Re.imagining Activism Workshop in Berlin
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Re.imagining Activism Workshop
Systemischen Wandel strategisch voranbringen

–––– Letzte Plätze: Anmeldung bis zum 31. Oktober ––––


Zivilgesellschaftliches Engagement für Umwelt-/Naturschutz und für globale Gerechtigkeit hat viel erreicht. Doch trotz aller Erfolge von Kampagnen und Projekten für eine lebenswerte Zukunft schreiten Klimawandel und Verlust der Artenvielfalt, Wüstenbildung und Vergiftung der Erde rasant voran. Die globale Ungleichheit wächst. Also weiter wie bisher und mehr angestrengt? Oder ist es Zeit zum Umdenken – auch für uns NGOs? Immer mehr Akteure der Zivilgesellschaft haben das auf Wachstumszwang und Konkurrenz basierende Wirtschaftssystem als Ursache der planetaren Krisen erkannt. Doch was bedeutet das für ihre praktische Arbeit?
 
Das Smart CSOs Lab analysiert und erforscht seit fünf Jahren Strategien systemischen Wandels für eine Große Transformation. Eine zentrale Erkenntnis: Die meisten Organisationen der Zivilgesellschaft richten ihre Kampagnen und Projekte nicht auf die notwendige Systemtransformation aus, sondern begnügen sich damit, die schlimmsten Krisensymptome zu lindern. Ihre Strategien erfassen die Komplexität systemischer Zusammenhänge und Transformationsprozesse meist nicht.

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) arbeitet seit vielen Jahren zu den Themen ökologische Gerechtigkeit und sozial-ökologische Transformation, aktuell u.a. im Projekt "Lust auf Zukunft“. Im Rahmen dieses Projekts hat der DNR etablierte Experten im Feld des systemischen Wandels eingeladen, für interessierte Mitglieder und weiteren Akteur_innen aus der Zivilgesellschaft einen Workshop zu gestalten, der ihnen eine tiefere Auseinandersetzung mit strategische Fragen der Transformation ermöglicht.
 
Dieser Workshop richtet sich an Personen in strategischen Positionen, Programm- und Projektverantwortliche aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, die motiviert sind, die Arbeit der eigenen Organisation zu verändern, um sie stärker auf systemischen Wandel auszurichten und dafür geeignete Ansätze und Tools suchen. Anhand von Fallstudien aus der angewandten Forschungsarbeit des Smart CSOs Labs werden systemische Strategien des Wandels vorgestellt und diskutiert. Die Kampagnen und Strategien aus dem Arbeitsumfeld der Teilnehmenden werden gemeinsam kritisch analysiert und weiterentwickelt. Die Teilnehmenden schulen dabei ihr systemisches Denken, entwickeln einen neuen Blick auf die Arbeit der eigenen Organisation und lernen modularisierte Tools kennen, die sie darin unterstützen, innerhalb ihres Arbeitskontexts Dialogprozesse über systemische Veränderungsstrategien zu befördern.
 
Der Workshop basiert auf dem Handbuch „Re.imagining Activism – a practical guide for the Great Transition“ und dem dazugehörigen methodischen Toolkit des Smart CSOs Lab. Er wird angeleitet von Micha Narberhaus, Koordinator des internationalen Smart CSOs Lab, und Johannes Krause, Gründer von Impuls – Agentur für angewandte Utopien.
 
Zeit: Freitag, 25. November 2016, 9-18 Uhr
 
Ort: GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin
www.gls-campus-berlin.de
 
Teilnahmegebühr: nach Selbsteinschätzung. Richtwert: reguläre Teilnahmegebühr – 200 €. Ermäßigte Gebühr für Organisationen mit weniger als 10 Mitarbeiter_innen – 100 €. Wer diesen Betrag nicht aufbringen kann, aber sehr motiviert ist, teilzunehmen, spreche uns an.
 
Anmeldung: Bitte bis zum 31. Oktober per Email an Theresa Klostermeyer (theresa.klostermeyer@dnr.de) mit einer kurzen Charakterisierung des eigenen Arbeitsfelds und des persönlichen Interesses am Workshop (wenige Sätze). Bitte die Höhe der Teilnahmegebühr angeben. Hinweis: Die Zahl der Plätze ist auf 20 limitiert. Die Anmeldung ist erst nach der Bestätigung durch die Organisator_innen verbindlich.


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