FEG-Newsletter .
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Newsletter Nr.29
 
 
Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freunde des Friedrich-Ebert-Gymnasiums,
 
noch ist uns allen der diesjährige Winterbazar lebhaft vor Augen und in bester Erinnerung!
 
Sein vielfältiges Marktangebot mit kulinarischen Köstlichkeiten und Gebasteltem aller Art, aber auch die verschiedensten Vorführungen vieler Klassen, haben wieder viele Eltern, Lehrer, Ehemalige, Freunde und Familienangehörige angelockt und angesprochen. Auch eine neue Idee war zu erleben: die Robotik-AG, unter der Leitung von Frau Bretthauer und Herrn Dannenmann, starteten erstmals – im Rahmen eines Forschungsprojekts – einen Spüldienst, um „Wegwerfbecher- und teller“ an den Ständen zu vermeiden. Der Freundeskreis stellte entsprechendes Geschirr zur Verfügung. Eine super Idee - drei Tage vor dem Klimagipfel in Paris!
 
Wir alle durften wieder Schule in ihrer lebendigen und alle Sinnen ansprechenden Vielfalt erleben.
 
Diese und viele andere Veranstaltungen können nur gelingen, wenn sich immer wieder genügend Menschen finden, die Ideen geben, planen, vorbereiten, durchführen, auf- und abbauen.
 
Allen Schülern, Lehrern, Eltern, Besuchern und dem Freundeskreis des FEG, die sich in irgendeiner Weise beteiligt haben, gilt unser allerherzlichster Dank!
 
"Ihr bekommt meinen Hass nicht", mit dieser Überschrift beginnt Antoine Leiris einen offenen Brief an die Männer, die bei den Anschlägen von Paris seine Frau getötet hatten. Mit diesem Brief und einem großen Plakat gestalteten die Französischkurse der JS 1+2 mit ihrer Lehrerin Frau Gall und ihrem Lehrer, Herrn Benkö eine Solidaritätsaktion zum Gedenken an die Opfer des Attentats. Herzlichen Dank den Schülerinnen und Schülern der beiden Kurse für diese Initiative, die in den Klassen und Kursen aufgegriffen wurde und viel Nachdenklichkeit bewirkt hat.
 
Das FEG unterstützt die Stolperstein-Initiative Sandhausen:
„Stolpersteine“ sind die in Stein eingelassene Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Diese Betonsteine werden mit einer Messingtafel versehen, die die wichtigsten Informationen über das Einzelschicksal von Juden, Sinti und Roma, Euthanasieopfern und anderen Verfolgten des NS-Regimes enthält, und werden dann vor dem letzten freiwilligen Aufenthaltsort in der Regel im Bürgersteig in den Boden eingelassen. Über 50 000 Stolpersteine hat der Künstler Gunter Demnig als Initiator des Projektes in Deutschland, in Europa und darüber hinaus schon verlegt.
Das FEG hat sich auf Einladung der Herren Kraft und Krebs an der Gründung der Initiative beteiligt. Im Schuljahr 2014/15 haben Schüler des Seminarkurses „Opfer des Nationalsozialismus in Sandhausen und Umgebung (Stolpersteinprojekt)“ unter Leitung der Geschichtslehrer Jochen Benkö und Dietmar Müller-Praefcke einzelne Biografien, Schicksalsorte und den Umgang mit der Erinnerung erforscht. Schüler waren anwesend bei der Abstimmung im Sandhäuser Gemeinderat, bei der das Projekt einstimmig befürwortet wurde, und sie haben die Ergebnisse ihrer Forschung einer interessierten Öffentlichkeit in der alten Synagoge vorgestellt. Auch in diesem Schuljahr unterstützen wir die Stolperstein-Initiative Sandhausen. Zur Zeit beteiligen wir uns an den Planungen zu einer Erinnerungsveranstaltung für die beiden jüdischen Familien Wahl und Marx aus Sandhausen, die für das kommende Frühjahr geplant ist. Außerdem hat unsere Schülerin Hannah Weiser durch ihre Seminarkursarbeit wichtige Recherchearbeit geleistet, die in naher Zukunft in der Verlegung von Stolpersteinen für die Sandhäuser Familie Wahl münden soll.
Wir werden dieses Projekt aus unserem Bildungsauftrag und aus einer allgemeinen Menschlichkeit heraus auch zukünftig begleiten und hoffen auf Ihre Unterstützung und Ihr Interesse.
 
 
Ein weiterer Dank gilt unserem Ehemaligen Chiara Schmidt-Thomée und Andreas Stadtherr (beide Abitur 2013). Sie waren viele Jahre selbst aktiv und erfolgreiche Schauspieler unserer Theater-AG, nun leiten sie seit diesem Schuljahr die Unterstufentheater-AG. Gutes Gelingen! Dank auch an Frau Gärtner die zuvor jahrelang diese AG geleitet und uns mit vielen herzerfrischenden Aufführungen erfreut hat.
 
 
 
 
Mit den folgenden Informationen möchten wir Sie auf die besonderen Veranstaltungen im Advent, den letzten Schultag vor Weihnachten, den Unterrichtsbeginn im Januar und weitere Neuigkeiten hinweisen:
 
Veranstaltungen im Advent:
Musik zum Advent:
montags und am Dienstag, 22.12.2015 jeweils um 7:30 Uhr im Atrium (Fachschaft Musik)
 
Besinnung zum Advent:
donnerstags um 7.30 im Spiegelsaal/Bistro (Fachschaft Religion)
 

Letzter Schultag, 22.12.2015:
7.30 Uhr:       Weihnachtliche Choräle im Atrium
1.+2.Std.:       Unterricht bei Fachlehrer/in
3.Std.:            Stunde bei Klassenlehrer/in bzw. Tutor/in
4.Std.:            Gottesdienst, Begleitung der Klassen durch die Fachlehrer/innen,                                   danach endet der Unterricht
11.30 Uhr:     Dienstbesprechung im Lehrerzimmer
 
Der Unterricht im neuen Jahr beginnt am Montag, den 11.01.2016 um 7.45 Uhr.
 
 
Bericht aus der Schulkonferenz:
 
In der Schulkonferenz sind alle am Schulleben teilnehmenden Gruppen vertreten. Daher kommt der Schulkonferenz eine ausgleichende und vermittelnde Funktion zu. Sie hat bei einigen Themen Entscheidungsrechte, Mitbestimmungsrechte oder Anhörungsrechte. Des Weiteren soll sie generell in Angelegenheiten, die für die Schule von wesentlicher Bedeutung sind, beraten. Die Schulkonferenz tagt in der Regel zweimal pro Schuljahr.
 
Im Schuljahr 2015/2016 gehören ihr folgende Mitglieder an: die Schülersprecherin (Enja Schwarz) und 3 gewählte Schülervertreter (Tim Hirschfeld, Lea-Sophie Müller-Praefcke, Laura Holzwarth), der Schulleiter (Herr Schnitzler) und 3 gewählte Lehrervertreter (Herr Abesser, Frau Berg, Herr Müller-Praefcke), der Elternbeiratsvorsitzende (Herr Neuschäfer) und 3 gewählte Elternvertreter (Frau Baumgartner, Frau Hagedorn, Herr Schneider)
 
Bei der 1. Schulkonferenz in diesem Schuljahr am 03. November wurde u.a. über folgende Themen gesprochen:
 
Feedback – Kultur: In diesem Schuljahr erfolgt die Einführung der kollegialen Unterrichtshospitationen; der Pädagogische Tag bereitete das Kollegium darauf vor. Ziel ist die Weiterführung der Feedback-Kultur am FEG. Schüler und Eltern werden gebeten, den Prozess konstruktiv und verständnisvoll zu begleiten. Das Feedback lebt von einer Atmosphäre des Vertrauens, der Offenheit und des gegenseitigen Respekts.
 
Schulhofneugestaltung: Das Bauamt hat für das Frühjahr den Beginn der ersten Arbeiten zugesagt. Am Mittwoch, den 04. Mai 2016 ist ein Sponsorenlauf geplant. Nähere Informationen folgen später.
 
Neuer Bildungsplan: Zum Schuljahr 2015/16 wird der Bildungsplan parallel in der 5. und 6. Klasse eingeführt und dann sukzessive in den weiteren Klassenstufen fortgesetzt. Eine Information an alle Eltern wird es zu Beginn des nächsten Schuljahres geben.
 
 
 
Bericht aus der Gesamtlehrerkonferenz:
 
In der letzten Gesamtlehrerkonferenz (GLK) vom 07.10.15 ging es - wie so oft- im Wesentlichen um die gleichen Themen wie in der Elternbeiratssitzung am 09.11.2015 bzw. der Schulkonferenz am 23.11.2015.
Ergänzend zu den diesen beiden Gremien sei genannt:
 
 
  • Vorstellung des neuen Schülersprecherteams und der Verbindungslehrerinnen:
    Moritz Baureis, Enja Schwarz, Helen Zanziger, Anastasia Maier, Luca Schrank, Frau Bretthauer und Frau Hahn.
 
 
  • Positives Feedback der Feuerwehr zu unserem jährlichen stattfindenden Probealarm
 
 
  • Fremdevaluation 2015/2016: Eltern werden vor den nächsten Klassenpflegschaftssitzungen (22. Und 24. Februar 2016) im Rahmen eines Stehkonvents informiert, u.a. zur Online-Befragung zwischen dem 15.02.2016 und dem 11.03.2016.
     
 
 
Mit dem folgenden Text von Marie-Luise Kaschnitz wünsche ich Ihnen und Euch allen eine erwartungsvolle Adventszeit, fröhliche Weihnachten, erholsame Ferien und einen guten Start ins neue Jahr 2016.....
 
Peter Schnitzler
Schulleiter
 
 
 
Der Stern leuchtet
 
Der kleine Junge hockte auf dem Fußboden und kramte in einer alten Schachtel. Er förderte allerhand wertlose Dinge zutage – darunter auch einen silberglänzenden Stern. Was ist das?, fragte er. Ein Weihnachtsstern, sagte die Mutter. Etwas von früher, von einem alten Fest. Was war das für ein Fest?, fragte der Junge. Ein langweiliges, sagte die Mutter. Die ganze Familie stand in der Wohnstube um einen Tannenbaum und sang Lieder. Und an der Spitze der Tanne befestigte man den Stern. Er sollte an den Stern erinnern, dem die Hirten nachgingen, bis sie den kleinen Jesus in der Krippe fanden. Der kleine Jesus, fragte der Junge – was soll das nun wieder sein? Das erzähle ich dir ein andermal, sagte die Mutter, und damit öffnete sie den Deckel des Müllschluckers und gab ihrem Sohn den Stern in die Hand: Du darfst ihn hinunterwerfen und aufpassen, wie lange du ihn noch siehst. Der Junge warf den Stern in die Röhre und lachte, als er verschwand. Aber als die Mutter wiederkam, stand er wie vorher über den Müllschlucker gebeugt: Ich sehe in immer noch, flüsterte er. Er glitzert. Er ist immer noch da.
 
 
 

 
Marie Luise Kaschnitz