formerly known as Georgetown and at present capital of the Gambian Central River Region, was founded in 1832 on McCarthy Island in the Gambia River. In 1995, both the city of Georgetown and McCarthy Island were renamed Janjanbureh respectively. The island is accessed by a bridge from the south bank, and small boat ferries or a government ferry on the north bank.
Though rich with tourist visiting sites, Janjanbureh is today hardly visited by tour operators.
The island has many historic sites relating to the settlement of freed slaves and early Christian settlers who were from the Wesleyan Mission (1823) and introduced the peanut (groundnut); a crop still exported downstream on the Gambia River. The Wassu stone circles lie 22 km northwest of Lamin Koto, on the north bank across from Janjanbureh. They are inscribed in the UNESCO World Heritage List. Janjanbureh is also noted for being the site of the first church in Gambia and the first high school. Read more.




Stakeholder meeting in Koungheul, Senegal
From 21 to 23 July 2017, a stakeholder workshop was held in Koungheul in preparation of the Landscape of the Year (LoY) 2018/2019 Senegal/The Gambia. The meeting was attended by about 20 participants from the villages participating, ranging from village chiefs to members of the local LoY-committee through the representative of the Ministry of the Environment, the head of the local forestry authority and the press. The external participants were the Gambian partner, the representative of ASAN (Senegalese Naturefriends) and Mamadou Mbodji, national coordinator of the LoY, Vice-President of Naturefriends International (NFI) and President of the African Naturefriends Network RAFAN. The meeting was intended as an occasion for exchanging and sharing information about the concept of the LoY, but was also an opportunity for the local committee to acquire new skills for a more efficient work. Read more.

 


    Memos – dates – internal


On July 14th, a new NF house opened in Italy. The “Casa degli Scuri rossi” is now part of the NF movement and gives members a chance to stay very close to Lago di Ledro, which is one of the most beautiful alpine lake areas in Northern Italy. The house (6 rooms, up to 24 beds) will be managed by Ledro Inselberg, a new local group by Italian Naturefriends, who is going to involve local young members to offer visitors activities like mountain biking, hiking and climbing.

SDG-Index. The Bertelsmann Stiftung, together with the Sustainable Development Solutions Network (SDSN), published their second „SDG-Index“ at the beginning of July. It shows clearly, how good living conditions and high environmental impacts within the OECD countries are contrasted by opposite conditions in other world regions – while social, economic and ecological aspects influence each other and have global consequences.

 

FRANÇAIS


Consultation publique sur l'Initiative citoyenne européenne

La Commission européenne a lancé une consultation en ligne ouverte jusqu’au 16 août 2017. Tout/e citoyen/ne de l’Union européenne a maintenant l'occasion unique de partager ses points de vue et ses préoccupations sur l'ICE avec la Commission européenne. Cette pétition a été initiée par une alliance d‘organisations luttant pour améliorer les procédures démocratiques en Europe : Democracy International, Mehr Demokratie et The ECI Campaign. Elles demandent que la Commission européenne revoie sans tarder le règlement de l’ICE. Il est demandé que les citoyens et citoyennes aient leur mot à dire dans des décisions importantes concernant l’Europe. À la longue, l’ICE devrait ameliorée et permettre aux citoyennes et citoyens de voter dans des référendums européens.
Informations complémentaires, avec possibilité de participer à la consultation --->
Instructions avec résumé de réponses recommandées --->

 


Pas de brevets sur des végétaux et des animaux

Le Conseil d’administration de l’Office européen des brevets (OEB) a décidé renforcer les interdictions de brevets dans les domaines de la culture de plantes et de l’élevage. L’alliance « Pas de brevets sur les semences ! » critique pourtant des lacunes dans la décision de l’OEB. Selon elle il manque une démarcation claire par raport au génie génétique, car il se pourrait que des brevets puissent continuer à etre délivrés pour des plantes présentant des mutations aléatoires telles qu’elles peuvent survenir dans la nature – par exemple dans le cas de l’orge de brasserie.
Communiqué de presse de l’Office européen des brevets | Commentaire de l’alliance « Pas de brevet sur les semences »

 



Commentaire de l’initiative « Transforming Tourism » relatifs au document de réflexion de l’OMT à l’occasion de l’Année internationale 2017

En avril 2017 l’OMT a publié un document de réflecion à l’occasion de l’Année internationale du tourisme durable pour le développement et a appelé à des commentaires. Le feed-back ainsi recu sera pris en compte dans le rapport final de l’OMT sur l’Année internationale.
L’initiative « Transforming Tourism », dans laquelle s’engage aussi l’IAN, se félicite de cet appel de l’OMT et participe aussi elle-même à la discussion sur un développement durable du tourisme. Les commentaires de « Transforming Tourism » se concentrent sur des remarques générales relatives aux carences du rapport ainsi que sur des progrès structurels et institutionnels nécessaires au sein de l’OMT, qui sont le fondement des changements nécessaires. Pour plus d’informations lire --->


    Des Amis et Amies de la Nature en conversation


Günter Abraham | Directeur exécutif des Amis de la Nature d’Autriche

Depuis début juillet 2017 Günter Abraham est le nouveau Directeur exécutif des Amis de la Nature d’Autriche. Il succède à ce poste à Reinhard Dayer qui a dirigé la Fédération autrichienne avec beaucoup de succès pendant 44 ans. En conversation avec Andrea Lichtenecker, Günter parle des motifs de son engagement pour les Amis de la Nature et de ses projets d’avenir.

Tu as derrière toi une carrière riche en expériences. Qu’est ce que t’a motivé pour être candidat au poste de Directeur exécutif des Amis de la Nature d’Autriche ?
J’ai passé une enfance merveilleuse à Unzmarkt en Styrie. Mes parents sont de vrais amoureux de nature et ont transmis cet enthousiasme à leurs enfants. Les Amis de la Nature me passionnent comme un mouvement s’attachant à la sauvegarde de l’environnement tout comme à l’activité sportive dans la nature. Pendant mon activité professionnelle passée, dans le service environnemental du gouvernement régional de Styrie et dans l’ASKÖ, organisation faîtière sportive de Styrie, le sport et l’environnement ont toujours joué un rôle important. Les deux domaines m’intéressent beaucoup. Au moment de l’appel à candidature pour la direction fédérale des Amis de la Nature d’Autriche je savais que j’avais à suivre ma passion et j’ai donc postulé.

Dans la famille internationale des Amis de la Nature, la fédération autrichienne est celle aux effectifs les plus nombreux. A une époque où beaucoup d’autres fédérations d’Amis de la Nature ont à lutter contre des pertes d’effectifs, vous avez réussi en Autriche à conserver un nombre d’adhérents stable. Les Amis de la Nature d’Autriche ont néanmoins à relever d’importants défis – quelles sont tes priorités pour les années à venir ?
Dès le début de ma nouvelle activité je me suis fixé plusieurs objectifs : j’aimerais tout faire pour que les Amis de la Nature soient plus attractifs pour toutes les générations, notamment pour les jeunes. Ma propre expérience m’a montré combien il est important de sensibiliser les enfants pour la nature et la protection de la nature, dès un âge précoce. Très souvent j’ai vu quel plaisir les enfants éprouvent en explorant et découvrant la nature comme espace de vie ! Je m’engagerai pour un apprentissage orienté vers la compétence – un apprentissage en plein air, dans la nature et avec elle.
À coté de coopérations avec des écoles une autre priorité de mon action concernera le maintien de l’infrastructure alpine. Les Amis de la Nature s’occupent en Autriche d’environ 15 000 km de sentiers pédestres et gèrent près de 140 chalets. Entretenir ces énormes réseaux représente un enjeu à peine imaginable.
De nouvelles salles d’escalade et à boulder, des innovations dans le domaine technologique, des offres éducatives relatives à la protection de l’environnement et de la Nature, mais aussi une gestion moderne des chalets, pourront contribuer à rendre intéressante et souhaitable l’appartenance au mouvement des AN. L’esprit d’équipe et la collaboration nous permettront d’atteindre ce but !
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Infos du Paysage de l´Année 2018/2019 – Sénégal/Gambie

La rubrique « Infos du Paysage de l’Année » a pour but de présenter aux lectrices et lecteurs de la Newsletter de l’IAN divers aspects de la région. Lisez ci-après l’article Janjanbureh – une destination de tourisme durable et le report sur l´atelier inter-acteurs à Koungheul:
 


Janjanbureh – une destination de tourisme durable

La ville de Janjanbureh, dans le passé connue sous le nom de Georgetown et à présent capitale de la Central River Region de Gambie, a été fondée en 1832, dans l’île McCarthy sur le fleuve Gambie. En 1995 la ville et l’île ont pris le nom de Janjanbureh. L’accès à l’île se fait par un pont depuis la rive gauche du fleuve, par bac depuis la rive droite.
Malgré ses nombreux sites d’intérêt touristique Janjanbureh est à peine perçue par les voyagistes.
L’île dispose de nombreux sites historiques remontant à l’établissement d’esclaves libérés et de colons chrétiens de la Mission wesleyenne (1823), qui ont introduit l’arachide dans la région, dont la culture se pratique toujours. Les cercles de pierre de Wassu se trouvent rive Nord du fleuve, à 22 km de Lamin Koto. Elles font partie du patrimoine mondial de l’UNESCO. Janjanbureh est aussi le site de la première église et de la première école secondaire de Gambie. Lire la suite ...




Atelier inter-acteurs Paysage de l’Année 2018-19 Sénégal/Gambie, à Koungheul, Sénégal
Du 21 au 23 juillet 2017, s'est tenu à Koungheul un atelier inter-acteurs dans le cadre du Paysage de l’Année (PdA) 2018-2019 Sénégal-Gambie. L’assistance était composée d’une vingtaine de participants venant des villages concernés, allant des chefs de village aux membres du comité local en passant par le représentant du ministère de l’Environnement, le chef de secteur des eaux et forêts et la presse. Ont également participé à la rencontre le partenaire gambien, le représentant de l'ASAN (Association Sénégalaise des Amis de la Nature) et Mamadou Mbodji, coordinateur national du PdA, Vice-Président de l’IAN (Internationale des Amis de la Nature) et Président du RAFAN (Réseau africain des Amis de la Nature). La rencontre se voulait un moment d'échanges et de partage d'informations relatives au concept même de PdA, mais c’était surtout une occasion d'élargir le comité local à de nouvelles compétences pour un travail plus efficient. Lire la suite ...

 


    Nouvelles brèves – calendrier – informations internes


Une nouvelle Maison des Amis de la Nature en Italie. Une nouvelle Maison des Amis de la Nature a été ouverte le 14 juillet en Italie. La « Casa Degli Scuri rossi » est située à proximité du Lac de Ledro, l’un des plus beaux lacs alpins de l’Italie du Nord. La Maison dispose de six chambres avec 24 lits et est gérée par la section Ledro Inselberg des Amis de la Nature italiens. Cette nouvelle section propose aux usagers plusieurs types d’activités, à savoir la randonnée, le VTT et l’escalade.

Indice SDG. En coopération avec le Sustainable Development Solutions Network (SDSN), la Fondation Bertelsmann a publié pour la deuxième fois, début juillet, sont « Indice SDG » (Indice ODD). On y expose de manière très claire qu’aux bonnes conditions de vie et aux importantes contraintes environnementales dans les pays membres de l’OCDE s’oppose une situation tout à fait différente dans d‘autres régions du monde – et qu’il y a des interdépendances entre aspects sociaux, économiques et écologiques, et ceci au plan mondial.

 

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