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Lebenshaus-Newsletter

27. März 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

den nachfolgenden Text von Dorothee Sölle finde ich immer wieder bedenkenswert; er passt für mich aber besonders in eine Zeit, in der auf besorgniserregende Weise ein neuer kalter Krieg angeheizt wird oder in der massive gesellschaftliche Spaltungen und Ausgrenzungen stattfinden: "Der dritte weg".
 
Der dritte weg

Wir sehen immer nur zwei Wege
sich ducken oder zurückschlagen
sich kleinkriegen lassen oder
ganz groß herauskommen
getreten werden oder treten

Jesus du bist einen anderen weg gegangen
du hast gekämpft aber nicht mit waffen
du hast gelitten aber nicht das unrecht bestätigt
du warst gegen gewalt aber nicht mit gewalt

Wir sehen immer nur zwei möglichkeiten
selber ohne luft sein oder andern die kehle zuhalten
angst haben oder angst machen
geschlagen werden oder schlagen

Du hast eine andere möglichkeit versucht
und deine Freunde haben sie weiterentwickelt
sie haben sich einsperren lassen
sie haben gehungert
sie haben spielräume des handelns vergrößert

Wir gehen immer die vorgeschriebene bahn
wir übernehmen die methoden dieser welt
verachtet werden und dann verachten
die andern und schließlich uns selber

Laßt uns die neuen wege suchen
wir brauchen mehr phantasie als ein rüstungsspezialist
und mehr gerissenheit als ein waffenhändler
und laßt uns die überraschung benutzen
und die scham die in den menschen versteckt ist

(Dorothee Sölle)
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid

Neues Lebenshaus-Projekt: „Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten“ – Kriegsdienstverweigerer (BRD) und Wehr- bzw. Waffendienstverweigerer (DDR) erzählen - https://kriegsdienstverweigerer-geschichten.de
Artikel

Nach 28 Jahren abgeschoben, fünf Monate später tot

In der Nacht vom 11. auf den 12. März ist Sali Krasniqi gestorben. Er war am 12. Oktober aus dem Kreis Biberach, gemeinsam mit seiner Frau Mire G. in den Kosovo abgeschoben worden. Zuvor hatte das Paar fast 29 Jahre in Deutschland gelebt. Die gesamte Familie lebt in Deutschland: Sechs Kinder, 17 Enkel, ein Urenkel und die Mutter von Mire G. Sali Krasniqi wurde 62 Jahre alt. Er war drei mal am Herz operiert worden und war auf regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen. Den Behörden, der Ausländerbehörde Biberach, den Regierungspräsidien Tübingen und Karlsruhe, war der Gesundheitszustand bekannt. Trotzdem wurde das Paar abgeschoben, obwohl es viele gute Gründe für die Erteilung eines dauerhaften Aufenthaltsrechts gegeben hätte. Nach der Abschiebung hatte sich der Gesundheitszustand von Sali Krasniqi massiv verschlechtert. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013506.html

Der Moria-Komplex: Studie zu 5 Jahren EU-Türkei-Deal veröffentlicht

Die EU trägt die politische Verantwortung für das Leid der Flüchtlinge auf Lesbos: Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des EU-Türkei-Deals hat die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international heute eine Studie veröffentlicht, die der Jurist und Politikwissenschaftler Maximilian Pichl angefertigt hat. Am Beispiel der griechischen Insel belegt er, dass die katastrophale Situation in den Flüchtlingslagern eine direkte Folge der europäischen Migrationspolitik ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013509.html

PRO ASYL zum globalen Klimastreik von Fridays for Future

In einigen Regionen befeuern die Folgen des Klimawandels bestehende Konflikte. Wasserknappheit und Kampf um Ressourcen verschärfen Verfolgung, Gewalt, Krieg und Flucht. "Die drohende Klimakatastrophe, die Covid-19-Pandemie und die Folgen von Krieg, Terror und Verfolgung sind nationalstaatlich nicht zu lösen", so PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013520.html

Die "Fridays For Future"-Bewegung ist zurück

Trotz Corona: 1000 Aktionen in 50 Ländern gab es am 19. März 2021. Allein in Deutschland wurde in mehr als 200 Städten demonstriert – mit Kundgebungen, Plakat- und Kunstaktionen beteiligten sich Tausende am Klimastreik. Die Kinder- und Jugendbewegung hat die Klimadiskussion bereichert und endlich auf eine andere Ebene gehoben. Es geht jetzt nicht mehr nur um Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, sondern auch um Ethik. Die "Fridays For Future"-Bewegung will in den vielen Wahlkämpfen dieses Jahres in Deutschland den Klimawandel zum Thema Nr. eins machen. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013516.html

Mein verloren geglaubtes Gespräch mit John Lewis über seine Vision von Gewaltfreiheit

Als der Kongressabgeordnete John Lewis im letzten Sommer starb, veröffentlichte ich ein Foto von John und mir in sozialen Medien. Wir hatten einen denkwürdigen Nachmittag in seinem Kongressbüro miteinander verbracht. Das war vor 26 Jahren. Wir hatten eine Zeit lang miteinander gesprochen und dann hatten wir ein formelles Gespräch über Gewaltfreiheit gefilmt. In diesem nie zuvor veröffentlichten Interview spricht der verstorbene Bürgerrechtsführer und Kongressabgeordnete über Rassismus im System, ständigen Krieg, extreme Armut und Gewaltfreiheit als Lebensweise. Von John Dear. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013519.html

Katholischer Antimilitarismus im 19. Jahrhundert

Auf den gegenwärtigen Papst kann die globale Friedensbewegung zählen, auf den politischen Katholizismus hierzulande wohl kaum. Die Zeiten, in denen sich die Verhältnisse anders gestalteten, liegen schon eineinhalb Jahrhunderte zurück: Der 1. Band unserer neuen Reihe "Kirche & Weltkrieg" erschließt katholische Kriegsdiskurse zwischen 1866 und 1914 über Forschungsbeiträge, regionale Studien und zentrale Quellentexte. Eine vom Anglikaner David Urquhart angestoßene Völkerrechtsinitiative auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1869/70 wünschte von der Weltkirche verbindliche Antworten auf die Irrlehren von Nationalismus, Militarismus und Imperialismus. Die Prioritäten des sehr auf sich selbst bezogenen Papsttums von Pius IX. lagen aber bekanntlich auf einem ganz anderen Feld (eigene "Unfehlbarkeit und Universalgewalt"). Das Vorhaben verpuffte letztlich. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013517.html

Vor zehn Jahren beschloss der Deutsche Bundestag das Ende der Wehrpflicht - und das ist gut so

Vor zehn Jahren, am 24. März 2011, beschloss der Deutsche Bundestag die Aussetzung der Wehrpflicht. Seit dem 1. Juli 2011 kann der Dienst in der Bundeswehr nur noch freiwillig geleistet werden. Durch diese Aussetzung der Wehrpflicht wurde die Bundeswehr von damals rund 255.000 Soldat*innen auf rund 185.000 verkleinert. Die Zentralstelle Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V. (Zentralstelle KDV) feierte im Mai 2011 das Ende der Wehrpflicht und löste sich mit einem Beschluss der Mitgliederversammlung selbst auf. Zum zehnten Jahrestag dieser "historischen Entscheidung" des 24. März 2011 erklären die damaligen Mitglieder des letzten Vorstands der Zentralstelle KDV, warum sie diese Entscheidung zur Beendigung der Wehrpflicht für gut halten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013518.html

24. März 2011 war ein glücklicher Tag für junge Männer in Deutschland

Nach Ansicht der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) hat sich die Aussetzung der Wehrpflicht vor zehn Jahren bewährt. "Der 24. März 2011 war ein glücklicher Tag für junge Männer in Deutschland", meint Wolfgang Buff, einer der Sprecher der EAK. An diesem Tag hatte der Deutsche Bundestag den Weg frei gemacht für die Aussetzung der Wehrpflicht. "Seit diesem Datum brauchen jährlich viele zehntausende junge Männer nicht mehr mit der Angst zu leben, gegen ihren Willen eingezogen zu werden. Seit diesem Datum ist dieser Grund für berufliche Nachteile, eine ungerechte Benachteiligung und eine Einschränkung persönlicher Freiheiten oder der mühsame Weg zur Kriegsdienstverweigerung aufgehoben", unterstreicht Buff. Nun sei es an der Zeit, diese positiven Effekte der damaligen Entscheidung anzuerkennen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013524.html

AGDF: Zehn Jahre nach Aussetzung der Wehrpflicht: Freiwilligendienste verstärkt fördern

Zehn Jahre nach Aussetzen der Wehrpflicht hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die positive Entwicklung der Freiwilligendienste betont und gleichzeitig deren stärkere Unterstützung durch den Staat angemahnt. "Der Umbau vom Zivildienst zu Freiwilligendiensten ist gelungen, es gibt kein sinnvolles Zurück zu Pflichtdiensten", so AGDF-Geschäftsführer Jan Gildemeister. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013521.html

Keine bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr

Die Friedensorganisationen IPPNW und DFG-VK fordern die Bundestagsabgeordneten auf, die weitere Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Eurodrohne abzulehnen. Mit Blick auf den Bergkarabach-Krieg hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Ausrüstung der NATO mit Drohnen und Drohnenabwehrsystemen gefordert. Am 24. März 2021 soll der Haushaltsausschuss des Bundestags im Rahmen einer 25-Millionen-Vorlage über die weitere Entwicklung einer bewaffnungsfähigen Eurodrohne entscheiden, ein gemeinsames Projekt von Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013522.html

Verfassungsgericht: Deutschlands Verantwortung bei US-Drohnenangriffen im Jemen

Zwei Jemeniten, deren Angehörige bei einem US-Drohnenangriff getötet wurden, reichten eine Beschwerde beim höchsten deutschen Gericht im Fall Bin Ali Jaber gegen Deutschland ein. Bei der Verfassungsbeschwerde geht es um die Verantwortung Deutschlands, die Familie Bin Ali Jaber vor weiteren Angriffen unter Einbeziehung des US-Luftwaffenstützpunkts Ramstein in Rheinland-Pfalz zu schützen. Salem und Waleed bin Ali Jaber wurden im August 2012 durch Raketen getötet, die von einer US-Drohne abgefeuert wurden. Salem war Imam und hatte nur wenige Tage zuvor gegen Al-Qaida gepredigt. Sein Neffe Waleed war Polizist. Die USA haben nie formell bestätigt, den Angriff durchgeführt zu haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013525.html

Rüstung trotz Pandemie

In den am Mittwoch veröffentlichten Eckwerten des Bundeshaushaltes ist einmal mehr eine saftige Steigerung des Militäretats für 2022 vorgesehen, der dann in den folgenden drei Jahren wieder sinken soll. Die Verteidigungsministerin dürfte damit zufrieden sein. Sie hatte schon im November darauf gedrungen, um Großprojekte weiter finanzieren zu können, den Haushalt deutlich zu steigern. Um dieser "Warnung" Nachdruck zu verleihen, gelangte dann die "geheime" Finanzbedarfsanalyse 2022 Anfang Februar in die Hände des Spiegel, der gleich pflichtschuldig titelte "Der Bundeswehr geht das Geld aus". Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013526.html

FCAS: Friedensbewegung kritisiert neues EU-Atomkampfflugzeug

Die Bundesregierung will mit Frankreich und Spanien noch in diesem Jahr das neue nuklearfähige Mehrfachkampfflugzeug FCAS auf den Weg bringen. Die Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" warnt die Bundesregierung vor dieser milliardenschweren Entscheidung, die der Haushaltsausschuss schon am 24. März treffen soll. "Das neue Kampfflugzeug schreibt die umstrittene nukleare Abschreckung auf Jahrzehnte fort und frisst Milliarden Gelder, die im Sozialen und Gesundheitswesen dringend benötigt werden", kritisiert Martin Singe für die Kampagne. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013513.html

Großbritannien erweitert Atomwaffenarsenal - ICAN verurteilt gefährliche Aufrüstung

Großbritannien erweitert Atomwaffenarsenal - ICAN verurteilt gefährliche Aufrüstung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013505.html

Deutschlands Außenminister sagt, was Souveränität ist

Am US-amerikanischen Think-Tank "Brookings Institution" in Washington wird es künftig einen Lehrstuhl geben, der den Namen des Historikers Fritz Stern trägt. Aus Anlass der Einweihung dieses Lehrstuhls hielt der deutsche Außenminister Heiko Maas, Mitglied der SPD, eine Rede. Einige Zitate daraus zeigen, wohin die Reise Deutschlands gehen soll - und wie es seine Souveränität versteht. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013504.html

Der Schurke aus dem Schurkenstaat

USA/Russland: Joe Biden hat Wladimir Putin einen "Killer" genannt. Wer sich zu solcher Schmähung versteigt, will offenbar das bilaterale Verhältnis unumkehrbar schädigen. Nur wozu? Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013510.html

West-Ost-Brückenbauer, abgedrängt an die Ränder - ein Lehrstück

Wie geht es einem Menschen, dessen Lebensthema die Verständigung zwischen Ost und West ist, in der heutigen Zeit am Rande eines neuen Kalten Krieges? Wie kann er sein Anliegen der Deeskalation in der vielfältigen deutschen Medienlandschaft kommunizieren, wenn er auch noch die Position vertritt, dass Russland nicht immer an allem schuld ist? - Ein Lehrstück, aufgezeichnet von einem involvierten Konfliktforscher. Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013529.html

Vom Dilemma der US-Besatzung

In Sachen Afghanistan hat die Biden-Administration deutlich gemacht, dass sie in vielerlei Hinsicht den "Trump-Kurs" fortsetzen möchte. Konkret bedeutet dies die Fortführung von Friedensgesprächen und den Abzug des US-Militärs. Dennoch bleiben viele Fragen unbeantwortet. Das beste Beispiel hierfür ist die Frage rund um das Verbleiben der CIA am Hindukusch. Von Emran Feroz aus Kabul. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013508.html

10 Jahre Syrienkrieg: Ärzt*innenorganisation weist auf humanitäre Folgen der Sanktionen hin

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW macht anlässlich von zehn Jahren Syrienkrieg auf die katastrophale humanitäre Situation im Land aufmerksam und fordert die Bundesregierung auf, die Sanktionen kritisch zu überprüfen. Laut dem UN-Generalsekretär Antonio Guterrez sind rund 60 Prozent der Syrer*innen in diesem Jahr von Hunger bedroht. Der UNICEF-Regionaldirektor für den Mittleren Osten Ted Chaiban beklagt, dass mehr als 500.000 syrische Kinder unter fünf Jahren an Mangelernährung leiden. Auch seien sechs Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013503.html

Vom Brotkorb zum Hungerleider

Im vergangenen Jahrzehnt wurde Syrien Opfer vieler Kriegs- und Konfliktparteien, die das Land verheert haben. Von Sabine Kebir. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013502.html

Die bewaffneten Kolonisten

Kolonisten im besetzten Westjordanland tragen Waffen, um ihre Macht und Kontrolle über das Gebiet zu zeigen. Palästinenser*innen ist es nicht erlaubt, Schusswaffen zu tragen. Anstatt zum Schutz vor palästinensischen Aufständen werden die Waffen dazu benutzt, Palästinenser*innen einzuschüchtern und ihr Eigentum zu beschädigen oder zu zerstören. Das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit weigert sich, Daten über die Anzahl der Waffen der Kolonisten herauszugeben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013527.html

NGO-Appell: Scholz muss Finanztransaktionsteuer unterstützen

In einem gemeinsamen Schreiben appellieren heute der DGB, Oxfam, Brot für die Welt, die Jesuitenmission, Social Justice in Global Development und Attac Deutschland an Bundesfinanzminister Olaf Scholz, eine umfassende Finanztransaktionsteuer zu unterstützen. Die Unterzeichner des Schreibens sind wichtige Mitglieder der langjährigen Kampagne "Steuer gegen Armut". Anlass ist das Treffen der europäischen Finanzminister, auf dem die gegenwärtige Ratspräsidentschaft Portugal einen neuen Anlauf der stockenden Verhandlungen unternehmen will. Deutschland gehört zu den Gegnern des portugiesischen Vorschlags. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013523.html

Hinweise

#WirSindFansVonNäher*innen

Jetzt zur Fußball-Europameisterschaft 2021 für Arbeitsrechte aktiv werden! Denn Näher*innen weltweit, die Trikots und Fanartikel produzieren, verdienen eine Laola-Welle der Anerkennung. Mitmachen >> https://www.ci-romero.de/em-fans2021/#mitmachaktionen

Gemeingut Krankenhaus: Kampagne gegen Klinikschließungen

Schulgebäude, Wasserleitungen, öffentliche Verkehrsmittel oder auch Krankenhäuser sind Teil der öffentlichen Infrastruktur. Nach Ansicht der Initiative "Gemeingut in BürgerInnenhand" müssen sie dem Gemeinwohl dienen und dürfen keine Spekulationsobjekte privater Investoren sein. Die Initiative wendet sich deshalb gegen die Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge und hat vor diesem Hintergrund eine aktuelle Kampagne zum Erhalt des Gemeinguts Krankenhaus gestartet. In einer Veröffentlichung hat die Initiative nun wichtige Zahlen und Fakten zum Thema zusammengestellt. Gab es 1980 noch 3.783 Krankenhäuser mit 879.605 Betten in Deutschland, sind es heute knapp 2.000 mit etwa 500.000 Betten, mehr als 60.000 Stellen im Pflegebereich wurden gestrichen. Eine Karte zeigt die regionale Verteilung der Entwicklung. Das Informationspapier im Wortlaut >> https://www.gemeingut.org/wp-content/uploads/2021/03/gib_taz_beilage12.03.2021_WEB_040321.pdf 
 

Ullrich Hahn zu Gast bei "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt" in Transparenz TV

Ullrich Hahn, Präsident des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes, hat u.a. zur Eröffnung zahlreicher Tagungen Thesen zum Thema Gewalt und Gewaltfreiheit verfasst, die im vergangenen Jahr 2020 in einem Buch mit dem Titel "Vom Lassen der Gewalt" herausgegeben wurden. Im Gespräch geht Ullrich Hahn auf seine Kindheit und Jugend sowie seine prägendenden Erfahrungen beim Bundesgrenzschutz ein. Insbesondere durch die Werke von Leo Tolstoi geprägt, hat er später den Kriegsdienst verweigert und sieht bis heute Gewaltfreiheit als eine zutiefst vernünftige Grundhaltung gerade auch bei der Lösung von gewaltsamen Konflikten an. Die Sendung erläutert vier Grundfacetten der Gewaltfreiheit:

  • Selbst kein Unrecht tun.
  • mit dem Unrecht auch nicht indirekt zusammen arbeiten.
  • dem Unrecht bewusst Widerstand leisten.
  • Formen gerechten Lebens entwickeln.

Das Video der Sendung "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt" bei Transparenz TV mit Ullrich Hahn vom 10.03.2021 kann hier angeschaut werden >> https://www.youtube.com/watch?v=Dbdx-__aCAg

Termine

:: 31.03.2021 - 16:00 Uhr Online-Talk: Menschenrecht statt Moria


Gespräch mit Bundestagsabgeordneten aus einer Regierungs- und einer Oppositionsfraktion zum Start der neuen Kampagne Menschenrecht statt Moria" für eine menschenrechtskonforme Asyl- und Migrationspolitik.
Weil Menschenrechte besonders für Schutzsuchende gelten, fordert pax christi gemeinsam mit vielen anderen Trägern der Kampagne die Evakuierung der Lager an den EU-Außengrenzen und die Aufnahme der Geflüchteten in Deutschland. Protestieren Sie mit uns gegen die Migrationsabwehr der EU! Stoppen wir gemeinsam die illegalen Pushbacks das Sterbenlassen im Mittelmeer die menschenunwürdigen Zustände in Hotspots wie Moria Deutschland darf diese systematischen Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen nicht länger dulden!
Anmeldung zum Online-Talk bis zum 30. März unter: talk@paxchristi.de

 

:: 01.-05.04.2021 - bundesweit: Ob zu Hause, virtuell oder auf der Straße: Werden wir aktiv zu Ostern!

Auch in diesem Jahr gibt es vielfältige Möglichkeiten aktiv zu werden und jede Form ist wichtig! So kannst du dich an den Ostermärschen für Frieden und Abrüstung beteiligen:
Zu Hause: Häng Fahnen, Banner, Plakate und andere Friedenssymbole an deinem Haus oder im Fenster auf.
Virtuell: Mach Fotos von dir und Friedenssymbolen und poste sie in den sozialen Medien (#ostermarsch2021) und auf >> www.ostermarsch.de.
Auf der Straße: Nimm (coronakonform) an einem der Ostermärsche teil. Wo und wann in deiner Nähe ein Marsch stattfindet, erfährst du im >> Terminkalender von Netzwerk Friedenskooperative.
Aktionsmaterialien bestellen: Aktionspakete und weiteres Material für die Ostermärsche sowie die Zeitung "Abrüsten statt Aufrüsten" Ausgabe 10 "Aktiv für Entspannungspolitik und Abrüstung" findest du im Shop der Friedenskooperative. Für die Ostermärsche werden Pakete in verschiedenen Größen angeboten (Größe S zur Mobilisierung; M mit Fahne und L mit Banner für Gruppen). >> Material bestellen.



:: 05.04.2021 - Beginn 14.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz ("Zimmerwiese") in Überlingen, Internationaler Bodensee-Friedensweg: FriedensKlima - Abrüsten und Klima schützen

Der Internationale Bodensee-Friedensweg beginnt am Ostermontag, 5. April 2021, um 14.30 Uhr auf dem Bahnhofplatz ("Zimmerwiese") in Überlingen. Der Internationale Bodensee-Friedensweg wird von über 100 Organisationen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland organisiert und unterstützt, u.a. von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013528.html

 


:: 09.04.2021 - 18:00 Uhr Online-Veranstaltung: Atomwaffen raus aus Deutschland. Über Blockadeaktionen in Büchel und das Gerichtsverfahren wegen "Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte"

Wenn das Überleben der Menschheit auf dem Spiel steht, wird Widerstand zur Pflicht. AktivistInnen von Stopp Air Base Ramstein blockierten am 28. Juni 2019 drei Tore des Atomwaffen-Stützpunktes Büchel in Rheinland Pfalz. Auf dem Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe lagern im Rahmen der nuklearen Teilhabe US-amerikanische Atomwaffen, die im Falle eines Krieges von deutschen Soldaten in die Zielgebiete geflogen werden sollen.
Marion Küpker begleitet und informiert die verschiedenen Aktionsgruppen dort für die bundesweite Kampagne Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt und dokumentiert deren Aktionen. An unserem Aktionstag wurde ihr erstmalig Polizeigewalt angetan und anschließend ein Prozess wegen “Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte” angestrengt.
Mit Marion Küpker (Sprecherin der Kampagne Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt) und ihrer Rechtsanwältin Anna Busl spricht Pascal Luig (Stopp Air Base Ramstein) über zivilen Ungehorsam, den Prozess, den aktuellen Stand der Proteste in Büchel gegen die Atomwaffen, sowie über die nötige Solidarität.
Die Veranstaltung findet online via Zoom statt. Es wird um Anmeldung gebeten: info@ramstein-kampagne.eu, Stichwort: atomwaffenfrei. Zugangslink für die Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/89618593478


 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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