NFI – respect Info-Mail April 2015

April 2015



Liebe Leserin, lieber Leser!

 
Im Europäischen Jahr für Entwicklung steht die Entwicklungszusammenarbeit mit all ihren Facetten im Mittelpunkt. In diesem Sinne sind die Menschenrechte im Tourismus Schwerpunktthema des heutigen InfoMails.

CSR und Menschenrechte sind immer stärker Thema im Tourismus. Das spiegelte sich auch im Programm der ITB, der Leitmesse der weltweiten Reisebranche in Berlin, wider, die im vergangenen März stattfand. Hier war erstmals auch der Roundtable Menschenrechte im Tourismus mit einer eigenen Veranstaltung vertreten, bei dem der Frage nach den Herausforderungen für den Tourismus im menschenrechtlich sensiblen Kontext nachgegangen wurde. Ein aktuelles Beispiel ist Sri Lanka, hier zeigt etwa die Schweizer Gesellschaft für Bedrohte Völker Missstände bei den Menschenrechten auf. Aber auch die Arbeitsbedingungen der Träger in Nepal stehen in der Kritik, genauso wie so manche Angebote unter dem Titel „Voluntourismus“ – um nur einige Beispiele zu nennen. Was Reiseveranstalter und Reisende für die Achtung der Menschenrechte im Tourismus beitragen können, zeigt das brandneue Erklärvideo der Naturfreunde Internationale – respect. Lesen Sie mehr dazu in dieser Ausgabe des InfoMails.

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

 
 

 
 

 

INTERNATIONAL


Roundtable Menschenrechte im Tourismus auf der ITB 2015
 

 

Viele aufstrebende Tourismusdestinationen litten noch vor Kurzem unter Bürgerkrieg oder Diktatur. Die Herausforderungen für den Tourismus in menschenrechtlich sensiblen Kontexten war Thema einer Podiumsdiskussion des Roundtable Menschenrechte im Tourismus. Am Podium diskutierten Antje Monshausen (tourism watch) und Petra Thomas (forum anders reisen) sowie Herman Kumara vom National Fisheries Solidarity Movement aus Sri Lanka, der u.a. über die aktuelle Situation in seiner Heimat berichtete.

Der Roundtable Menschenrechte im Tourismus durfte im Rahmen der Veranstaltung  sein jüngstes Mitglied begrüßen: Travelife – vertreten durch Sören Stöber – unterzeichnete das Commitment zu Menschenrechten im Tourismus. Weitere Informationen zum Roundtable Menschenrechte im Tourismus.
 
(Am Bild (v.l.n.r.): Christine Plüss/akte, Sören Stöber/travelife und Cathrine Schwenoha/Naturfreunde Internationale)


TourCert mit neuem Gesicht
 

Nach einem Re-Branding präsentierte TourCert auf der ITB sein neu gestaltetes Siegel. Rot ist weiterhin die TourCert-Farbe, aber der sperrige Name „CSR Tourism certified-Siegel“ wurde verkürzt zu „TourCert-Siegel“. Auch das Konzept hinter dem Siegel wurde kritisch beleuchtet – Abläufe wurden optimiert, Strukturen verbessert und gemeinsam mit den Stakeholdern die Kriterien weiterentwickelt. So soll die Marke in Zukunft gestärkt und das Siegel noch bekannter werden. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Nachhaltigkeits-Scouts: Peer-to-peer Lernen für Schulen
 


Im Rahmen des entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationsprogrammes der Naturfreunde Internationale wurde von Jänner bis März 2015 die Aktivität „Peer-to-Peer Lernen in Schulen“ durchgeführt. Ziel war es, (Tourismus-)SchülerInnen im Bereich Nachhaltigkeit im Tourismus für interkulturellen Austausch zu motivieren und für das Thema in globaler Sichtweise zu sensibilisieren.
Beteiligt waren die Berufsschule für Handel und Reisen in Wien und die CEM Ibrahima Thiaw Schule in Dakar – sie setzten einen gemeinsamen Online-Unterricht zu Nachhaltigkeit im Tourismus um. Webinare, Chats und die Erstellung von Kollagen zeigten den insgesamt 20 SchülerInnen die – teils unterschiedliche, teils ähnliche – Wahrnehmung von Nachhaltigkeit im Tourismus in den jeweiligen Ländern. Die Online-Zugänge zum Chatroom bleiben aufrecht, so können die SchülerInnen auch nach Abschluss des Online-Unterrichts in Kontakt bleiben.
Nähere Informationen sowie den LehrerInnen-Leitfaden finden Sie hier.

 

TO DO! 2014  – Preisträger ausgezeichnet
 


Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. präsentierte auf der ITB Berlin die Gewinner des TO DO! 2014 – Internationaler Wettbewerb für sozialverantwortlichen Tourismus. Die drei Preisträger aus Costa Rica, Indien und Usbekistan haben trotz aller Verschiedenheit ein gemeinsames Merkmal: Auf beispielhafte Weise beteiligen sie die lokale Bevölkerung an einem nachhaltig praktizierten Tourismus, schaffen alternative Einkommensquellen und stärken das Selbstbewusstsein für die eigene Kultur und Tradition. Detailinformationen zu den einzelnen Initiativen finden Sie hier.

 

Goldene Palmen verliehen
 


Seit 1994 schreibt das Magazin GEO SAISON den Wettbewerb „Goldene Palme“ aus. Die Reiseplaner sollen ermuntert werden, noch mehr neue, ungewöhnliche und originelle Wege zu gehen. Seit 1996 wird zusätzlich die Grüne Palme verliehen, die Auszeichnung für Initiativen, die den Umweltschutz, die Völkerverständigung oder den Respekt vor dem Fremden fördern. 
Um die Goldene Palme 2015 konkurrierten 250 Reisen. Dass Reiseangebote, die Rücksicht auf die Umwelt und die Menschen in den Reiseländern nehmen, besondere Erlebnisse kreieren, zeigte sich bei den Preisträgern: 6 der 12 „Reise-Oskars“ gingen an Mitglieder des „forum anders reisen“ – des Dachverbandes für nachhaltigen Tourismus.

Mehr Informationen finden Sie hier. Zur Presseaussendung des forum anders reisen.

 

ECPAT: „Don´t look away“ erweitert sich
 


Im vergangenen März trafen sich 50 VertreterInnen von Behörden, Tourismuswirtschaft und NGOs aus sieben EU-Ländern in Wien, um zu beraten, wie der Kinderschutz im Tourismus gemeinsam gestärkt werden kann. Ein Ergebnis ist, dass die Kampagne „Gegen das Wegsehen“, die ursprünglich in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Initiative des damaligen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft 2010 ins Leben gerufen wurde, erweitert wird. Und zwar beteiligen sich vier weitere Länder an der Kampagne: Frankreich, Luxemburg, die Niederlande und Polen.
Zur Website www.nicht-wegsehen.at und www.reportchildsextourism.eu
 

Mehr Rechte für die Träger in Nepal
 

 

Tourism Concern macht einmal mehr auf die schlechten Arbeitsbedingungen und fehlenden Rechte der Träger in Nepal aufmerksam. Mit der Kampagne „Trekking Wrongs – Porters´ Rights“ konnten schon einige Reiseveranstalter erreicht werden, und einige haben auch bereits den entsprechenden Code of Conduct, der auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Träger abzielt, unterzeichnet. Doch um einen echten Wandel zu bewirken, ruft Tourism Concern die Trekking-TouristInnen selbst auf, höhere Standards für die Beschäftigung von Trägern zu thematisieren und bei den Reiseveranstaltern einzufordern.
Nähere Informationen finden Sie auf der Website von Tourism Concern.

 

Video: Kreuzfahrtindustrie im Fokus

 


Eine Studentin der Johns Hopkins School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington D.C. hat sich mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen der Kreuzfahrtindustrie auseinandergesetzt. Das „Advocacy Video Cruise Ship Industry NHIL“ ist auf Youtube zu sehen.

NATIONAL


Austrian Sustainability Reporting Award: Einreichfrist läuft
 


Auch heuer vergibt die Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem Institut österreichischer Wirtschaftsprüfer, dem Lebensministerium, der Industriellenvereinigung, dem Umweltbundesamt, respACT – austrian business council for sustainable development, der Wirtschaftskammer Österreich und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik den Nachhaltigkeitspreis „Austrian Sustainability Reporting Award – ASRA“ für die besten Nachhaltigkeitsberichte des vorangegangenen Geschäftsjahres österreichischer Unternehmen. Einreichschluss ist am 31. August 2015. Die Verleihung wird am 5. Oktober 2015 in Wien stattfinden.
Nähere Informationen finden Sie hier. Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden Sie auf der Website der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

AUS DER PRAXIS




Weltweitwandern: Die Empowerment-Frau in Tansania


Der Grazer Reiseveranstalter Weltweitwandern setzt schon seit einigen Jahren auf Empowerment, also auf den Erfahrungs- und Know-how-Austausch mit AkteurInnen in den Zielländern: von Deutschkursen über Kulturaustausch-Projekten bis hin zur Unterstützung von regionalen Bildungsprojekten. Aktuell ist die Mitarbeiterin Caroline Ouederrou in Tansania bei Weltweitwandern-Partner Allan William, um Deutschkurse abzuhalten und ihn beim Aufbau einer eigenen Trekkingagentur zu unterstützen. Gemeinsam sollen neue Routen und Reiseprogrammpunkte erkundet und auch an der Bürostruktur gearbeitet werden. Der Hintergrund: In Tansania dominieren große ausländische Unternehmen die Tourismusbranche. Weltweitwandern möchte seinen Partner dabei unterstützen, in diesem Umfeld als eigenständige Trekkingagentur Fuß zu fassen.
Mehr Informationen zu den Empowerment-Projekten von Weltweitwandern: www.fairreisen.at, www.weltweitwandern.at

 

NFI – respect EMPFIEHLT


„Fotografieren auf Reisen“ –
Anregungen für einen respektvollen Umgang mit der Kamera
 


Auf Reisen bewusst und weniger zu fotografieren ist oft mehr! Achtsames Fotografieren auf Reisen hilft, dass Reisende dem Land und den Menschen offen begegnen – für interessante Einblicke und Begegnungen mit den GastgeberInnen auf Augenhöhe. Wie TouristInnen und FotografInnen sich respektvoll mit der Kamera auf Reisen verhalten, zeigt das aktuelle Dossier „Fotografieren auf Reisen!“ der Naturfreunde Internationale – respect auf.

Warum fotografieren wir eigentlich? Welche Botschaften vermitteln wir mit unseren Bildern? Was steckt hinter dem Bilderverbot oder dem Seelenraub? Was passiert mit den Bildern nach der Reise? Welche rechtlichen Aspekte müssen beachtet werden? Antworten auf diese Fragen gibt das Dossier. Dazu erhalten fotografierende Reisende 10 konkrete Empfehlungen, wie sie sich mit der Kamera auf Reisen respekt- und rücksichtsvoll verhalten – etwa zum Fotografieren von Kindern oder zur Frage nach der Bezahlung für Fotos. Die Erstellung des Dossiers wurde gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit.
Das Dossier steht auf der Website der Naturfreunde Internationale – respect zum Download bereit.

Fotografieren von Menschen in fremden Ländern ist auch Thema eines aktuellen Artikels im tourismLOG von NFI – respect. Ingeborg Pint, langjährige Leiterin von Naturfreundereisen im Senegal, gibt ihre Gedanken und Ratschläge zu respektvollem Fotografierverhalten auf Naturfreundereisen nach Senegal weiter. Zum Artikel.

 

Menschenrechte im Tourismus – einfach & praxisnah erklärt!
 


Komplexe Zusammenhänge einfach erklärt: Die Erklärvideos der Naturfreunde beleuchten die Hintergründe von aktuellen Themen. Soeben ist – in Kooperation mit dem forum anders reisen und mit Unterstützung der Jungen Meister – der dritte Kurzfilm der Naturfreunde Internationale veröffentlicht worden. „Menschenrechte im Tourismus“ wendet sich an die Tourismusbranche sowie interessierte Reisende und erklärt anhand von Beispielen, warum und wie der Tourismus die Menschenrechte tangiert, wie Reiseveranstalter ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nachkommen und was Reisende beitragen können.
Warum sind Menschenrechte im Tourismus Thema und in welchen Situationen könnten Menschenrechte verletzt werden? Was kann ich als Reiseveranstalter tun, um Menschenrechte in die Unternehmensstrategie einzubinden und in meiner täglichen Arbeit umzusetzen? Wie erkenne ich als Reisende/r einen Veranstalter, der sich für die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt? Antworten darauf gibt das aktuelle Erklärvideo der Naturfreunde Internationale – respect, kurz und bündig in nur wenigen Minuten. Das Erklärvideo kann auf der Website der Naturfreunde Internationale angesehen werden.

 

Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus – Herausforderungen für die verantwortungsvolle Gestaltung eines wachsenden Reisetrends
 


Eine aktuelle Studie setzt sich mit dem Voluntourismus – den kurzzeitigen Freiwilligeneinsätzen mit hohem Abenteuer- und Erlebnisgehalt – auseinander. Viele kommerzielle Reiseveranstalter entdecken diesen Trend. Brot für die Welt – Tourism Watch belegt gemeinsam mit ECPAT Deutschland e.V. und dem Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) in einer neuen Studie erhebliche Defizite in Bezug auf Kinderschutz und nachhaltige Entwicklung bei vielen Angeboten. Die Herausgeber begrüßen das Interesse vieler Menschen, sich aktiv in Sozial- und Umweltprojekten in Entwicklungsländern engagieren zu wollen. Die Publikation beschreibt neben Empfehlungen für Reisende auch Anforderungen an Reiseveranstalter, wie sie kurzzeitige Freiwilligenangebote verantwortungsvoll gestalten und Risiken inbesondere für Kinder mindern können.
Nähere Informationen zur Studie und den Link zum Download finden Sie hier.

 


Schatten im Sonnenparadies:
Tourismus und Menschenrechte im Tourismus
 


Sri Lanka ist eine boomende Tourismusdestination. 2014 besuchten über 1,5 Millionen Menschen die Insel. Sri Lanka ist jedoch nicht nur eine idyllische Feriendestination für Sonnenhungrige. Es ist auch ein Land voller Schattenseiten – einem 26-jährigen Bürgerkrieg mit nicht aufgearbeiteten Kriegsverbrechen und einer besorgniserregenden Menschenrechtsbilanz. Die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz zeigt in ihrem Bericht anhand von drei Tourismusregionen Sri Lankas die Lage der Menschenrechte im Land auf.
Eine Zusammenfassung des Berichts sowie die Studie zum Download finden Sie hier.
 

TERMINE


 

11. Deutsches CSR-Forum: Phantastische Vielfalt
20. & 21. April 2015, Ludwigsburg bei Stuttgart, Deutschland

Beim Dialog zwischen Wirtschaft und Gesellschaft über Verhaltensregeln und Chancen für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft werden diese Fakten im Mittelpunkt stehen: Warum deutsche Unternehmen keine T-Shirts für 5 Euro verkaufen können, wenn sie weltweit verbindliche Gesetze und Vereinbarungen berücksichtigen. Warum BürgerInnen oft „dagegen“ sind, und wie Politik und Wirtschaft auf Bürger-Vorbehalte reagieren sollten, um den gesellschaftlichen Frieden zu sichern. Wie entscheidend für den Geschäftserfolg CSR und Nachhaltige Unternehmensführung heute schon sind. Nähere Informationen finden Sie hier.



World Tourism Forum
23. & 24. April 2015, Luzern, Schweiz

„Talents, innovation, sustainable development – walk the talk!“ ist das Motto der internationalen Konferenz in Luzern. Details und das Programm finden Sie hier.

 

CSR 2015 – 3rd International Conference on Corporate Social Responsibility &
Sustainable Development

4. & 5. Mai 2015, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Download der Broschüre unter: www.serd.org.in/csr2015/
 
 
 
Podiumsdiskussion „Menschenrechte im Tourismus“
3. Juni, Wien, Österreich
 
Im Rahmen der Menschenrechtsreihe der VHS Wien und unter dem Schwerpunktthema „Wirtschaft & Menschenrechte“ steht bei dieser Podiumsdiskussion der Tourismus im Mittelpunkt. Erwartet werden ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und von NGOs. Dabei werden die Situation von Einheimischen und der Umwelt in beliebten Reiseländern beleuchtet – die Arbeitsbedingungen für in der Tourismusindustrie beschäftigten Menschen, die sozioökonomischen Veränderungen, die sich im Zuge von Tourismus einstellen und die Herausforderungen beim Schutz von Flora und Fauna. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, welche Verantwortung der Wirtschaft und auch den TouristInnen dabei zukommt, die Menschenrechte im Tourismus zu schützen und zu stärken. Details zur Veranstaltung finden Sie hier.


 


Gefördert durch

Das Info-Mail von respect informiert regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Themenfeld Entwicklung, Umwelt und Soziales im Tourismus.

Like NFI - respect Infomail April 2015 on Facebook
 
Hat Ihnen das Info-Mail gefallen? Wir freuen uns, wenn Sie es weiterempfehlen. Wir nehmen gerne weitere interessierte Empfängerinnen und Empfänger in den Verteiler auf.
Auch an Ihrer Kritik und inhaltlichen Vorschlägen sind wir sehr interessiert. Schicken Sie Ideen, Anregungen, Termine und News bitte an respect@nf-int.org.
 

Sollten Sie diese Nachricht ungewollt erhalten haben, möchten wir uns entschuldigen. Senden Sie bitte ein E-Mail an respect@nf-int.org. Ihre Daten werden unverzüglich gelöscht.

Photos Header: C. Baumgartner; ATLED NF Algerien
Photos: Gustavo Rojas Madrigal/Tourism Watch, Mariétou Mbaye (Kollage), Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., forum anders reisen, Tourism Concern, ASRA/Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Caroline Ouederrou


respect – die Marke der Naturfreunde Internationale für Nachhaltige Tourismusentwicklung
Diefenbachgasse 36/9, A-1150 Wien | Redaktion: Cornelia Kühhas


 
Copyright © 2015 NFI, All rights reserved.
Email Marketing Powered by Mailchimp