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Lebenshaus-Newsletter

13. März 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

an den Anfang des heutigen Newsletters möchte ich einen Text von Hanns Dieter Hüsch (1925-2005) setzen.
 
Ich setze auf die Liebe!

Ich setze auf die Liebe
das ist das Thema
den Hass aus der Welt zu entfernen
bis wir bereit sind zu lernen
dass Macht, Gewalt, Rache und Sieg
nicht anderes bedeuten als ewiger Krieg
auf Erden und dann auf den Sternen.

Ich setze auf die Liebe
wenn Sturm mich in die Knie zwingt
und Angst in meinen Schläfen buchstabiert
ein dunkler Abend mir die Sinne trübt
ein Freund im anderen Lager singt
ein junger Mensch den Kopf verliert
ein alter Mensch den Abschied übt.

Ich setze auf die Liebe
das ist das Thema
den Hass aus der Welt zu vertreiben
ihn immer neu zu beschreiben.

Die einen sagen es läge am Geld
die anderen sagen es wäre die Welt
sie läg' in den falschen Händen
Jeder weiß besser woran es liegt
doch es hat noch niemand den Hass besiegt
ohne ihn selbst zu beenden.

Es kann mir sagen was es will
es kann mir singen wie er's meint
und mir erklären was er muss
und mir begründen wie er's braucht
Ich setzte auf die Liebe! Schluss!

(Hanns Dieter Hüsch)
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

Kriegsdienstverweigerer und ihre Geschichten

Michael Schmid erklärt in diesem Artikel das neue Lebenshaus-Projekt "Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten" und wie es dazu gekommen ist. Dabei spielen die Bücher von Helmut Kurz "In Gottes Wahrheit leben - Religiöse Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg" und Hannah Brinkmann "Gegen mein Gewissen" eine Rolle sowie zwei von Kriegsdienstverweigerern zur Veröffentlichung angebotene Biografien. Zwischenzeitlich ist die Website "Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten" entstanden, auf der wir sichtbar machen wollen, welchen Schwierigkeiten und Schikanen wehrpflichtige junge Männer insbesondere bis 1983 ausgesetzt waren, wenn sie in der Bundesrepublik Deutschland den Kriegsdienst verweigern wollten. Aber auch Kriegsdienstverweigerer aus der früheren DDR werden zu Wort kommen. Dafür laden wir Betroffene ein, uns Berichte über ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit der eigenen Kriegsdienstverweigerung zukommen zu lassen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013496.html

Die Wurzeln der revolutionären Gewaltfreiheit in den Vereinigten Staaten liegen in der Gemeinschaft der Schwarzen

Die Zusammenarbeit zwischen Aktivisten für die Unabhängigkeit Indiens und denen gegen die Rassentrennung in den Vereinigten Staaten brachte die revolutionäre Gewaltfreiheit in die Vereinigten Staaten. Von Joanne Sheehan. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013479.html

Cato Bontjes van Beek: "Leben will ich, leben, leben"

Am 5. August 1943 wird die 22-jährige Cato Bontjes van Beek als Widerstandskämpferin durch das NS-Regime hingerichtet. Cato liebt die Natur, Bücher, das Fliegen, die Menschen und die Freiheit. Früh engagiert sie sich im Widerstand, schließlich in der "Roten Kapelle". Das von Hermann Vinke herausgegebene Buch mit dem Titel "'Leben will ich, leben, leben'. Die junge Frau, die gegen die Nazis kämpfte und ihr Leben ließ" soll das Schicksal von Cato Bontjes van Beek als Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime und ihre Vorbildfunktion für Mut und Entschlossenheit bekannter machen. Eine Rezension von Thomas Krischer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013495.html

Protestantismus und Erster Weltkrieg

Die Kriegsreligion eines "deutschen Gottes" steigert sich schon 1914-1918 im protestantischen Staatskirchentum zu einem Wahngebilde, das mit Jesus von Nazareth nichts mehr zu tun hat. Aggressive Militärdoktrinen des Kaiserreiches und Populärdarwinismus gelten den beamteten Theologen als "christliche Ethik". Schließlich behaupten ungezählte Prediger, das Massenmorden sei ein "Werk der Liebe", und belügen die Trauernden mit schwülstigen Phrasen des Opferkultes. Die von friedensbewegten Christenmenschen zum 80. Gedenkjahr des Rassen- und Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion ins Werk gesetzte Reihe "Kirche & Weltkrieg" erhellt die abgründige Religionsgeschichte des deutschen Kriegskirchentums. In seinem nachfolgend dokumentierten Vorwort zum 2. Band "Protestantismus und Erster Weltkrieg" erläutert der Hamburger Theologe Ulrich Hentschel, dass die historische Aufklärung ein Beitrag wider die Militarisierung der Politik in unseren Tagen ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013493.html

Zehn Jahre Reaktorkatastrophe von Fukushima: Nie wieder!

Vor zehn Jahren vertrieb der Super-Gau im japanischen Atomkraftwerk Fukushima zehntausende Menschen aus ihrer Heimat und verstrahlte weite Gebiete. Die Folgen der Reaktorkatastrophe vom 11. März 2011 sind bis heute in Japan spürbar. Aber auch in Deutschland und Europa bedroht Atomkraft Mensch und Natur. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die BUNDjugend und unsere japanische Partnerorganisation von Friends of the Earth (FoE Japan) fordern daher: endlich abschalten - für eine nachhaltige Zukunft! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013491.html

10 Jahre Fukushima - Die Atomkatastophe dauert an

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt anlässlich des 10. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima vor den gesundheitlichen Folgen des mehrfachen Super-GAUs: "Bei Kindern und Jugendlichen in Fukushima sind nach der initialen Reihenuntersuchung 20 Mal mehr Schilddrüsenkrebsfälle gefunden worden, als zu erwarten gewesen wären", so der Kinderarzt und IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen. Die IPPNW widerspricht damit klar dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem UN-Komittee UNSCEAR. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013498.html

Breites Bündnis fordert: Konsequente Energiewende statt Atomkraft

Anlässlich des zehnten Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima in Japan an diesem Donnerstag bekräftigen 52 Umweltverbände, Jugendorganisationen, Anti-AKW-Initiativen und weitere gesellschaftliche Organisationen in einer gemeinsamen Deklaration ihre Ablehnung der Atomenergie. "Atomkraft ist ein Irrweg in der Klimakrise", erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. "Der Blick nach Fukushima erinnert daran, dass der Einsatz von Atomreaktoren nicht zu verantworten ist. Eine vergleichbare Katastrophe mitten in Europa hätte noch deutlich schwerwiegendere Folgen, denn Japan hatte Glück im Unglück. Der Wind wehte den Großteil der radioaktiven Wolke über den Pazifik. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013499.html

Ehemaliger Bundes-Atomaufseher bestätigt akute Atom-Gefahr in Neckarwestheim

Zur aktuellen SWR-Meldung zur Gefahr eines schweren Atomunfalls im AKW Neckarwestheim durch jederzeit mögliche Brüche rissiger Rohre erklären Franz Wagner vom Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar (BBMN) und Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Vor ziemlich genau zehn Jahren bildeten 60.000 Menschen eine kilometerlange Menschenkette vom AKW Neckarwestheim bis nach Stuttgart und forderten die Abschaltung der Atomkraftwerke. Die massiven Anti-Atom-Proteste in Folge des Super-GAUs in Fukushima trugen ihren Teil dazu bei, die erste grüne Landesregierung in Baden-Württemberg an die Macht zu bringen. Dass ausgerechnet ein grün geführtes Umweltministerium in Stuttgart nun die akute Gefahr im AKW Neckarwestheim seit Jahren ignoriert, ist bestürzend." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013487.html

Die Grünen fordern eine klimaverträgliche Armee

Den "Beitrag" der Bundeswehr "gegen die Klimakrise" zu stärken, wurde in einem Grünen-Antrag gefordert. Ein wirklich klimarelevanter Schritt in diesem Zusammenhang wäre aber ein Beschluss über eine radikale Abrüstung, der Mittel freimacht, die dringend für Ökologie, Gesundheit, Soziales, Infrastruktur und Kultur gebraucht werden. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013500.html

In Deutschland beginnen Vorbereitungen für nukleare Aufrüstung

Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung trotz der Pandemie und vor der Wahl am 26. September 2021, die Neustationierung von Atomwaffen in Büchel vorzubereiten. In einer Antwort an die Fraktion DIE LINKE vom 1. März 2021 bestätigt die Bundesregierung, dass 2022 Bauarbeiten am Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel an der Start- und Landebahn beginnen und bis 2026 andauern sollen. Die geplanten Kosten der Um- und Ausbaumaßnahmen betragen knapp 260 Millionen Euro. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013490.html

Atomwaffenfrei-Kampagne fordert: SPD muss Atomwaffenverbot ins Wahlprogramm aufnehmen

Das von der SPD-Führung am 1. März vorgelegte "Zukunftsprogramm" ist aus friedenspolitischer Sicht eine Enttäuschung. Hatten Partei- und Fraktionsführung im letzten Jahr noch in Aussicht gestellt, der technischen nuklearen Teilhabe in der NATO eine Absage zu erteilen, ist davon im Programm nichts Konkretes wiederzufinden. Statt dem Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) der UNO als Mitgliedstaat beizutreten, solle Deutschland lediglich einen Beobachterstatus einnehmen. Selbst die Anschaffung neuer atomwaffenfähiger Kampfflugzeuge wird offengehalten. Damit wird dieses Programm der dringlichen Forderung der Friedensbewegung nach nuklearer Abrüstung und dem klaren Mehrheitswillen der Bevölkerung gegen die Aufrechterhaltung der "nuklearen Abschreckung", d.h. der Drohung mit dem Einsatz von Atombomben, nicht gerecht. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013485.html

Joe Biden: Geballte Ladung

Das war ein Einstand der altbackenen Art. Joe Biden lässt durch Detonationen im Nahen Osten von sich hören und einen Konvoi der pro-iranischen Miliz Kataib Hisbollah im Osten Syriens bombardieren. Wer sich in dieser Region derart in Szene setzt, legt offenbar Wert auf die flächendeckende Wirkung der geballten Ladung, sprich: auf gleich mehrere Botschaften. Die erste lautet: Wenn wir handeln, hat das Völkerrecht ausgedient, in dieser Gegend allemal. So war es, und so bleibt es. Werden militärische Einheiten, die dem Iran zuzurechnen sind, auf dem Boden Syriens angegriffen, tut dessen territoriale Integrität nichts zur Sache. Sie darf selbstverständlich verletzt werden. Womit zugleich die Verbündeten erfahren, worauf sie sich einlassen, wenn das Verhältnis zu den USA wieder inniger wird. Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013488.html

Der damalige Hoffnungsträger Michail Gorbatschow wird heute 90

Michail Sergejewitsch Gorbatschow hat zwischen 1985 und 1991 die Welt verändert. Seine Botschaften sind heute wieder hochaktuell. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013480.html

Provisorium in Tripolis

Libyen: Die UNO hat einem ruinierten Staat eine neue Regierung verpasst, die bald Wahlen organisieren soll. Von Sabine Kebir. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013477.html

Der deutsch-israelische Waffenhandel

Die neu eingeführte DIMSE-Datenbank gibt einen Überblick über die israelischen Rüstungsexporte nach Deutschland. Wenn man diese Informationen mit dem kombiniert, was bereits über die U-Boot- und Korvettenverkäufe der deutschen Firma ThyssenKrupp an Israel veröffentlicht wurde, wird ersichtlich, dass die deutsche Regierung zur Korruption innerhalb der israelischen Regierung beigetragen hat. Milliarden von Euro wurden für den Kauf von unnötigen und gefährlichen Waffen und für die Bereicherung von Waffenhändlern in Israel und in Deutschland verschwendet. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013475.html

Jetzt Abschiebungsverbote für afghanische Geflüchtete prüfen!

Die ohnehin äußerst angespannte wirtschaftliche Lage in Afghanistan hat sich bedingt durch die Corona-Pandemie derart verschlechtert, dass erst- und zweitinstanzliche Gerichte vermehrt selbst bei arbeitsfähigen jungen Männern von einem Abschiebungsverbot ausgehen. Gutachten und Berichte lassen keinen Zweifel daran, dass die afghanische Bevölkerung enorm unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leidet. Nichtsdestotrotz wurde eine pandemiebedingte Unterbrechung von Abschiebungen in das Bürgerkriegsland nach wenigen Monaten im Dezember 2020 wieder aufgehoben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013489.html

Erneut Sammelabschiebung nach Afghanistan - trotz katastrophaler Sicherheitslage, grassierender Pandemie und entgegenstehenden Gerichtsurteilen

Für heute ist wieder eine Sammelabschiebung nach Afghanistan geplant, die in München starten soll. Es ist schon die zweite in diesem Jahr und bereits die dritte, nach der auf Ersuchen der afghanischen Regierung pandemiebedingten 9-monatigen Abschiebe-Pause bis Dezember 2020. PRO ASYL ist entsetzt über die eingeleiteten Sammelabschiebungen in den letzten zwei Monaten und fordert einen sofortigen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013497.html

Gemeinnützigkeit: Attac hat Verfassungsbeschwerde eingereicht

Attac hat Verfassungsbeschwerde gegen den Entzug der Gemeinnützigkeit eingereicht. Das globalisierungskritische Netzwerk sieht sich in seinen Grundrechten verletzt, insbesondere in der Vereinigungsfreiheit (Artikel 9 des Grundgesetzes) in Verbindung mit der Meinungsfreiheit (Artikel 5) sowie dem Gleichheitssatz (Artikel 3) und dem Demokratieprinzip (Artikel 20). Nach Ansicht der Globalisierungskritiker*innen hat der Bundesfinanzhof (BFH) in seinen beiden Urteilen zur Gemeinnützigkeit von Attac die Abgabenordnung verfassungswidrig ausgelegt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013481.html

Trauerspiel, dass Bundestag Attac vors Verfassungsgericht zwingt

Zur vom globalisierungskritischen Netzwerk Attac eingereichten Verfassungsbeschwerde gegen die Aberkennung der Gemeinnützigkeit des Netzwerks erklärt Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz "Rechtssicherheit für politische Willensbildung", einem Zusammenschluss von mehr als 180 Vereinen und Stiftungen: "Es ist ein Trauerspiel, dass Attac vor das Verfassungsgericht ziehen muss. Seit inzwischen sieben Jahren kämpft das globalisierungskritische Netzwerk um den Status der Gemeinnützigkeit. Sieben Jahre, in denen der Gesetzgeber hätte handeln können, um die Rahmenbedingungen zivilgesellschaftlicher Organisationen zu modernisieren. Nötig sind politische Entscheidungen für den dringend nötigen Freiraum für zivilgesellschaftliches Engagement in einer modernen Demokratie." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013482.html

Globaler Tierhandel - ein Spiel mit dem Feuer

Zoonose - auch so ein Begriff, der erst mit der Corona-Pandemie ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gedrungen ist. Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die vom Tier zum Menschen übertragen werden (oder umgekehrt), hat es zwar schon immer gegeben. Doch in einer zunehmend vernetzteren Welt werden sie immer häufiger. Eine Gefahr für Pandemien bergen großflächige Waldrodungen, das Vordringen in bisher unberührte Naturräume, Wildtiermärkte, expansive Tierzucht, Bevölkerungswachstum und Mobilität. Dies alles bringt immer mehr Menschen in heiklen Kontakt mit wilden Tierarten. Pandemien haben viel mit der Globalisierung zu tun, weil sie Ökosysteme fundamental verändert und natürliche Virenbarrieren zum Verschwinden gebracht hat. Ohne drastisches Umsteuern werden Pandemien immer wahrscheinlicher. Von Jürg Müller-Muralt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013501.html

Hinweise

Neu: Lebenshaus-Rundbrief Nr. 108

Ein Schwerpunkt dieser Rundbrief-Ausgabe ist Kriegsdienstverweigerung. Zu tun hat das zum einen mit zwei neuen Büchern, die in dem Rundbrief ausführlich vorgestellt werden: "In Gottes Wahrheit leben. Religiöse Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg" von Helmut Kurz ist das eine, "Gegen mein Gewissen" von Hannah Brinkmann das andere, in dem die Autorin die Geschichte ihres Onkels erzählt, der, nachdem sein Antrag auf KDV 1973 abgelehnt worden war, zur Bundeswehr eingezogen wurde, wo er schließlich Suizid beging. Thematisch eng damit zusammen hängt ein neues Lebenshaus-Projekt, das ausführlich vorgestellt wird. Auf der neuen Website "Kriegsdienstverweigerer. Unsere Geschichten" werden die persönlichen Erfahrungen veröffentlicht, die Kriegsdienstverweigerer in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik machen mussten, weil sie sich einer oft schikanösen Gewissensprüfung unterziehen mussten. Im Rundbrief finden sich weitere Artikel, Kurzberichte und Hinweise zu unterschiedlichen Themen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013486.html

Petition: "Atomwaffen abschaffen!"

Die Petion richtet sich an den Bundestag, damit dieser beschließen möge, dass die Bundesrepublik Deutschland dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beitritt, der Bundestag die Vereinigten Staaten von Amerika auffordert, in der Bundesrepublik Deutschland lagernde Atomwaffen abzuziehen, die Bundesrepublik Deutschland aus der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO ausscheidet, die Bundesrepublik Deutschland an die Atomwaffenstaaten sowie alle verbündeten Staaten appelliert, dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beizutreten. Die Petition kann hier unterzeichnet werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013476.html

Jetzt unterschreiben: Zeitungsanzeige zum Ostermarsch 2021 - Für eine neue Friedenspolitik und konsequente Abrüstung

Mit einer Zeitungsanzeige kurz vor den Ostermärschen, die noch bis 21. März unterzeichnet werden kann, soll deutlich gemacht werden, warum es so wichtig ist, sich für Frieden und Abrüstung einzusetzen. Im Jahr der Bundestagswahl appellieren wir an die Parteien, friedenspolitische Forderungen in die Wahlprogramme aufzunehmen. Gleichzeitig informiert die Anzeige darüber, welche Aktionsmöglichkeiten es zu Ostern gibt und in welchen Städten Ostermärsche stattfinden, damit sich möglichst viele Menschen beteiligen. Trage mit deiner Unterschrift zur Umsetzung der Anzeige(n) und einer starken Friedensbewegung bei! Bereits über 400 Personen haben unterzeichnet! Bist du schon dabei? Mit deiner Unterschrift kannst auch du dazu beitragen, dass die Ostermärsche und die Themen der Friedensbewegung in die Öffentlichkeit kommen und damit zur Mobilisierung beitragen! Hier kannst du noch bis zum 21. März unterzeichnen. >> https://www.friedenskooperative.de/zeitungsanzeige-ostermarsch-2021

Ob zu Hause, virtuell oder auf der Straße: Werden wir aktiv zu Ostern!

Bis zu den Ostermärschen der Friedensbewegung sind es nur noch knapp drei Wochen. Auch in diesem Jahr gibt es vielfältige Möglichkeiten aktiv zu werden und jede Form ist wichtig!
So kannst du dich an den Ostermärschen für Frieden und Abrüstung beteiligen:
Zu Hause: Häng Fahnen, Banner, Plakate und andere Friedenssymbole an deinem Haus oder im Fenster auf.
Virtuell: Mach Fotos von dir und Friedenssymbolen und poste sie in den sozialen Medien (#ostermarsch2021) und auf >> www.ostermarsch.de.
Auf der Straße: Nimm (coronakonform) an einem der Ostermärsche teil. Wo und wann in deiner Nähe ein Marsch stattfindet, erfährst du im >> Terminkalender von Netzwerk Friedenskooperative.
Aktionsmaterialien bestellen: Aktionspakete und weiteres Material für die Ostermärsche findest du bei uns im Shop. Für die Ostermärsche werden Pakete in verschiedenen Größen angeboten (Größe S zur Mobilisierung; M mit Fahne und L mit Banner für Gruppen). >> Material bestellen.

Termine

:: 16.03.2021 - 19.00 Uhr Online: "EU und Russland – Perspektiven für eine friedenslogische Politik"

Dr. Ute Finckh-Krämer und Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach diskutieren beim beim pax christi online talk über das Thema EU und Russland – Perspektiven für eine friedenslogische Politik". Anmeldeinfos gibt es hier auf der Seite von Pax Christi. >> https://www.paxchristi.de/termine/view/5804373770764288/pax%20christi-Online-Talk

 


:: 19.03.2021 - Globaler Klimastreik: Mach mit! Klimakrise jetzt stoppen!

Die Klimakrise zu stoppen heißt unsere Existenzgrundlage zu retten. Nicht mehr und nicht weniger. Politiker*innen tragen die Verantwortung zu handeln. Sofort. Umfassend. Sozial gerecht. Gemeinsam mit #Fridays for Future fordern wir konkrete Pläne für Paris kompatible 1,5 Grad Politik. Alle Aktionen finden natürlich Corona-konform statt. Haltet eure Fahrräder, Kreide und Plakate bereit! 182 Aktionen in ganz Deutschland >> https://www.klima-streik.org/
 


:: 19./20.03.2021 - Online-Tagung: Es wird heiß! Kein Frieden mit dem Klimawandel

Hunderttausende Menschen, die weltweit auf die Straße gehen, charismatische Persönlichkeiten, Tausende von engagierten lokalen Gruppen, eine Bewegung, die Menschen jeden Alters, aller Geschlechter, Herkünfte und Schichten vereint – das war die Friedensbewegung in ihren Hochzeiten, das ist die Klimabewegung heute. Und auch die Eine-Welt-Bewegung prägt schon seit Jahrzehnten die Zivilgesellschaft. Was verbindet diese drei Bewegungen, was trennt sie? Wie lassen sich die Kräfte aller drei zusammenbringen – das Engagement für Frieden und gegen Krieg mit dem Engagement für Klimagerechtigkeit und Nord-Süd-Solidarität?
Das Programm kann hier unten heruntergeladen werden.>> https://soziale-verteidigung.de/system/files/documents/klimatagung_bsv_2021.pdf
Um Anmeldung wird gebeten an info@soziale-verteidigung.de. Der Zoom-Link wird den Angemeldeten ein oder zwei Tage vor der Veranstaltung per Mail zugeschickt. Die Tagung wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.


 
Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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