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Lebenshaus-Newsletter

23. Dezember 2020

Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.:

Spendenbitte zum Jahresende

Wir haben Sie/Euch im Jahr 2020 auf der Lebenshaus-Website wieder intensiv informiert und täglich neue Texte eingestellt. Finanziert werden diese Veröffentlichungen sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen Menschen. Wir möchten unsere Arbeit auch 2021 so engagiert wie bisher fortsetzen können, auch wenn wir durch die Corona-Krise zusätzlich vor neue Herausforderungen gestellt sind. Bei unserem von Politik, Parteien und Industrie unabhängigen Engagement sind wir auf Ihre und Eure Unterstützung und Solidarität angewiesen. Mehr >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013328.html
Liebe Freundinnen und Freunde,

den heutigen Newsletter möchte ich mit nachdenklichen Gedanken von Heribert Prantl beginnen.

"Weihnachten ist kalendarisch
am 24./25. Dezember.
Das wirkliche Weihnachten
ist in diesen Zeiten dann,
wenn Flüchtlinge gerettet werden.
Das wirkliche Weihnachten ist dann,
wenn Flüchtlingskinder wieder
sprechen, spielen und essen.
Das wirkliche Weihnachten ist dann,
wenn 'Der Retter' wirklich kommt -
und er nicht nur im Weihnachtlied
besungen wird."

Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung, 22.12.2019
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen Menschen bedanken, die mit ihrer Unterstützung das Engagement unseres Verein ermöglichen!

In dieser herausfordernden Zeit wünsche ich Ihnen und Euch eine friedvolle Weihnachtszeit, ein gesundes neues Jahr 2021 und guten Lebensmut!

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

FriedensGala der AnStifter: Stuttgarter FriedensPreis 2020 für Julian Assange

6. Dezember, Theaterhaus, FriedensGala der AnStifter: Verleihung des Stuttgarter FriedensPreises an den im Londoner Hochsicherheits-Gefängnis Belmarsh eingesperrten Julian Assange. So war es geplant. Corona hat das verhindert. Eine vom Internationalen Netzwerk der Assange-Mahnwachen für denselben Tag geplante Kundgebung bot nun die Möglichkeit, Assange Solidarität zu beweisen. Moderne Technik machte es per Live-Stream möglich, die Kundgebung in viele Teile der Welt zu senden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013357.html

Bericht von der Lebenshaus-Tagung "We shall overcome" 2020

Als Verein Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie waren wir froh, dass wir im Oktober unsere 8. Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" im evang. Gemeindehaus in Gammertingen durchführen konnten. Viele Teilnehmende meldeten zurück, dass sie die Tagung als sehr anregend, bewegend und ermutigend empfunden hätten. Nachfolgend die schriftliche Zusammenfassung der Vorträge durch Axel Pfaff-Schneider. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013369.html

Statt irrsinniger Aufrüstung zivile Konzepte als Alternativen zum Militär weiterentwickeln

Kaum stand der Wahlsieg von Joe Biden fest, schon bot Kanzlerin Angela Merkel den USA ein stärkeres deutsches Engagement in Sicherheitsfragen an. Wir Deutschen und wir Europäer müssten mehr Verantwortung übernehmen, auch in Afrika und Osteuropa. Denn die "USA erwarten - zu Recht - mehr Anstrengungen von Deutschland", so die Kanzlerin. Gemeint sind in erster Linie mehr Ausgaben fürs Militär und noch mehr Auslandseinsätze der Bundeswehr. Allerdings hängt die beabsichtigte weitere Aufrüstung nicht unmittelbar mit der US-Wahl zusammen. Bereits zuvor hat die fürs Militär zuständige Ministerin Kramp-Karrenbauer (CDU) der Nato und den USA versprochen, dass die deutschen Verteidigungsausgaben steigen werden. Bundeskanzlerin Merkel hat diese Zusage bekräftigt. Im Hintergrund steht das irrationale Nato-Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für militärische Zwecke auszugeben. Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013367.html

Die NATO-Kriegs-Strategie und ihre Vorkriegspropaganda

Die NATO misst für ihre Meinungsmache mit zweierlei Maß, um die Bevölkerung näher an den nuklearen Untergang heranzuführen: Was die NATO Russland vorwirft, praktiziert der NATO-Staat Türkei seit 1974 auf Zypern. Dennoch werden aktuelle Pläne zur Aufrüstung mit einer "Annexion" durch Russland begründet. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013374.html

Costa Ricas aktive Rolle bei der Abrüstung - ein Vorbild für Demilitarisierung

Am ersten Dezember war der 72. Jahrestag Costa Ricas außergewöhnlicher Entscheidung, das eigene Militär abzuschaffen. Dr. Carlos Umaña, ein Costa-Ricaner, der die Internationale Kampagne zur Abschaffung Nuklearer Waffen (ICAN) mitgestaltet, erklärt den Hintergrund und stellt Überlegungen zur Bedeutung dieser Maßnahme an, sowie zum wahren Wert gewaltfreier Konfliktlösung und den Auswirkungen in einer Welt, in der es Pandemien gibt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013377.html

Paul Schobel: "Gerecht geht anders"

Seit Jahrzehnten ist Paul Schobel frühmorgens mit "Anstößen" und "Morgengedanken" im Südwestrundfunk zu hören. Dabei nimmt er in seiner bildreichen und direkten Sprache kein Blatt vor den Mund, legt den Finger in die Wunden der Gesellschaft und zeigt krankmachende Strukturen auf. Immer wieder verweist er dabei auf die Bibel. Sie sagt allen Menschen Leben zu, ein Leben in Fülle. Aus diesem Geist heraus fordert er Änderungen und beschwört: "Gerecht geht anders!" Genau so lautet auch der Titel eines Sammelbandes, der im vergangenen Jahr zum 80. Geburtstag von Paul Schobel erschienen ist. Darin wurde die großartige Idee umgesetzt, eine Auswahl seiner knapp in rund 2 Minuten und 45 Sekunden gesprochenen "Anstöße" gedruckt in einem Buch für interessierte Menschen zugänglich zu machen. Von Michael Schmid. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013372.html

Revision im Fall Heckler & Koch vor dem Bundesgerichtshof

Der Fall illegaler Waffenexporte nach Mexiko landet vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Am 11. Februar 2021 wird dort in einer mündlichen Verhandlung die Revision von Heckler und Koch (H&K), zweier verurteilter Mitarbeiter und der Staatsanwaltschaft Stuttgart verhandelt. "Dass sich der BGH als höchstes deutsches Strafgericht mit dem Verfahren gegen Heckler & Koch beschäftigt und ein finales Urteil fällt, ist ein weiterer Erfolg der Friedens- und Menschenrechtsbewegung", erklärt der Rüstungskritiker Jürgen Grässlin. "H&K hat mit den illegalen Exporten von rund 4.500 Sturmgewehren in den Jahren 2006 bis 2009 nach Mexiko-Stadt und der von einem H&K-Mitarbeiter im Land koordinierten Weiterleitung der Waffen in Unruheprovinzen schwere Schuld auf sich geladen. Ich erwarte, dass der BGH die Revision des Unternehmens abschmettert und die Rechtsverbindlichkeit von Endverbleibserklärungen bei Rüstungsexporten anerkennt", so Grässlin weiter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013370.html

Der "Krieg gegen den Terror" ist zur politischen Droge geworden

Die Reaktionen auf die "Terrorangriffe" in Lugano und Morges zeigen, wie gedopt unsere Herzen und Hirne seit 9/11 sind. Von Helmut Scheben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013356.html

Bald neuste Atombomben in Italien

Die "Sandia National Laboratories", die in den USA für die Entwicklung neuer Atombomben im Einsatz sind, haben Ende November ein Video veröffentlicht, in dem der Abwurf einer künftigen GPS-gesteuerten Atombombe aus einem mit Überschall-Geschwindigkeit fliegenden Kampfjet des Typs F-35A Lightning II gezeigt wird. Die Tests der neusten US-Atombomben verlaufen positiv. In Italien werden die Militärbasen darauf vorbereitet. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013364.html

Das 1,5 Grad-Ziel verschlafen

Es ist unvergessen: Eine Weltklimakonferenz in den Neunzigern. Der Präsident des kleinen südpazifischen Inselstaats Tuvalu bittet die Industriestaaten eindringlich, mehr für den Klimaschutz zu tun, denn sein Staat drohe bereits abzusaufen. "Meine ersten Bürger musste ich bereits evakuieren, denn der Anstieg des Meeresspiegels zieht uns den Boden unter den Füßen weg", klagte er. Und was war die Reaktion der reichen Länder? Ein Delegierter der USA ging ans Mikrofon und fragte: "Brauchen wir diese Inseln überhaupt?" Neokolonialismus in Reinkultur. Kommentar von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013358.html

Bundestag beschließt EEG-Novelle: EWS kritisieren mangelnde Ambition und Aufschieberei

Am 17.12.2020 verabschiedete der Bundestag die intensiv diskutierte Novelle für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dennoch bleibt das neue EEG weit hinter dem zurück, was angesichts der Klimakrise eigentlich notwendig ist. "Mit dem vorliegenden Gesetz sind die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens definitiv nicht erreichbar - auch weil die notwendige Planungssicherheit für Investitionen in Erneuerbare Energien weiter nicht gegeben ist", so Sebastian Sladek, Vorstandsmitglied der EWS Schönau eG. Es sei verheerend, dass sich die Koalitionäre nicht auf eine verbindliche und unverzügliche Anhebung der Erneuerbaren-Ausbauziele für 2030 verständigen konnten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013365.html

Butterwegge über Corona-Hilfen: "Die Armen werden bewusst nicht bedacht"

Noch im Mai forderte der Armutsforscher Christoph Butterwegge im NachDenkSeiten-Interview einen "Corona-Soli" für die Armen. Sein Ruf blieb von politischer Seite ungehört. In einem aktuellen Interview mit den NachDenkSeiten spricht Butterwegge im Hinblick auf die Corona-Hilfen von einem "weißen Fleck in der Förderlandschaft". Während die Politik Konzerne wie BMW mit sehr viel Geld unterstütze, blieben die Armen nach wie vor auf der Strecke. Er kommt zu dem Fazit: "Nicht das Coronavirus ist unsozial, sondern eine reiche, unter dem Einfluss des Neoliberalismus stehende Gesellschaft, die ihre armen Mitglieder zu wenig vor den Infektionsrisiken und den wirtschaftlichen Verwerfungen der Pandemie schützt." Von Marcus Klöckner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013375.html

Corona: Hetze gegen die Menschen, oder wer hat eigentlich versagt?

Süddeutsche Zeitung und Augsburger Allgemeine überbieten sich gerade in Publikumsbeschimpfung: Das Kollektiv, der mündige Bürger habe versagt. Deshalb jetzt der harte lockdown. So schreibt die Süddeutsche (München): "Wer nicht hören will, muss fühlen - so altmodisch und abstoßend dieser Spruch klingt, so treffend beschreibt er doch, was passiert ist. Denn auch wenn die Verlockung sehr schnell groß sein wird, ‚der Politik', ‚der Regierung' oder ‚den Ministerpräsidenten' die Schuld zuzuweisen - diesen Schlamassel haben sich alle gemeinsam eingebrockt. Das Kollektiv hat versagt; so muss man das zusammenfassen." Und die Augsburger Allgemeine setzte noch einen drauf.   >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013362.html

Oma - Allein zu Haus

Corona: Wir bekommen die Pandemie nicht in den Griff, weil wir uns falsch verhalten? Das stimmt so nicht. Von Ulrike Baureithel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013373.html

Das Unbehagen in der Krise

Staat und Pharmakonzerne werden in der Pandemie mächtiger, "Querdenker" protestieren. Doch wie sieht eine linke Antwort auf all das aus? Von Dr. Andreas Wulf. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013366.html

Tödliche Effizienz

Die Pressekonferenzen von Lothar Wieler, dem Leiter des Robert-Koch-Instituts (RKI), haben für informierte Zuhörerinnen und Zuhörer zurzeit einen bitteren, um nicht zu sagen: toxischen Beigeschmack. Denn während Professor Wieler vor einer drohenden Überlastung der Krankenversorgung warnt und die Bevölkerung zu Achtsamkeit, Abstand und Solidarität aufruft, lässt sein unmittelbarer Vorgesetzter, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), munter weiter Krankenhäuser schließen. Von Joseph Steinbeiß. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013368.html

Vier Jahrzehnte "Verfassungsschutz"-Skandal rechtskräftig beendet

Nach vier Jahrzehnten geheimdienstlicher Überwachung und Ausforschung des Rechtsanwalts, Publizisten und Bürgerrechtlers Rolf Gössner und insgesamt 15 Jahren Verfahrensdauer hat das Bundesverwaltungsgericht Leipzig am 14. Dezember 2020 die Revision der beklagten Bundesrepublik Deutschland zurückgewiesen. Mit diesem höchstrichterlichen Urteil ist Rolf Gössner, den der Bundesinlandsgeheimdienst "Verfassungsschutz" zum "Staats- und Verfassungsfeind" erklärt hatte, endlich rechtskräftig rehabilitiert. Damit haben die Bundesregierung mit ihrem zuständigen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sowie alle weiteren 13 seit 1970 verantwortlichen Bundesinnenminister und 12 Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz eine schwere und blamable Niederlage erlitten in diesem skandalösen Überwachungsfall. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013371.html

Nein zur Kampfdrohnenbeschaffung ist ein Erfolg der Friedensbewegung

Das Netzwerk Friedenskooperative begrüßt die Entscheidung der SPD-Bundestagsfraktion, die Entscheidung über die Anschaffung bewaffneter Drohnen zu vertagen. Die Friedensbewegung kritisierte bereits in der Vergangenheit, dass in der Drohnendebatte wichtige Stimmen, wie etwa Betroffene von Drohnenkriegen, nicht angehört wurden. Die ergebnisoffene Weiterführung wird das Netzwerk Friedenskooperative und die Friedensbewegung nutzen, um weiterhin Druck gegen die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu machen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013363.html

Hinweise

Neu erschienen: Lebenshaus-Rundbrief Nr. 107

Im Einleitungsartikel des neuen Rundbriefs geht Michael Schmid auf die irrsinnigen weltweiten Militärausgaben ein; er deutet an, dass die von Deutschland und andere NATO-Staaten betriebene weitere Aufrüstung zu verschärften Konflikten mit den als Rivalen gebrandmarkten Staaten wie Russland und China führt; des Weiteren weist er sowohl auf pazifistische Alternativen zum Militär hin, ebenfalls auf das Szenario der Evang. Landeskirche in Baden "Sicherheit neu denken". Katrin Warnatzsch gibt Einblicke in alltägliche Erfahrungen in der Begleitung von geflüchteten Menschen. Was Thomas Felder, Renate Wanie und Hans-Hartwig Lützow bei unserer Tagung "We shall overcome!" im Oktober mit ihren Vorträgen vermittelt und auf welche intensive Weise sie uns an ihrem Leben teilhaben ließen, war für uns sehr anregend, bewegend und ermutigend. In diesem Rundbrief berichtet Axel Pfaff-Schneider ausführlich darüber. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013360.html

Weltfriedenstag 2021: "Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden"

Die Botschaft für den Weltfriedenstag 2021 (01.01.2021) lautet: "Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden". In der Botschaft, die Papst Franziskus zu diesem Thema geschrieben hat, heißt es u.a.:
"Es geht um eine Kultur der Achtsamkeit, um die heute oft vorherrschende Kultur der Gleichgültigkeit, des Wegwerfens und der Konfrontation auszumerzen. (...) Es gibt viele Ursachen für Konflikte, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Zerstörung und humanitäre Krisen. Wir müssen innehalten und uns fragen: Was hat dazu geführt, dass Konflikte in unserer Welt zur Normalität geworden sind? Und vor allem: Wie können wir unsere Herzen bekehren und unsere Mentalität ändern, um in Solidarität und Geschwisterlichkeit wirklich Frieden zu suchen?
Wie viele Ressourcen werden für Waffen, insbesondere Atomwaffen, vergeudet, Ressourcen, die für wichtigere Prioritäten zur Gewährleistung der Sicherheit der Menschen eingesetzt werden könnten, wie z.B. die Förderung des Friedens und der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen, die Bekämpfung der Armut, die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung. Auch dies wird andererseits durch globale Probleme wie die aktuelle Covid-19-Pandemie und den Klimawandel deutlich. Was für eine mutige Entscheidung wäre es doch, »mit dem Geld, das für Waffen und andere Militärausgaben verwendet wird, „einen Weltfonds“ einzurichten, um dem Hunger ein für alle Mal ein Ende zu setzen und die Entwicklung der ärmsten Länder zu fördern«!
>> https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2020-12/papst-franziskus-wortlaut-botschaft-frieden-achtsamkeit-welttag.html

Petition gegen Verurteilung von Menschenrechtsverteidiger Issa Amro aus Hebron

Issa Amro, Gründer und Koordinator von Youth Against Settlements in Hebron kämpft seit vielen Jahren gewaltfrei für die Beendigung der militärischen Besatzung der palästinensischen Gebiete. Wegen seines gewaltfreien Einsatzes für die Wahrung der Menschenrechte in den besetzten Gebieten ist Issa Amro in zwei Gerichtsverfahren angeklagt, sowohl vor einem israelischen Militärgericht als auch einem Gericht der palästinensischen Autonomiebehörde. Im Verfahren vor dem israelischen Militärgericht steht die Urteilsverkündung unmittelbar bevor. Seine Anwältin geht von einer Entscheidung vor Ende des Jahres aus.
Issa Amro ist von der Europäischen Union und den Vereinten Nationen als Menschenrechtsverteidiger anerkannt.  Amnesty International’s damaliger Generalsekretär Salil Shetty bewertete die Anklagepunkte gegen Herrn Amro als gegenstandslos. Sie beinhalten bspw. drei Mal die Organisierung einer Demonstration sowie das Stören von Polizisten und Soldaten. Auch wir sind überzeugt, dass Herr Amro durch die Anklage und bevorstehende Verurteilung eingeschüchtert, isoliert und an seinem legitimen, gewaltfreien Aktivismus gehindert werden soll. Eine Verurteilung würde sowohl Youth Against Settlement als auch die gewaltfreie, palästinensische Bewegung zur friedlichen Beendung der militärischen Besatzung als Ganzes schwächen.
Bitte unterzeichnet die Petition zur Verhinderung der Verurteilung von Issa Amro, einem gewaltfreien Aktivisten aus Hebron >> https://www.friendsofhebron.com/standwithissa

Unterstützt die Petition "Aufnahme von geflüchteten Menschen aus den Lagern"

Die Bundesregierung hatte nach dem Brand des Moria-Lagern die Aufnahme von 2.750 Geflüchteten zugesagt. Bis heute sind nur etwa 1.300 in Deutschland angekommen. 
Die beste Chance für die Menschen sind die freiwilligen Landesaufnahmeprogramme von Bundesländern wie Berlin, Thüringen und Bremen. Doch Seehofer blockiert die Programme, obwohl die Länder auch finanziell für die Aufnahme aufkommen würden. Berlin will gegen die Blockade nun klagen. Das ist wichtig - doch bis es so weit ist, kann es noch lange dauern. 
Für die Menschen auf Lesbos brauchen wir eine schnelle Lösung. Deshalb müssen wir den politischen Druck auf das Innenministerium aufrecht erhalten. Unterzeichnet die Petition "Aufnahme von geflüchteten Menschen aus den Lagern" und fordert von Seehofer, die Blockade der Landesaufnahmeprogramme endlich zu beenden. >>
https://weact.campact.de/petitions/aufnahme-von-gefluchteten-menschen-aus-den-lagern

Termine

:: 22.01.2021 - Aktionen und Aktivitäten der deutschen ICAN-Partner: Atomwaffen sind verboten

Am 22.1.2021 wird der UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu internationalem Völkerrecht. Dann verbietet er allen beigetretenen Staaten die Herstellung, Weitergabe, Stationierung und Drohung sowie den Einsatz von Atomwaffen. 86 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet, 51 haben ihn ratifiziert. Ein großer Teil der Staatengemeinschaft sagt damit „Stopp“ zur nuklearen Aufrüstung. Das hat tiefgreifende Auswirkungen – nicht sofort, aber in den kommenden Jahren. Ähnlich wie bei Landminen und Streumunition werden wir beobachten, dass Atomwaffen immer mehr geächtet werden. Banken werden sich aus der Finanzierung zurückziehen, weitere Länder dem Verbotsvertrag beitreten. So wächst der Druck auf die Atommächte! Dass dieses Ziel erreicht werden konnte, ist zu großen Teilen der weltweiten Zivilgesellschaft zu verdanken! Die deutschen ICAN-Partner rufen rund um den 22. Januar 2021 zu verschiedenen Aktionen und Aktivitäten auf! Am 22. Januar 2021 feiern wir das Inkrafttreten dieses historischen Vertrages, der unsere Welt sicherer machen wird, indem er das Ende der Atomwaffen einleitet. Und wir senden ein deutliches Zeichen an die Bundesregierung: Deutschland muss dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten und dafür sorgen, dass die US-Atombomben aus Büchel abgezogen werden!
Geplant sind: Flaggen- und Plakataktionen, kleinere Kundgebungen im Berliner Regierungsviertel und an weiteren zentralen Orten, Online-Veranstaltungen, Informationskampagnen in den Sozialen Medien sowie fundierte Erklärungen und Antworten für Presse und Politik. Mehr Informationen dazu >> www.nuclearban.de

 

 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto: 
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC:   GENODEM1GLS

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