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Mit dem Impuls Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten und aktuelle Entwicklungen im Bereich der Verkehrspsychologie. 
impuls GmbH
Cover Photo Newsletter Impuls GmbH
 
Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kollegen und Mitarbeiter,

 
aus aktuellem Anlass informieren wir Sie mit diesem Sondernewsletter zu folgenden Themen: 
 


Das neue Fahreignungsseminar 
 
Wie Ihnen bekannt ist, wurden die bisherigen Maßnahmen zum Punkteabbau ab 01.05.2014 durch das Fahreignungsseminar ersetzt. 

Neben der verkehrspädagogischen Teilmaßnahme besteht das Fahreignungsseminar auch aus einer verkehrspsychologischen Teilmaßnahme (2 Einzelsitzungen zu 75 Minuten). Dazu bedarf es eines entsprechend qualifizierten Verkehrspsychologen.
 
Im Rahmen dieses Sondernewsletters teilen wir Ihnen mit, dass unsere erfahrenen Verkehrspsychologen inzwischen über die Voraussetzungen verfügen (Seminarerlaubnis Verkehrspsychologie), die verkehrspsychologische Teilmaßnahme an vielen unserer Standorte anzubieten.
 
Vor dem Hintergrund unserer umfassenden Erfahrungen in der Verkehrspsychologie (MPU-Vorbereitung für alkohol-, drogen- und punkteauffällige Kraftfahrer, Kurse nach §36 und §70 FeV) und unserer Qualitätsstandards (kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter, differenziertes Qualitätsmanagement) gehen wir davon aus, durch diese Maßnahme Kraftfahrer angemessen und fachlich fundiert in ihrem Anliegen zu unterstützen, das Fahrverhalten zu ändern und sich zukünftig im Straßenverkehr regelkonform zu verhalten.
  
Ansprechpartnerinnen für Interessenten an der verkehrspsychologischen Teilmaßnahme sind Katrin Antonius, telefonisch erreichbar unter der kostenfreien Nummer 0800 130 080 88 oder Jutta Guth unter 0800 130 080 80.
 


Warum Urinscreenings statt Schnelltests in Kursen nach § 70 FeV?

Die Antwort lautet: im Interesse des Kunden! 

Wir wollen verhindern, dass ein falsch-positiver Schnelltest (z. B. Speicheltest) zum Kursausschluss führt. Anders als bei einem Schnelltest ist der Kunde mit einer Urinprobe auf der sicheren Seite: Das Drogenscreening erfolgt zunächst für die Mehrzahl der Substanzen mittels orientierender immunchemischer Suchtests, ein positives Ergebnis ist also zunächst nur ein erster Hinweis, aber noch kein Beweis für Drogenkonsum. So kann das positive Ergebnis auch andere Ursachen haben. Erst die Bestätigungsanalyse auf der Basis chromatographischer Verfahren belegt, ob tatsächlich Drogen konsumiert wurden oder nicht. Diese Bestätigungsanalyse wird bei einer Urinprobe sofort durchgeführt, wenn der immunchemische Suchtest positiv ausfällt. 

Zeigt also der Speicheltest ein positives Ergebnis an, wäre dies noch kein ausreichender Beweis für Drogenkonsum. Vielmehr müsste vom Kunden ein Beleg in Form einer zeitnah (!) entnommenen Urinprobe (mit evtl. notwendiger Bestätigungsanalyse) gefordert werden. Dies ist mit erheblichem organisatorischen Aufwand verbunden und häufig nicht leistbar, so dass der Kunde aus dem Kurs ausgeschlossen werden müsste. Daher halten wir das Urinscreening für das praktikablere und zuverlässigere Verfahren zum Beleg der Drogenfreiheit.
 


Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen und Anregungen zu unserem Newsletter und stehen Ihnen für einen fachlichen Austausch gerne zur Verfügung.

 
   Herzliche Grüße
   Ulrich Veltgens
   und das gesamte Impuls-Team






Dipl.-Psych. Ulrich Veltgens
Geschäftsführer Impuls GmbH
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