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Zu Gast bei Luva

 

Das Label Luva wurde vor einem Jahr von Eva Kohli ins Leben gerufen.

Im Kreis 3 in Zürich näht sie Kapuzen, kombiniert mit Kravatten, Schals und Hosenträgern. Die schönen Einzelstücke sind alle handgefertigt und in verschiedenen Farbkombinationen erhältlich; jeweils zweiseitig tragbar.

Wir haben Eva in ihrer Wohnung, das gleichzeitig als Atelier dient, besucht.

 

Eigentlich wollte sie seit jeher Kindergärtnerin werden, weshalb sie sich auch entschied, die Pädagogische Hochschule zu besuchen. Schon während der Ausbildung bemerkte sie jedoch, dass sich ihre Interessen in Richtung Design verlagerten.

Nach dem berufsbegleitenden Vorkurs an der Designschule F+F wurde sie vor 2 Jahren an der ZHdK für das Studium Style und Design angenommen, das sie kommenden Sommer abschliessen wird.

 

 

Wieso hast Du Dich dazu entschieden diese Art von Kleider zu machen?

Kapuzen strahlen einerseits ein Gefühl von Verstecken und Anonymität aus, andererseits geben sie einem Geborgenheit und Wärme. Eine Kapuze als Einzelnes, mit Kombinationsmöglichkeiten, fehlte mir.  Aus diesem Bedürfnis heraus kam ich auf die Idee, sie selbst herzustellen.

 

Ursprünglich sollten sie als meine Abschlussarbeit an der F+F dienen. Da ich jedoch überzeugt war von meiner Kapuzenidee und diese auch für im Markt umsetzbar hielt,schob ich das Projekt auf und entschied mich für eine andere Abschlussarbeit.

Vor einem Jahr bewarb ich mich beim Venture Kick, einem Wettbewerb, der für gute Ideen ein Startkapital vergibt. Ich gewann und konnte mit meinem Label Luva starten.

 

 

Was inspiriert Dich zu neuen Kollektionen?

Ich mache auch noch andere Sachen, ausser den Kapuzen. Alles was ich herstelle, kommt aus einem Eigenbedürfnis: was es nicht gibt, versuche ich selbst herzustellen.

Oft bastle ich auch einfach ein bisschen rum. Manchmal entsteht etwas daraus, manchmal gar nichts. Das Ganze geschieht sehr spielerisch.

 

Hast du Vorbilder oder Designer, die Dich inspirieren?

Eigentlich habe ich kein konkretes Vorbild. Ich muss aber sagen, dass mich die Gebrüder Freitag beeindrucken; sie hatten eine Idee, hielten daran fest und setzten sie um. 

 

Wie sieht Deine Zukunft aus? Hast Du konkrete Pläne oder Wünsche?

Ich habe verschiedene Ideen und bin daran sie umzusetzen; meine Lampe (siehe liebstes Eigendesign) wird bald in Produktion gehen, ich arbeite an einem Mobiltelefontäschchen und an anderen Projekten. 

 

In den nächsten Monaten stehen einige Märkte an, an denen ich mit Luva präsent sein werde. Beispielsweise kann man meine Kapuzen den ganzen Dezember über im Bazaar des Arts an der Birmensdorferstrasse 201 in Zürich kaufen.

 

Welches ist Dein liebstes Eigendesign?

Die Lampe aus Pralinenförmli. Sie ist schon vor langer Zeit entstanden, deswegen habe ich eine enge Bindung zu diesem Objekt.



 

Was war das letzte Kleidungsstück oder Accessoire, das Du Dir gekauft hast?

Ich kaufe zweimal im Jahr ein. Einmal im Winter und einmal im Sommer. 

Das Beste, was ich mir letzten Sommer gekauft habe, ist eine Tasche. Sie hat die perfekte Grösse.

 

Was fehlt in der Schweizer Modewelt? Was findest Du gut in der Schweizer Modeszene?

Der Zeitaufwand ein eigenes Label zu unterhalten ist sehr gross, vor allem gemessen am Ertrag. Ich hatte Glück, den Wettbewerb zu gewinnen, ansonsten ist es schwierig ein eigenes Label aufzubauen.

Im Moment fehlt mir eine Anlaufstelle, die hilft die Vermarktung zu organisieren. Kleinen Labels fehlen oft die finanziellen Mittel, die für eine angemessene Präsenz in der Öffentlichkeit von Nöten wären. Man kann lediglich versuchen, seine Produkte in bekannten Läden, auf Märkten und Messen dem Publikum näher zu bringen.  

 

 

 


Wir danken Eva für die Gastfreundschaft, mit Tee und Guetzli.
Wer die Kapuzen von Luva sehen und auch gleich kaufen will, besucht im Dezember am Besten den Bazaar des Arts in Zürich oder am 17. und 18.Dezember den Weihnachtsmarkt "Heiliger Bimbam" im Plaza in Zürich.

 

Der Dezember Newsletter wird ein ganz spezieller sein, lasst euch überraschen.

Herzlichst,

Eva & Lea

 

 

 

 
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