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NFI-NEWSLETTER 10/2020
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NEWSLETTER  10 / 2020


+++ New Climate Fund project ready to start! +++ Virtual journey into the Landscape of the Year Senegal/The Gambia +++ Europe's nature in serious, continuing decline +++

 

KlimaFonds News


Neues KlimaFonds Projekt in den Startlöchern! Obstbäume für senegalesische Dörfer

Der Norden Senegals ist wie alle ländlichen Regionen der Sahelzone besonders stark vom Klimawandel betroffen: das Wetter wird immer extremer, Dürreperioden nehmen zu und führen zu Ernteausfällen, in der Regenzeit führen Starkregenereignisse – wie auch in den letzten beiden Monaten – zu dramatischen Überschwemmungen, weil die ausgetrockneten Böden die innerhalb kürzester Zeit anfallenden Wassermassen nicht aufnehmen können.
Verschärft wird die Situation durch die Rodung der Baumbestände und Wälder zur Brennholzgewinnung und zur Schaffung von Acker- und Weideland. Ein Teufelskreis, der zur Zerstörung der Lebensgrundlage der Bevölkerung und damit einhergehend zu zunehmender Verarmung und Abwanderung führt.
Die Corona-Pandemie stellt für die Landbevölkerung eine zusätzliche existentielle Bedrohung dar. Neben der unmittelbaren gesundheitlichen Gefährdung verschärft sich die ohnehin schon prekäre wirtschaftliche Situation noch mehr – und damit auch die Ernährungssituation.
Mit der Pflanzung von Bäumen kann ein wichtiger Schritt gesetzt werden, um diese Abwärtsspirale zu stoppen.
Lesen Sie hier weiter ---->

 



Einladung zu einer virtuellen Reise in die Landschaft des Jahres Senegal/Gambia
; 20.1.–3.2.2021

Liebe Senegal- und Gambia-Interessierte, liebe NaturfreundInnen, liebe Reisefreudige,
im Rahmen des internationalen Naturfreundetreffens in Janjanbureh (Gambia) im Januar 2020 wurde nicht nur das 125-jährige Jubiläum der Naturfreundebewegung feierlich begangen, sondern es wurden auch zwei erfolgreiche Jahre „Landschaft des Jahres Senegal/Gambia“ gefeiert. Anschließend an die Feierlichkeiten fand eine zweiwöchige Reise zu den wichtigsten Schauplätzen und Partnern der Landschaft des Jahres statt, über die in verschiedenen Medien der NFI regelmäßig berichtet wurde.
Es wurde von vielen Seiten der Wunsch geäußert, dass die NFI auch 2021 eine solche Tour veranstalten möge, was nun auf Grund der Covid-19-Pandemie bedauerlicherweise nicht möglich ist. Wir möchten daher allen Interessierten anbieten, sich einer virtuellen Reise durch die Landschaft des Jahres anzuschließen. Mehr Informationen --->

 



Weiterhin drastischer Rückgang der biologischen Vielfalt in Europa

Nicht nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, Zersiedelung und Umweltverschmutzung sind die Hauptursachen für einen drastischen Rückgang der biologischen Vielfalt in Europa, der das Überleben tausender Tierarten und Lebensräume bedroht. Das zeigt ein Bericht der Europäischen Umweltagentur über den Zustand der Natur in der EU. Darüber hinaus lässt die Umsetzung der Naturschutzrichtlinien der Europäischen Union und anderer Umweltvorschriften durch die Mitgliedstaaten immer noch auf sich warten. Der Schutzstatus vieler geschützter Lebensräume sowie Tier- und Pflanzenarten ist nicht ausreichend – laut Europäischer Umweltagentur muss noch viel mehr getan werden, um den Biodiversitätsverlust zu stoppen. Mehr Informationen --->
 



Virtuelles Afterwork im Reisebüro

respect_NFI, die Wirtschaftskammer Österreich und das Österreichische Umweltzeichen laden zum Afterwork ins Reisebüro! Das erste virtuelle Treffen zum Thema „Warum es nicht nachhaltig ist, wenn nicht gereist wird“  fand am 15.10. statt. Die Nachlese und einen Videomitschnitt finden Sie hier: --->

Save the date! Das nächste virtuelle Afterwork im Reisebüro findet am 12. November, ab 16.30 Uhr statt (auf Zoom). Thema: Solidarität und Green Travel: Neue Modelle für Reisebüros in und nach der Corona-Krise.
Wir werden gemeinsam mit ExpertInnen über neue Modelle für Partnerschaften und Kooperationen sprechen; unsere Gäste werden ihre Ideen und praktische Tipps für das Finden neuer Zielgruppen und der Befriedigung derer Bedürfnisse einbringen. Anmeldung: cornelia.kuehhas@respect.at

 


125 Jahre Naturfreunde

Erster Internationaler Naturfreundetag – ein Rückblick
Am 16. September 1895 wurden die Naturfreunde offiziell gegründet. Zur Erinnerung daran fand im Jubiläumsjahr der erste Internationale Naturfreundetag rund um das Wochenende vom 18. bis 20. September mit vielen lokalen Aktivitäten statt. Eine Übersicht finden Sie hier --->

 


Naturfreunde News

Srebrenica calling
Die Naturfreunde Italien rufen zur finanziellen Unterstützung der Naturfreunde Bosnien | Prijateli Prirode – Oaza Mira auf. Diese arbeiten am Wiederaufbau des Dorfes Kasapic – unweit von Srebrenica –, das im Krieg zerstört wurde. Neben dem Wiederaufbau von Häusern soll auch eine alte Mühle zu neuem Leben erweckt werden und zukünftig auch Öko-Strom erzeugen. Ein Ziel des Projektes ist es, in der Region einen nachhaltigen, sanften Tourismus aufzubauen und den Menschen in der Region eine wirtschaftliche Perspektive zu geben. Mehr Informationen --->

 


    Kurzmeldungen – Termine – Interna


Videobotschaft von Manfred Pils bei European Tourism Convention. Die Naturfreunde Internationale war eingeladen, in einer Videobotschaft im Rahmen der European Tourism Convention am 12. Oktober ihre Ideen und Forderungen für eine nachhaltige Tourismusentwicklung in der EU darzustellen. Zum Video (auf Programmpunkt “2. European Tourism ecosystem of tomorrow – Greener holidays” klicken und das Video starten).

Kein weiterer Ausbau der Wasserkraft in Europa! Über 100 Organisationen - darunter die NFI - haben das Manifest unterstützt, in dem die EU aufgefordert wird, keine neuen Wasserkraftwerke in Europa zu finanzieren. Laut dem jüngsten EU-Bericht über den Zustand der Natur in Europa ist die Wasserkraft die größte durch Energieerzeugung verursachte Belastung für Lebensräume und Tier- und Pflanzenarten in Europa. --->

Neuer WohlfühlWeg in der Stockerauer Au eröffnet. Auf der gemütlichen, abwechslungsreichen Wanderung durch die Aulandschaft gibt es viel zu entdecken und viele schöne Plätze zum Entspannen. Der gut befestigte Weg durch das Naturschutzgebiet ist auch mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl bestens befahrbar. --->

 


ENGLISH

Climate Fund News


Climate Fund project ready to start! Fruit trees for Senegalese villages

The north of Senegal, like all rural regions of the Sahel, is particularly affected by climate change: the weather is becoming more and more extreme, droughts are increasing and leading to crop failures, and in the rainy season – as in the last two months – heavy rains lead to dramatic flooding because the dried-out soils cannot absorb the water masses that accumulate within a very short time.
The situation is worsened by the clearing of trees and forests for firewood and the creation of arable and pasture land. This is a vicious circle which leads to the destruction of the population's livelihood and, as a result, to increasing poverty and emigration.
The corona pandemic poses an additional existential threat to the rural population. In addition to the immediate health threat, the already very precarious economic and thus food situation is now being further exacerbated.
By planting trees, an important step can be taken to stop this downward spiral. Read more --->

 



Join our virtual journey into the Landscape of the Year Senegal/The Gambia; 20 January – 3 February 2021

Dear friends of Senegal and The Gambia, dear Naturefriends, dear travel enthusiasts,
at the International Naturefriends meeting in Janjanbureh (The Gambia) in January 2020, the focus was not only on the 125th anniversary of the Naturefriends movement but also on celebrating two successful years of Landscape of the Year Senegal/the Gambia. This event was followed by a two-weeks trip to the most important venues and partners of the Landscape of the Year, which was regularly reported on in various NFI media.
Many people were expressing the wish that NFI would also be able to organise such a tour in 2021, which is now regrettably not possible due to the Covid-19 pandemic. We would therefore like to offer all interested people the opportunity to join a virtual journey through the landscape of the year. More information --->

 



Europe's nature in serious, continuing decline

Unsustainable farming and forestry, urban sprawl and pollution are the top pressures to blame for a drastic decline in Europe’s biodiversity, threatening the survival of thousands of animal species and habitats. This is the result of a report by European Environment Agency (EEA). Moreover, European Union nature directives and other environmental laws still lack implementation by Member States. Most protected habitats and species are not in good conservation status and much more must be done to reverse the situation, according to EEA. More information --->
 

125 years Naturefriends

First Global Naturefriends Day - a review
On 16 September 1895 the Naturefriends were officially founded. To commemorate this, the first Global Naturefriends Day was held during the weekend of 18-20 September in the anniversary year with many local activities. Here is a selection --->


Naturefriends News

Srebrenica calling
Naturefriends Italy call for financial support for the Naturefriends Bosnia | Prijateli Prirode - Oaza Mira. They are working on the reconstruction of the village Kasapic - not far from Srebrenica - which was destroyed in the war. In addition to the reconstruction of houses, an old mill is also to be revived and in the future will also generate green electricity. One aim of the project is to develop sustainable tourism in the region and to give the people in the area an economic perspective. More information --->

 


    Memos – dates – internal


Video message from Manfred Pils at the European Tourism Convention. Naturefriends International was invited to present its ideas and demands for sustainable tourism development in the EU in a video message at the European Tourism Convention on 12 October. Watch the video ---> (click: 2. European Tourism ecosystem of tomorrow – Greener holidays; start the video)

No new hydropower in Europe. Over 100 organisations – among them NFI – have endorsed the manifesto urging the EU not to finance new hydropower in Europe! According to the latest EU Environment State of Nature Report hydropower is the largest of energy-related pressures for habitats & species in Europe. ---->

 

FRANÇAIS

Nouvelles du Fonds pour le climat


Le nouveau projet du Fonds pour le climat dans les starting-blocks ! Des arbres fruitiers pour des villages sénégalais

Le Nord du Sénégal, comme toutes les régions rurales du Sahel, est particulièrement touché par le changement climatique : les conditions météorologiques deviennent de plus en plus extrêmes, les sécheresses se multiplient et entraînent des mauvaises récoltes, et pendant la saison des pluies – comme ces derniers deux mois – les fortes précipitations entraînent des inondations dramatiques car les sols desséchés ne peuvent pas absorber les masses d'eau qui s'accumulent en très peu de temps.
La situation est aggravée par le défrichement d'arbres et des forêts par les populations, pour la production de bois de chauffe et la création de champs et de pâturages. Il s'agit d'un cercle vicieux conduisant à la destruction des moyens de subsistance des populations et, par conséquent, à l’appauvrissement et à l’émigration croissants.
La pandémie de la Covid-19 constitue une menace existentielle supplémentaire pour les populations rurales – outre la menace immédiate pour leur santé, la situation économique déjà très précaire et donc aussi la situation alimentaire sont maintenant encore aggravées.
En reboisant, une étape importante peut être franchie pour arrêter cette spirale descendante. Lire la suite --->



Invitation à un voyage virtuel au Paysage de l'Année Sénégal/Gambie, 20 janvier – 3 février 2021

Chères Amies et chers Amis de la Nature, cher amis et amies des voyages,
À l'occasion de la rencontre internationale des Amis de la Nature à Janjanbureh (Gambie) en janvier 2020, deux festivités ont été inscrites au programme : le 125e anniversaire du mouvement des Amis de la Nature et le bilan positif de deux ans du Paysage de l’Année Sénégal/Gambie. Ces fêtes ont été suivies d'un voyage de deux semaines faisant découvrir les sites majeurs et les partenaires les plus importants du Paysage de l'année, qui a fait l'objet de rapports et informations réguliers dans les médias de l'IAN.
Beaucoup de personnes ont par la suite exprimé le souhait que l'IAN organise une telle tournée également en 2021, ce qui n'est malheureusement pas possible en raison de la pandémie du Covid-19. Nous proposons donc à tous/toutes les intéressé/es de participer à un voyage virtuel à travers le Paysage de l'année. Lire la suite --->



La nature en Europe connaît  un déclin continu et préoccupant

Les pratiques agricoles et forestières non durables, le mitage et la pollution sont les principales causes d’un déclin marqué de la biodiversité en Europe, qui menace la survie de milliers d’espèces animales et d’habitats. Ceci est le résultat d´une récente évaluation de l’Agence européenne pour l’environnement (AEE) intitulé « État de la nature dans l’UE ». En outre, les Directives de l’Union européenne (UE) en matière de protection de la nature et d’autres lois environnementales ne sont toujours pas mises en œuvre par les États membres. Selon le rapport de l’AEE, la plupart des habitats et des espèces présentent un état de conservation insuffisant et des efforts bien plus importants sont nécessaires pour remédier à la situation. Plus d´informations --->
 


125 ans Amis de la Nature


Première Journée internationale des Amis de la Nature – une revue d’activités

Les Amis de la Nature ont été officiellement fondés le 16 septembre 1895. Pour commémorer cette date, la première Journée internationale des Amis de la Nature a été célébrée le week-end du 18 au 20 septembre, avec de nombreuses activités au niveau local. En voici une sélection --->
 


Nouvelles des Amis de la Nature

Srebrenica calling
Les Amis de la Nature d’Italie appellent à soutenir financièrement les Amis de la Nature de Bosnie | Prijateli Prirode - Oaza Mira. Ils travaillent à la reconstruction du village de Kasapic – non loin de Srebrenica - détruit pendant la guerre. Outre la reconstruction des maisons, un vieux moulin doit être remis en service et produira à l'avenir également de l'électricité verte. Un des objectifs du projet est d'établir le tourisme durable et doux dans la région et de donner une perspective économique aux habitants de la région. ---->

 


    Nouvelles brèves – calendrier – informations internes


Message vidéo de Manfred Pils à la Convention européenne du tourisme. Lors de la Convention européenne du tourisme le 12 octobre l'Internationale des Amis de la Nature a pu présenter dans un message vidéo ses idées et demandes pour le développement durable du tourisme dans l'UE. Regardez la vidéo ---->
(cliquez sur « 2. Écosystème du tourisme européen de demain – des vacances plus vertes » et démarrez la vidéo).

Pas de nouvelles centrales hydro-électriques en Europe. Plus de 100 organisations – dont l’IAN – ont approuvé le manifeste exhortant l'UE à ne pas financer de nouvelles centrales hydroélectriques en Europe ! Selon le dernier rapport de l'UE sur l'état de la nature, l'hydroélectricité est la plus grande source de pression pour les habitats et les espèces en Europe, liée à l’énergie. ---->

 
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