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NFI-NEWSLETTER 07/2018
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NEWSLETTER  7 / 2018


+++ Human rights in tourism practice +++ Rich countries struggle with fulfilling the SDGs +++ More commitment from EU countries against plastic waste required +++


 


Menschenrechte in der touristischen Praxis

„Human Rights in Practice: Tourism and the 2030 Agenda for Sustainable Development“ war das Thema der internationalen Fachveranstaltung am 28. Juni 2018, die der „Roundtable Human Rights in Tourism“ und die „Naturfreunde Internationale – respect“ organisiert hatten. Rund 50 internationale TeilnehmerInnen – Reiseveranstalter und Reisebüros, ExpertInnen aus Wissenschaft und Politik, VertreterInnen von NGOs, JournalistInnen u.a.m. – kamen nach Wien. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie die Tourismuswirtschaft in der Praxis zur Wahrung der Menschenrechte entlang der gesamten Dienstleistungskette beitragen und selbst im Rahmen ihrer Aktivitäten und Geschäftsbeziehungen die Erreichung der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt (Sustainable Development Goals, SDGs) unterstützen kann. 
Lesen Sie hier weiter.

 


Reiche Länder tun sich schwer mit der Erfüllung der SDGs

Vor gut zwei Jahren sind die Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung, SDGs) von den UN-Mitgliedsstaaten unterzeichnet worden. Die Umsetzung geht schleppend voran – und selbst die Länder mit den höchsten Einkommen sind noch weit von der Erreichung der Zielvorgaben entfernt, wie eine aktuelle Bestandsaufnahme der Bertelsmann Stiftung und des Sustainable Development Solutions Network (SDNS) zeigt. Die größten Defizite liegen in vier Bereichen, und zwar in der Entwicklung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster, im Klimaschutz sowie in der Erhaltung der Biodiversität an Land und im Wasser. Die Entwicklungsländer hingegen machten laut diesem Bericht bedeutende Fortschritte in der Bekämpfung der Armut. Zum Bericht.
 

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Mehr Engagement der EU-Länder gegen Plastikmüll gefordert

Im April 2015 wurde eine europäische Richtlinie zur Reduzierung von leichten Einweg-Kunststofftaschen verabschiedet. 18 Monate nach dem Ende der Umsetzungsfrist der Richtlinie veröffentlichten Surfrider Foundation Europe und Zero Waste Europe eine Studie zum aktuellen Stand der Umsetzung: Die meisten Länder haben Maßnahmen ergriffen, aber oft mit begrenzter Effizienz und nur halbherzig. Die EU-Mitgliedstaaten werden aufgefordert, ehrgeizigere Maßnahmen zu ergreifen, vorzugsweise Verbote zu erlassen. Zur Studie.

Leave sand castles, not plastic! Infos & Tipps für weniger Plastikmüll im Alltag und auf Reisen sind auf der Facebook-Seite der NFI nachzulesen. #noplasticvacation

 

NaturfreundInnen im Gespräch

 

MARITTA STRASSER,
Bundesgeschäftsführerin der NaturFreunde Deutschlands

Seit 1. Juli ist Maritta Strasser die neue Bundesgeschäftsführerin der NaturFreunde Deutschlands. Sie folgt Hans-Gerd Marian, der sich nach seiner langjährigen Tätigkeit für die NaturFreunde Deutschlands in den Ruhestand zurückzieht. Im Interview erzählt Maritta von ihren Vorstellungen und Plänen.

Mit über 70.000 Mitgliedern sind die NaturFreunde Deutschlands der zweitgrößte Mitgliedsverband der Naturfreunde Internationale. Wo siehst du Eure Stärken und Eure Prioritäten für die zukünftige Arbeit?
Bei den NaturFreunden Deutschlands gibt es so viel Aktivität: Sportausbildungen, Reisen, eigene Häuser, Naturschutzprojekte, Kulturangebote … Die NaturFreunde leisten enorm viel, und das allermeiste davon ehrenamtlich. Davor habe ich großen Respekt. Aber das spricht sich zu wenig herum. Wir sollten selbstbewusster werden. Wir haben viel zu bieten! Wir sollten die vielen Menschen, die bei uns Sport treiben oder zu Gast sind, noch viel konsequenter einladen, auch bei uns Mitglied zu werden.

Wo siehst du persönlich die größten Herausforderungen?
Ich möchte die NaturFreunde auf einen Mitglieder-Wachstumskurs bringen, damit wir auf Dauer eine Zukunft haben. Deshalb will ich mehr für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit tun. Ich möchte auch für einen Kulturwandel innerhalb des Verbandes werben. Ich möchte, dass wir offener werden, einladender – und ganz besonders junge Menschen ansprechen. Die Zusammenarbeit mit der Naturfreundejugend ist mir deshalb sehr wichtig.

Lesen Sie auf unserer Website weiter --->


Neuigkeiten aus der Landschaft des Jahres 2018/19 – Senegal/Gambia



Jugendliche aus der Landschaft des Jahres besuchen Dakar
Zum Gelingen der Auftaktveranstaltung der Landschaft des Jahres Senegal-Gambia trugen wesentlich auch die Schülerinnen und Schüler des Collège d’Enseignement Moyen (Mittelschule) von Koumbidja Socé bei Koungheul bei. Über eine Exkursion nach Dakar, zu der nun SchülerInnen vom Vorstand von ASAN eingeladen wurden, berichtet ihr Begleitlehrer Mahamadou Lamine Fall:
Im Rahmen ihrer jährlich stattfindenden Schulexkursionen verbrachten Schülerinnen und Schüler des Collège d’Enseignement Moyen von Koumbidja Socé, dem Austragungsort der Auftaktveranstaltung zur Landschaft des Jahres, zwei Tage, am 8. und 9. Juni, im Naturfreundehaus „Maison Alioune Diagne Mbor“ in Petit Mbao, von wo aus sie Dakar und seine Umgebung besichtigten. Alle teilnehmenden 20 Schülerinnen und 16 Schüler sind Mitglieder der Naturfreundegruppe des Collège oder des an der Schule angesiedelten „Clubs für Bildung in Famlienfragen“ (Club Éducation à la vie familiale). Die SchülerInnen wurden von fünf Lehrpersonen begleitet. 
Die Besichtigungen starteten auf der Insel Gorée, die als ehemalige Drehscheibe des Sklavenhandels ein Ort des Gedenkens an dieses dunkle Kapitel der Menschheitsgeschichte geworden ist. Auch die Besuche von Museen, historischen Plätzen und offiziellen Bauten Dakars stießen auf großes Interesse.
Der nationale Vorstand von ASAN nutzte die Anwesenheit der Jugendlichen aus der Region der Landschaft des Jahres Senegal-Gambia für eine umfangreiche Präsentation der Rolle und Bedeutung der Naturfreunde auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene.
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    Kurzmeldungen – Termine – Interna


Neues KlimaFonds-Projekt der Naturfreunde Guinea. Verbesserte Kochstellen als Beitrag zum Schutz der Wälder. Um Spenden wird gebeten. --->

Das Europäische Umweltbüro (EEB) veröffentlichte ein Memorandum zur EU-Präsidentschaft Österreichs --->

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ (Johann Wolfgang von Goethe) Vom Wohlfühlweg bis zur alpinen Tour – deine Wandertipps sind gefragt! Das Wandern ist der NaturfreundInnen-Lust! Wandern ist ein beliebtes Hobby vieler Naturfreundinnen und Naturfreunde – und ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern schont auch die Umwelt. Wie wär´s damit, einmal bekannte Pfade zu verlassen und neue Wege zu entdecken?! Wir suchen die schönsten Wanderwege – egal ob Geheimtipp oder "Klassiker": Alle Naturfreundinnen und Naturfreunde sind aufgerufen, uns ihre Tipps für die schönsten Wanderwege in ihrer Heimat zu schicken – sei es als Anregung für den nächsten Wochenend-Ausflug oder als Tipp für UrlauberInnen. Im September werden die besten Tipps auf der Facebook-Seite der NFI vorgestellt.
Du hast einen Wander-Tipp? Dann schicke bitte einen kurzen Text, in dem du die Wanderung in ein paar Sätzen beschreibst und erklärst, warum sie so besonders ist, sowie 3 bis 4 Bilder an: katrin.karschat@nf-int.org. Einsendeschluss ist der 31.8.2018!

Die Beteiligung junger Menschen ist wichtig für die Zukunft der Alpen. Doch viele PolitikerInnen stellen sich die Frage: Wie? Wie können sie Jugendliche effektiv einbinden? GaYA’s Toolbox für Jugendbeteiligung aus dem alpenweiten Projekt GaYA gibt Starthilfe. --->

Umweltkonferenz der Naturfreunde Österreich „Nachhaltiger Tourismus in den Alpen“ am 9. November 2018 in Linz. Eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus im Alpenraum steht im Mittelpunkt der jährlichen Umweltkonferenz der Naturfreunde Österreich. Zur gleichen Zeit findet auch die Jugendklimakonferenz der Naturfreundejugend statt. Die Ergebnisse werden bei der Naturfreunde-Umweltkonferenz präsentiert. Mehr Informationen: regina.hrbek@naturfreunde.at

Dossier Over-Tourism. Nach Jahrzehnten des Wachstums stößt der Tourismus zunehmend an seine Grenzen: Proteste von Einheimischen, nicht mehr zu leugnende negative Auswirkungen auf die Natur und Kultur in den Tourismusregionen und rasant zunehmende Treibhausgasemissionen sind die Folge einer Tourismusentwicklung, in der Nachhaltigkeit oftmals nur als Marketingschlagwort diente. Der Begriff des „Over-Tourism“ steht den Jubelmeldungen über immer neue Tourismusrekorde gegenüber und regt zum Nachdenken über die Zukunft des Tourismus an. Wie es dazu gekommen ist, welche Lösungsansätze es gibt und welche Rolle unser Konsum- und Reiseverhalten spielt, ist Thema des aktuellen Dossiers der Naturfreunde Internationale – respect. Kostenloser Download --->

Das Comic „Unser Planet und die 17 Ziele" ist ein Tool für die Bildungsarbeit, das Jugendliche ermutigt, selbst aktiv zu werden und ihren Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu leisten. --->

 

ENGLISH


Human rights in tourism practice

On 28 June 2018, Roundtable Human Rights in Tourism, in cooperation with its member Naturefriends International organised the International Symposium "Human Rights in Practice: Tourism and the 2030 Agenda for Sustainable Development". 50 international participants from tour operators, governmental and non-governmental organisations, travel associations and other institutions discussed with various experts how tourism businesses can practically contribute to respect for human rights and fulfilment of the SDGs with their activities and business relationships. --->
 


Rich countries struggle with fulfilling the SDGs

Roughly two years ago the Sustainable Development Goals (SDGs) were signed by the UN member states. The implementation is only happening slowly – and even the countries with the highest income still have a long way to go before they reach the targets, shows the current review by the Bertelsmann Foundation and the Sustainable Development Solutions Network (SDNS). The biggest shortcomings can be found in four areas: Development of sustainable consumption and production patterns, climate action, aquatic life and life on land. The developing countries however are making important progress in fighting poverty. The report.
 

 


More commitment from EU countries against plastic waste required

In April 2015, a European directive was adopted to reduce the consumption of lightweight plastic carrier bags in Europe. 18 months after the end of the transposition period of the Plastic bags Directive, Surfrider Foundation Europe und Zero Waste Europe published a research on existing legislations:  most countries have adopted measures, but often with limited scope and ambition. Surfrider Foundation Europe und Zero Waste Europe call on Member States to adopt more ambitious measures to reduce the consumption of plastic bags on their territory, preferably a ban. --->

Leave sand castles, not plastic! Information and tips for less plastic waste in everyday life and on vacation can be found on the NFI Facebook site. #noplasticvacation

 

Naturefriends talk

MARITTA STRASSER,
Executive Director of Naturefriends Germany

Since the first of July, Maritta Strasser is the new Executive Director of Naturefriends Germany. She takes over from Hans-Gerd Marian, who will retire after his many years spent working for Naturefriends Germany. Maritta talks about her ideas and plans.

With more than 70.000 members, Naturefriends Germany is the second biggest member organisation  of Naturefriends International. Where do you see your strengths and priorities for the future work?
There are so many activities within Naturefriends Germany: Sport courses, holidays, the Naturefriends houses, nature conservation projects, cultural programmes… Naturefriends do a lot and most of it with volunteers. I think this is really impressive.  However, we are not known well enough. We should be more self-confident. We have a lot to offer! We should be more pro-active in asking the people who take part in our sport courses or visit the houses to become members.

Where do you personally see the biggest challenges?
I would like to emphasize the need for growth for Naturefriends so we can lay the ground for a sustainable future. Thus, I would like to focus more on effective public relations work. I want to promote a change in culture within the association. I would like to make sure we are more open and inviting, especially to reach young people. Working together with the youth association is very important for me.

Read on at our website --->


News from the Landscape of the Year 2018/19 – Senegal/The Gambia



Students from the Landscape of the Year visit Dakar
The students from the Collège d’Enseignement Moyen (Middle School) in Koumbidja Socé close to Koungheul contributed greatly to the success of the opening event of the Landscape of the Year. Their accompanying teacher Mahamadou Lamine describes the excursion to Dakar, which the students were invited to by the board of ASAN:
During the yearly school excursion, students from the Collège d’Enseignement Moyen in Koumbidja Socé, the location of the opening ceremony of the Landscape of the Year, spent two days from June 8 – 9 in the Naturefriends House „Maison Alioune Diagne Mbor“ in Petit Mbao, where they visited Dakar and the surrounding areas.
All participating students (20 girls and  16 boys) are members of the Naturefriends group of the Collège or the “Club for education in family affairs” (Club Éducation à la vie familiale) from the school. The students were accompanied by five teachers. The visit started on the Gorée island, which is a memorial for a dark chapter of human history as it was a focal point for slave trade. In addition, the trips to different museums, historical places and official buildings in Dakar were of great interest.
The national board of ASAN used the student’s visit from the region of the Landscape of the Year Senegal-The Gambia to present the role and significance of Naturefriends on the national, regional and international level.

Read on at our website --->


    Memos – dates – internal


New Climate Fund project of Naturefriends Guinea. Improved stoves to protect forests. You can make your donation here --->

The European Environmental Bureau (EEB) published a Memorandum to the Austrian Presidency of the European Union --->

„Only where you have walked is where you have really been.” (Goethe) From a „Feel-Good-Hike” to a Mountain Tour – we need your hiking tips!
For Naturefriends, hiking is as important as the air we breathe! Many Naturefriends love hiking – it is not only good for your health but also environmentally friendly. So how about leaving well-trodden paths and discovering new routes? We are looking for the best hiking trails – be it an insider tip or a “classic”: All Naturefriends are invited to send us their most favourite hiking tours from back home – this can be a suggestion for the next weekend tour or for a whole vacation. In September, we will present the best tips on NFI’s Facebook page.
You have a hiking tip? Then please send us a short text which describes the hike in a few sentences and also shows why it is so special, as well as 3-4 pictures: katrin.karschat@nf-int.org. Deadline is August 31!

Once politicians agree on the importance of young people for the future of the Alps and the need for their inclusion in decision-making processes, the question arises: How? To answer these questions, GaYA's Youth Participation Toolbox was created by eight partners from five Alpine countries. --->

 


 

FRANÇAIS


Les droits humains dans la pratique touristique

« Les droits humains dans la pratique : Le tourisme et l’Agenda 2030 pour le Développement durable » – voilà le thème du colloque international du 28 juin 2018, organisé par la « Roundtable Human Rights in Tourism » et l’« Internationale des Amis de la Nature – respect ». Une cinquantaine de participant/e/s internationaux/ales – voyagistes et agences de voyage, experts des domaines scientifique et politique, représentant/e/s d’ONG, journalistes etc. – se sont rendus à Vienne. La question centrale posée lors de la manifestation était de savoir comment l’économie du tourisme peut contribuer dans la pratique à sauvegarder les droits humains le long de toute la chaîne de services et comment elle peut, dans le cadre de ses activités et relations commerciales, soutenir les objectifs du développement durable (ODD).
Lire la suite (en anglais) ---> 

 


Les pays riches peinent sur la mise en œuvre des ODD

Il y a plus de deux ans les Objectifs du développement durable (ODD) ont été signés par les pays membres de l’ONU. Leur mise en œuvre laisse toutefois à désirer – et même les pays aux plus hauts revenus restent encore loin de remplir les objectifs. Ceci résulte d’un rapport d’actualité de la Fondation Bertelsmann et du Réseau des solutions pour le développement durable (SDNS). Les plus grands déficits concernent quatre domaines liés aux pratiques de consommation et de production responsables, à la lutte contre le changement climatique et à la préservation des écosystèmes terrestres et marins. Selon le rapport, les pays en développement par contre ont réalisé d’importants progrès quant à l’éradication de la pauvreté. Lire le rapport --->
 



L’engagement des pays de l’UE contre les déchets plastiques est insuffisant

Une Directive européenne a été adoptée en avril 2015, relative à la réduction de la consommation de sacs en plastique légers. 18 mois après la fin du délai de mise en œuvre de la Directive, la Surfrider Foundation Europe et Zero Waste Europe viennent de publier une étude sur l‘état actuel de la mise en œuvre : la plupart des pays ont pris des mesures, souvent peu efficientes et partielles. Il est donc demandé aux pays membres de l’UE de prendre des mesures ambitieuses, de préférence sous forme d’interdictions. Lire l’étude --->

Leave sand castles, not plastic! Des informations et conseils pour éviter le plastique dans la vie quotidienne et pendant les vacances figurent sur le site Facebook de l’IAN : #noplasticvacation
 


Des Amis et Amies da la Nature en conversation

MARITTA STRASSER, Directrice exécutive des Amis de la Nature d´Allmagne

Depuis le 1er juillet Maritta Strasser est la nouvelle Directrice exécutive des Amis de la Nature d’Allemagne (NaturFreunde Deutschlands). Elle succède à Hans-Gerd Marian qui part en retraite après avoir travaillé pendant bien des années pour les Amis de la Nature d’Allemagne. Dans cette interview Maritta parle de ses idées et plans.

Comptant plus de 70 000 adhérents, les Amis de la Nature d’Allemagne sont la deuxième organisation membre de l’Internationale des Amis de la Nature. Quelles sont à ton avis vos atouts et vos priorités pour le travail futur ?
Il y a tant d’activités chez les Amis de la Nature d’Allemagne : formations sportives, voyages, maisons, projets de conservation, offres culturelles … les Amis de la Nature travaillent beaucoup, et dans la plupart des cas à titre bénévole. Ceci m’inspire beaucoup de respect. Mais nous n’en parlons pas assez. Il faut que nous soyons plus surs de nous. Nous avons beaucoup à proposer ! Il faut que nous soyons encore plus convaincants pour que les nombreuses personnes venant pratiquer un sport chez nous ou assister ponctuellement à des activités, finissent par adhérer à l’organisation.

Quels sont pour toi personnellement les défis majeurs ?
J’aimerais aller dans le sens d’une augmentation de nos effectifs, pour que nous ayons un avenir viable. Je souhaite donc renforcer nos relations publiques. J’aimerais aussi aller vers un changement culturel au sein de la fédération. J’aimerais que nous soyons plus ouverts, plus accueillants, et que nous nous adressions en particulier aux jeunes. J’attache donc beaucoup d’importance à la collaboration avec les Jeunes Amis de la Nature.

Lire la suite sur notre site web --->


 

Infos du Paysage de l`Année 2018/2019 – Sénégal / Gambie


 
Des jeunes du Paysage de l’Année en visite à Dakar
Les élèves du Collège d’Enseignement Moyen (CEM) de Koumbidja Socé près de Koungheul ont participé avec grand engagement au lancement du Paysage de l’Année et contribué au succès de la manifestation. Sur invitation du Bureau National de l’ASAN, un groupe d’élèves vient alors de visiter Dakar et ses environs. Voici le rapport de leur professeur encadreur, Mahamadou Lamine Fall :
Dans le cadre de leurs activités annuelles de découvertes pédagogiques, des élèves du CEM de Koumbidja Socé ont séjourné, les 8 et 9 juin, à la Maison des Amis de la Nature Alioune Diagne Mbor de Petit Mbao, le temps de découvrir Dakar et ses environs. En plus de leurs 5 encadreurs, ce groupe était composé de 20 filles et de 16 garçons tous membres soit de la cellule scolaire des Amis de la Nature soit du club Education à la vie Familiale. 
Leur visite a commencé par l’ile de Gorée, plaque tournante de l’esclavage et lieu de mémoire pour tous ceux qui veulent se souvenir de cette sombre page de l’histoire de l’humanité. L’autre moment fort apprécié, a été la visite de musées, de sites historiques et de bâtiments institutionnels de Dakar.
Mettant à profit la présence de ces jeunes originaires de la région du Paysage de l’Année Sénégal/Gambie, le Bureau National de l’ASAN leur a fait une large présentation du rôle et de la place des Amis de la Nature aux niveaux national, régional et international.

Lire la suite sur notre site web --->


    Nouvelles brèves – calendrier – informations internes


Les Amis de la Nature de Guinée réalisent le nouvau projet dans le cadre du Fonds pour le climat : Fours améliorées pour protéger les forêts. Vos dons seront les bienvenus. --->

Le Bureau européen de l'environnement (BEE) a publié un mémorandum sur la présidence autrichienne de l'Union européenne --->

„Tu n’as été vraiment que là où tu es allé à pied.“ (Johann Wolfgang von Goethe). Entre le sentier « confortable » et la sortie en montagne
La randonnée est une activité de loisirs prisée de nombreux et nombreuses Amis et Amies de la Nature – elle n’est pas seulement bénéfique pour la santé, mais protège également l'environnement. Pourquoi ne pas sortir une fois des chemins battus et découvrir de nouveaux sentiers ? Nous sommes à la recherche des plus beaux sentiers de randonnée – « tuyaux » personnels ou « itinéraires classiques » : tous les Amis et toutes les Amies de la Nature sont invité/e/s à nous faire part de leurs propositions quant aux plus beaux sentiers de randonnée de leur région – que ce soit comme suggestion pour une prochaine escapade de week-end ou pour des vacances plus longues. Les meilleures propositions seront présentées en septembre sur le site Facebook de l’IAN : Vous avez une proposition ? Alors s'il vous plaît envoyez un court texte décrivant la randonnée en quelques phrases, expliquant ce qu’elle présente de particulier, ainsi que 3-4 photos, à katrin.karschat@nf-int.org. La date butoir est le 31 août.

Une fois que les élus ont pris conscience que l’avenir des Alpes ne peut pas se construire sans les jeunes et qu’ils ont décidé de les impliquer dans les processus de décision, la question qui se pose est : Comment faire participer les jeunes de manière productive et efficace ? Dans le cadre du projet GaYA, huit partenaires de cinq pays alpins ont développé une boîte à outils pour répondre à cette question. --->

 
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Photos: Naturefriends International/Roundtable Human Rights in Tourism, Flickr/Martin Abdegglen, NaturFreunde Deutschlands, ASAN/Mamadou Mbodji

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