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Lebenshaus Newsletter

18. Juli 2019
Liebe Freundinnen und Freunde,

bereits zum siebten Mal veranstalten wir diesen Herbst unsere Tagung "We shall overcome! Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge" in Gammertingen. Am 19.10.2019 werden u.a. Eva-Maria Willkomm, Andreas Linder und Nirit Sommerfeld über ihr langjähriges Engagement berichten. Hierzu laden wir herzlich ein. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Ausführliche Infos zum gesamten Programm dieses Wochenendes finden sich unter: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012330.html

Nachfolgend vor den weiteren Informationen dieses Newsletters zunächst ein Text von Kurtmartin Magiera.
Tun, was man kann

Den ersten Platz nicht begehren
Die Drohung nicht aussprechen
Den Freund nicht verraten
Den Gegner nicht verhöhnen
Den Eigennutz unterordnen
Das Trennende ausräumen
Die andere Meinung achten
Den Schlag nicht zurückgeben
Die Beleidigung zurücknehmen
Den Krieg ächten
Auf Ausgleich drängen
Den ausgebrochenen Krieg beenden
Nachteile in Kauf nehmen
Unrecht verabscheuen
Guten Rat annehmen
Tun, was man kann.

(Kurtmartin Magiera, 1928-1975)
Herzliche Grüße
Euer / Ihr Michael Schmid
Artikel

Militärseelsorge im Hitlerkrieg

Nahezu ausnahmslos standen die Kirchenleitungen der beiden großen Konfessionen 1939 bereit, um dem Staatswesen - wie schon 1914-1918 - erneute Kriegsbeihilfe zu leisten, und sie waren keineswegs unvorbereitet. Ein neues Dokumentationsbuch beleuchtet die staatskirchliche Assistenz beim Vernichtungsfeldzug gen Osten - ein Angebot auch für Leser, die sich keine teure Fachliteratur leisten können. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012393.html

"Friedrich Siegmund-Schultze darf nicht in Vergessenheit geraten"

Die evangelische Friedensarbeit hat an den Theologen Friedrich Siegmund-Schultze, der vor 50 Jahren verstorben ist, erinnert und sein friedensethisches Wirken und gewaltfreies Handeln gewürdigt. "Friedrich Siegmund-Schultze ist einer der ganz großen Friedensethiker, dessen Arbeiten es verdient hätten, dass sie wieder stärkere Beachtung nicht nur in der Theologie finden würden", betont Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012373.html

Erwin Kräutler: Kämpfer für den Amazonas

Am 12. Juli 2019 feierte der österreichisch-brasilianische Bischof Dom Erwin Kräutler seinen achtzigsten Geburtstag. Als junger katholischer Ordensgeistlicher ging er 1965 nach Brasilien an den Rio Xingu, wo er 1985 zum Bischof geweiht wurde. Erwin Kräutler gilt als einer der profiliertesten und engagiertesten Bischöfe im Kampf für die Rechte der indigenen Völker und darin auch für den Erhalt des amazonischen Regenwaldes. Kräutler wurde aus diesem Grunde wie viele andere auch mehrfach verhaftet, misshandelt und mit dem Tode bedroht. Für sein Engagement erhielt er 2010 den alternativen Nobelpreis. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012385.html

15. Pacemakers Marathon: Raddemo für eine Welt ohne Atomwaffen

Am 3. August findet der mittlerweile 15. Pacemakers-Radmarathon statt. Über 150 Radsportlerinnen und Radsportler engagieren sich dabei als Schrittmacher für nukleare Abrüstung. Das Teilnehmerfeld ist bereits seit Ende Mai ausgebucht. Deutlich über 90 % sind dabei über die Gesamtstrecke unterwegs. Die knapp 340 km lange Strecke führt dieses Jahr von Bretten erstmalig über Neckargemünd, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein, Landau zurück nach Bretten. Der RSC Bretten ist seit vielen Jahren Mitveranstalter der von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg koordinierten Tour. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012396.html

Internationales Go-In in Atomwaffen-Stützpunkt Büchel

Elf internationale Friedensaktive (6 USA, 2 NL, 1 GB und 2 D) verschafften sich heute Morgen in den Haupteingang der Militärbasis Zutritt, um dem Kommandanten des Fliegerhorstes Büchel eine sogenannte "Anordnung zur Umsetzung der Atomwaffenverträge" zuzustellen. Diese Anordnung erklärt, dass die nukleare Teilhabe Deutschlands, im Rahmen der in Büchel stationierten ca. 20 US-Atombomben, den Tatbestand der verbrecherischen Konspiration zur Verübung von Kriegsverbrechen darstellt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012383.html

Margot Käßmann: "Zum Frieden aufrufen ist Aufgabe der Kirchen"

Rund 1000 Christinnen und Christen haben am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel in der Eifel deutlich vernehmbar ihre Stimme erhoben für den Frieden und für eine atomwaffenfreie Welt. Genau zwei Jahre nach der Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags feierten sie vor dem Toren des Luftwaffenstützpunktes, wo die letzten Atomwaffen in Deutschland lagern, einen Gottesdienst, unterstrichen aber auch die Forderung nach einer baldigen nuklearen Abrüstung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012376.html

Drohender Iran-Krieg - Offener Brief an die Vorsitzenden der SPD

Der deutsch-iranische Politikwissenschaftler Mohssen Massarrat hat sich wegen der Kriegsgefahr im mittleren Osten an die SPD-Spitze gewandt. Er tut dies offensichtlich in der Hoffnung, dass sich die führenden Persönlichkeiten der SPD an eine gute Seite sozialdemokratischer Tradition erinnern - sich für friedliche Lösungen von Konflikten und für bedrängte Völker einzusetzen. Wir veröffentlichen seinen Brief. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012368.html

Nach Irans Verletzung des Atomdeals: Das Spiel mit dem Feuer

Die Europäer versuchen, das Nuklearabkommen mit Iran doch noch zu retten. Für Spott und Verwunderung sorgt eine Mitteilung des Weißen Hauses. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012372.html

Iran fährt Urananreicherung hoch - und die Drohgebärden

Teheran macht klar: Wenn die verbliebenen Vertragspartner des Nuklearabkommens keine Maßnahmen gegen die US-Sanktionen ergreifen, wird die Lage ab September noch ernster. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012377.html

Die Zerstörung der nuklearen Rüstungskontrolle

Der 29. Mai 2019 könnte den Anfang vom Ende des Vertrages über ein vollständiges Verbot nuklearer Tests (CTBT-Comprehensive Test Ban Treaty) markieren. An diesem Tag hielt der Chef des militärischen Geheimdienstes der USA (DIA), Generalleutnant Robert P. Ashley, eine Rede bei einem konservativen rüstungskontrollkritischen Think Tank in den USA, dem Hudson Institute. Robert Ashley's indirekter Vorwurf: Russland verletzt seine Verpflichtungen aus dem CTBT-Vertrag, um sein Atomwaffenarsenal zu modernisieren. Es fühle sich im Gegensatz zu den USA nicht dazu verpflichtet, gänzlich auf nukleare Versuche zu verzichten, bei denen Sprengkraft durch Nuklearmaterial freigesetzt werde. Von Otfried Nassauer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012384.html

Deutschland definiert den Begriff "Antisemitismus" neu

Die deutsche Politik folgt immer öfter den Vorgaben der Israel-Lobby: Kritik an der Besatzungspolitik Netanyahus ist Antisemitismus. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012382.html

Die Bank für Sozialwirtschaft (BfS) erneuert ihren Angriff auf eine jüdische Organisation

Nach einer ersten Kündigung des Kontos der "Jüdischen Stimme für Gerechten Frieden in Nahost e.V." durch die Bank für Sozialwirtschaft (BfS) im Jahr 2016, die aufgrund von Protesten zurückgenommen wurde, hat die BfS dieser jüdischen Organisation das Konto erneut gekündigt. Hierzu eine Erklärung der "Jüdischen Stimme für Gerechten Frieden in Nahost" verbunden mit der Bitte um solidarische Unterstützung.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012364.html

"Bank für Sozialwirtschaft, es steht es Ihnen nicht zu, über uns Jüdinnen und Juden zu urteilen"

Nach einer ersten Kündigung des Kontos der "Jüdischen Stimme für Gerechten Frieden in Nahost e.V." durch die Bank für Sozialwirtschaft (BfS) im Jahr 2016, die aufgrund von Protesten zurückgenommen wurde, hat die BfS dieser jüdischen Organisation das Konto erneut gekündigt. Es gibt zahllose Protestbriefe an die Bank. Die "Jüdische Stimme" veröffentlicht auf ihrer Website seit 24. Juni 2019 "Ein Brief pro Tag". Wir dokumentieren nachfolgend den Brief von Nirit Sommerfeld an VertreterInnen der Bank, die Antwort der Bankvertreterin, Frau Rüth und die Reaktion hierauf von Nirit Sommerfeld. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012374.html

Ein neues Gespenst geht um in Deutschland

"Der neu-deutsche Antisemit" heißt ein kürzlich in Deutschland erschienenes Buch. Sein Autor Arye Sharuz Shalicar ist jetzt unterwegs, um für sein Werk in ganz Deutschland zu werben. Die Reise wird von der Bundesregierung finanziert, genauer gesagt von ihrem Beauftragten für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus. Dieses Amt, das solch einen eigenartigen Titel trägt - das wahre jüdische Leben in Deutschland, das seinerzeit so vielfältig war, wurde vor siebzig Jahren brutal vernichtet -, wurde vor etwas mehr als einem Jahr eingerichtet. So bekam ich neulich während meines Besuchs in Berlin ein wenig von dem zu spüren, was als heutiges "jüdisches Leben" ausgegeben wird, mittels offener oder verdeckter Interventionen der israelischen Regierung und ihrer Institutionen. Ich besuchte einen Abend zu Ehren des Buches, der an der Humboldt-Universität stattfand. Von Ilana Hammerman.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012394.html

Antisemitismusbeauftragte fördern Antisemitismus

Es wird heutzutage viel Unsinn über Antisemitismus geredet, nicht zuletzt vom Antisemitismusbeauftragten der Bunderegierung, der sich nicht entblödet, die Mitglieder der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" in die Nähe des Antisemitismus zu rücken. Der Artikel von Rolf Verleger stellt dem einige historische und sozialpsychologische Fakten gegenüber. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012369.html

Israel: unberührbar

Das als einzige Demokratie in der Region gefeierte Israel geht den Weg in die Unberührbarkeit. Das Nationalstaatsgesetz für das jüdische Volk vom vergangenen Sommer bildet lediglich die Spitze des Eisberges, weil das "ewige Dilemma" nie aufgearbeitet wurde: Israel ein Staat der Juden oder ein jüdischer Staat? Alle Ansätze zugunsten einer Verfassung nach westlichen Vorbildern scheiterten. Von Reiner Bernstein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012390.html

Göttinger FDP scheitert erneut mit Angriff auf die Meinungsfreiheit

Jetzt auch große Mehrheit des Stadtrates für eine öffentliche Veranstaltung zum Themenkomplex Israel/Palästina/Antisemitismus. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012354.html

Schlafende Schönheit oder Kriegsmacht EU

Mehr Geld für das Militär wollen nur 27 Prozent der Deutschen ausgeben, ermittelte Allensbach 2018. Auch Emnid befragte BürgerInnen: Auf einer Liste von 20 Themen wurde die Bekämpfung der Altersarmut als wichtigste Aufgabe genannt, während "Verteidigungsausgaben aufstocken" auf dem letzten Platz landete. 91 Prozent der Befragten in Deutschland denken, dass von Russland keine Gefahr droht - aber 83 Prozent sind der Meinung, dass Donald Trump zu einem Krieg bereit ist. Alles egal: Die Bundesregierung und die EU-Kommission verfolgen eine Politik, die der weit verbreiteten antimilitaristischen Stimmung in der Bevölkerung diametral entgegengesetzt ist. Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012387.html

Frankreichs Weltraumverteidigung: Französische Hybris

Präsident Emmanuel Macron hat auf einer großkotzigen Militärparade anlässlich des französischen Nationalfeiertags den Aufbau eines militärischen Weltaumkommandos angekündigt. Umringt war er dabei von den RegierungschefInnen aus den bislang neun EU-Partnerländern der "europäischen Interventionsarmee". Macrons Pläne sind nicht nur Ausdruck nationaler französischer Hybris. Er will auch die Militarisierung des einstigen "Friedensprojekts Europa" fortsetzen und mit der EU auf allen Ebenen in einer Großmacht-Liga spielen - mit oder besser gegen die USA, China und Russland. Von Andreas Zumach. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012389.html

Welche restriktive Rüstungsexportpolitik? Kommentar zum Rüstungsexportbericht 2018

"Die Bundesregierung bezeichnet ihre Rüstungsexportpolitik als restriktiv. Doch der Rüstungsexportbericht 2018 beweist das Gegenteil. Denn die Bundesregierung genehmigte trotz entgegenstehender Gesetze und nachgewiesener Kriegsverbrechen im Jemen Rüstungsexporte an die dort Krieg führenden Staaten in Höhe von 500 Mio. Euro", kritisiert Christine Hoffmann, pax christi-Generalsekretärin und Sprecherin der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012371.html

Geld für Panzer statt für Kitas

Am 25. Juni 2019 veröffentlichte die NATO ihre neuesten Zahlen über die Rüstungsetats ihrer Mitgliedsländer. Ihnen zufolge stiegen die Ausgaben des Bündnisses von 895,5 Milliarden Dollar im Jahr 2015 auf geschätzte 1.036 Milliarden Dollar in diesem Jahr an. Für die Bundesrepublik weist die NATO Steigerungen von 35,9 Milliarden Euro (2015) auf 47,3 Milliarden Euro (2019) aus. Analog dazu wuchs auch der offizielle Rüstungshaushalt hierzulande - weil hier einige Posten heraus gerechnet werden, bleibt er allerdings leicht unter den NATO-Angaben: "2014 betrug der Solletat noch 32,4 Milliarden Euro. 2017 erhöhte er sich bereits auf rund 37 Milliarden Euro. Im Jahr 2019 liegt er nunmehr bei rund 43,2 Milliarden Euro", wird auf der Internetseite des Verteidigungsministeriums stolz verkündet. Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012378.html

Das unwürdige "Schiff für Schiff" - Geschachere muß beendet werden

PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt fordert Bundesinnenminister Seehofer auf, das "unwürdige Schiff für Schiff - Geschachere zu beenden." Deutschland müsse die Initiative ergreifen, sodass in einem geordneten Verfahren Gerettete aufgenommen werden, so Burkhardt weiter. Bisher verharre die deutsche Regierung in einer unerträglichen Prinzipienreiterei und wolle möglichst alle Bootsflüchtlinge in den Erstanlandestaaten des Mittelmeers belassen. "Auf Biegen und Brechen wird alles getan, um einen geordneten Aufnahmemechanismus zu verhindern. In Deutschland sinken die Flüchtlingszahlen drastisch, die Aufnahmekapazitäten stehen leer und der Innenminister hat nichts Besseres zu tun, als um die Verteilung von einigen Dutzend Menschen so lange Verhandlungen zu führen, bis die Situation auf den Rettungsschiffen eskaliert. Wer aus Libyen flieht, ist traumatisiert und nur knapp Folter und Tod entronnen. Die Menschen müssen sofort an Land", fordert Burkhardt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012375.html

Recht auf Nahrung von zwei Milliarden Menschen verletzt

Laut den gestern in New York vorgestellten Zahlen der Welternährungsorganisation FAO leiden 821 Millionen Menschen weltweit an schwerem Hunger. Damit ist die Zahl der chronisch hungernden Menschen das dritte Jahr in Folge angestiegen. Laut der Menschenrechtsorganisation FIAN ist dies eine skandalöse Entwicklung, da sich parallel dazu in den vergangenen Jahren die weltweiten Ernten und Nahrungsvorräte deutlich erhöhten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012392.html

Länderstreit: Politische Einflussnahme auf Atommüll-Standortsuche

Zum Atommüll-Streit zwischen Niedersachsen und Bayern erklärt Jochen Stay von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Der gesellschaftliche Konsens zum Verfahren der Standortsuche hat nie existiert, auch wenn die Bundesregierung das immer wieder behauptet. Dies zeigt sich am Verhalten der Landesregierungen. Neben Bayern und Sachsen haben sich bereits weitere Länder kritisch zum Verfahren geäußert. Keiner scheint dem Suchverfahren zu vertrauen. Alle versuchen durch politische Vorstöße Einfluss zu nehmen." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012379.html

Neue INSM-Kampagne will die starke Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), eine einflussreiche Lobbyorganisation, die die Interessen der großen Konzerne der deutschen Wirtschaft vertritt, hat eine neue Kampagne gestartet: "Klimaschutz". Diesmal ist sie klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet, um sie einzufangen und so zu schwächen, dass sie die großen Geschäfte des fossilen/atomaren Wirtschaftsgefüges nicht ernsthaft gefährden können. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012391.html

Retten uns die Wälder?

Plötzlich ist der Wald wieder ein großes Thema. Die neue Wald-Diskussion begann mit einer wissenschaftlichen Studie der ETH Zürich. Können wir mit den Wäldern gar das Weltklima retten? Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012388.html

Politische Energie for Future

Ziviler Ungehorsam gegen eine verantwortungslose Klimapolitik ist angemessen und notwendig. Schließlich geht es um nichts weniger als um die Zukunft der jungen Generation. Ein Kommentar von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012362.html

Kolumbien: "Wir wollen einen Weg jenseits der Gewalt aufzeigen"

Im April 2019 besuchte der 36-jährige kolumbianische Kriegsdienstverweigerer und Politologe Martín Emilio Rodríguez Colorado Connection e.V.. Auf einer gemeinsam mit der DFG-VK Mainz durchgeführten Veranstaltung berichtete er über die aktuelle Situation der Kriegsdienstverweigerer in Kolumbien. Zudem sprach er auf verschiedenen Ostermärschen im Rhein-Main-Gebiet. Wir nutzten die Gelegenheit, um mit ihm ein Interview zu führen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012358.html

Unbequem, aber gemeinnützig - zivilgesellschaftliches Engagement ist so wichtig wie nie

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert Bund und Länder auf, nach dem Attac-Urteil des Bundesgerichtshofs die Debatte über die Gemeinnützigkeit von Verbänden zu versachlichen, schnell eine Novelle der Abgabenordnung vorzulegen und so die Bestimmungen zur Gemeinnützigkeit kurzfristig zu ändern. Der BUND legt einen Vorschlag für neue Abgabenordnung vor. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012353.html

Hinweise

Alle Infos zum Hiroshima und Nagasaki Gedenktag am 6. und 9. August 2019

Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den Hiroshima/ Nagasaki Gedenktag zur Verfügung, die kontinuierlich erweitert werden. Dabei wird Mithilfe benötigt: Schickt neben Euren Terminen bitte auch Eure Rede- und Kundgebungsbeiträge, Berichte von vor Ort, Presseausschnitte sowie Bildmaterial an: friekoop@friedenskooperative.de Alle Infos unter >> https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2019

Petition: Bleiberecht statt Ausgrenzung und Illegalität: Der 70. Jahrestag des Grundgesetzes und die antastbare Würde des Menschen

In Deutschland leben hunderttausende Menschen - oft über Jahre - in existenzieller Unsicherheit, weil sie entweder lediglich über ein prekäres oder über gar kein Aufenthaltsrecht verfügen. Diesen Zustand der existenziellen Unsicherheit und Rechtlosigkeit gilt es zu beenden. Deshalb fordern wir den Deutschen Bundestag/den Petitionsausschuss anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes auf: Alle, die auf Dauer hier leben wollen, sollen zum Anlass des 70. Jahrestages des Grundgesetzes ein Bleiberecht erhalten. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. gehört zu den Erstunterzeichnern der Petition "Bleiberecht statt Ausgrenzung und Illegalität", die von medico international und des Grundrechtekomitee initiierten wurde. >>
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012280.html

Jetzt unterschreiben: "Kein Krieg gegen Iran - Verhandeln statt eskalieren!"

Derzeit spitzt sich die Lage zwischen den USA und Iran zu. Es besteht die Gefahr, dass die Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Statt Kriegsdrohungen braucht es dringend Gespräche, um den Konflikt zu lösen. Das Nuklearabkommen (JCPOA) mit Iran muss Bestand haben. Mit der Unterschriftenaktion appellieren wir an die Bundesregierung und den Bundestag, sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einzusetzen und jegliche Unterstützung und erst recht Beteiligung an einem möglichen Krieg gegen Iran auszuschließen. Auch die Nutzung von US-Militärbasen in Deutschland für einen Krieg gegen Iran darf nicht in Frage kommen! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012261.html
Termine

:: 19.-21.07.2019 - Friedensstadt Tübingen/Stuttgart

Schwerpunkte der 11. Friedensstadtwoche in Tübingen sind die Themen Aufrüstung, Kriege, Klimazerstörung und Fluchtbewegungen. Zu diesen Themen gibt es verschiedene Veranstaltungen, wie das Projekt Friedensparlament, Bürger*Innen Forum auf dem Marktplatz, Aktionen, Konzert, Filmvorführung, Musik und eine Antikriegskundgebung vor der US-Kommandozentrale AFRICOM in Stuttgart-Möhringen mit namhaften Persönlichkeiten wie Andrew Feinstein (London), ehem. Politiker aus Südafrika, Rüstungsforscher und Autor des Film Shadow World, Jürgen Grässlin, (Rüstungsexperte), Franz Alt (Klimaexperte) und VertreterInnen verschiedener Organisationen. Die Friedensstadtwoche wird von der Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) in Zusammenarbeit mit verschiedene Initiativen aus dem Bereich Frieden, Menschenrechte, Migration und Flüchtlinge, Umwelt/Klima und soziale Bewegungen organisiert. Weitere Infos und vollständiges Programm unter >> https://www.kulturdesfriedens.de/


:: 28.09.2019 - "Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen" – Führung durch die Gedenkstätten des Bisinger Konzentrationslagers

Im KZ Bisingen am Fuße der Schwäbischen Alb, das vom August 1944 bis April 1945 bestand, mussten KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Ölschiefer zur Treibstoffgewinnung abbauen. In den acht Monaten seines Bestehens kamen dabei mindestens 1.187 Menschen ums Leben. Heute erinnern die Gedenkstätten in Bisingen - ein Geschichtslehrpfad und ein Museum - an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen. Mit einer Führung am 28.09.2019 wollen wir an dieses ganz dunkle Kapitel deutscher Geschichte erinnern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012331.html
 

:: 19.10.2019 - Tagung 2019: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Bei der 7. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie in Gammertingen werden u.a. Eva-Maria Willkomm, Andreas Linder und Nirit Sommerfeld über ihr langjähriges Engagement berichten. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem "Bunten Abend" sowie an einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb am 20. Oktober. Anmeldungen sind ab sofort möglich. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012330.html
 


Weitere Veranstaltung von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.:

  • 27.09.2019 - Am Stadtbrunnen in Gammertingen: Kundgebung zum Tag des Flüchtlings 2019: „Keine Abschiebungen nach Afghanistan!“.

Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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