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Lebenshaus Newsletter

16. Juni 2019
Liebe Freundinnen und Freunde,

am 18. Mai ist Klaus Vack einen Tag nach seinem 84. Geburtstag verstorben. Gemeinsam mit seiner Frau Hanne hat er sich jahrzehntelang für Pazifismus, Menschenrechte und Demokratie engagiert und damit viel Richtiges und Gutes auf den Weg gebracht. Wie für viele andere Menschen auch waren und sind Klaus und Hanne Vack wichtige Vorbilder für mich, von denen große Ermutigung ausging. Dafür bin ich sehr dankbar!

Mit einigen Artikeln würdigen das Engagement von Klaus Vack. Gleich an den Beginn dieses Newsletters möchte ich einen Text von Albert Schweitzer stellen, den ich von Klaus vor vielen Jahren erhalten habe.

Du bist so jung wie deine Zuversicht


Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt -
sie ist ein Geisteszustand.
Sie ist Schwung des Willens,
Regsamkeit und Fantasie,
Stärke der Gefühle,
Sieg des Mutes über die Feigheit,
Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.
Niemand wird alt, weil er eine Anzahl
Jahre hinter sich gebracht hat.
Man wird nur alt,
wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.

Mit den Jahren runzelt die Haut,
mit dem Verzicht auf Begeisterung
aber runzelt die Seele.
Sorgen, Zweifel, Mangel an Selbstvertrauen,
Angst und Hoffnungslosigkeit,
das sind die langen, langen Jahre,
die das Haupt zur Erde ziehen
und den aufrechten Gang in den Staub beugen.
Ob siebzig oder siebzehn,
im Herzen eines jeden Menschen
wohnt die Sehnsucht nach Wunderbarem,
das erhebende Staunen
beim Anblick der ewigen Sterne
und der ewigen Gedanken und Dinge,
das furchtlose Wagnis,
die unersättliche kindliche Spannung,
was der nächste Tag bringen möge,
die ausgelassene Freude und Lebenslust.

Du bist so jung wie deine Zuversicht,
so alt wie deine Zweifel.
So jung wie deine Hoffnung,
so alt wie deine Verzagtheit.

Solange die Botschaften der Schönheit,
Freude, Kühnheit, Größe von der Erde,
den Menschen und dem Unendlichen
dein Herz erreichen, solange bist du jung.
Erst wenn die Flügel nach unten hängen
und das Innere deines Herzens
vom Schnee des Zynismus bedeckt sind,
dann bist du wahrhaftig alt geworden.

(Albert Schweitzer)
An dieser Stelle möchte ich die Bitte aussprechen, auch die verschiedenen Aktionen zum Mitmachen zu beachten, die sich unter "Hinweise" befinden - es geht dabei um einige brennende Themen: Sudan, drohender Krieg gegen Iran und Bleiberecht.

Ich wünsche eine gute Woche und grüße herzlich,
Euer / Ihr Michael Schmid

Ein politisches Leben in der Bundesrepublik Deutschland: Klaus Vack | 1935 - 2019

Am 18. Mai 2019 ist unser Lebenshaus-Mitglied Klaus Vack verstorben. Wir veröffentlichen hier einen Nachruf des Komitees für Grundrechte und Demokratie, das Klaus Vack und seine Frau Hanne mitbegründet haben und dessen Sekretär bzw. Sekretärin sie viele Jahre waren. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012314.html

Keine großen Worte

Was Klaus Vack für uns war, das wird er bleiben - ein Radikaler, ein Sozialist, ein Pazifist,  einer, der zeitlebens Menschen bewegen konnte. Aufrechter Gang. Dem Prinzip Hoffnung folgend, ungebrochen. Hanne Vack an seiner Seite. Gelebter Humanismus, verlässlich. Sich einer Welt entgegenstellen, die den Menschen um sein Menschsein bringt. Gedanken von Wolfgang Hertle in Trauer und Dankbarkeit an Klaus Vack (17. Mai 1935 - 18. Mai 2019). >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012337.html

Jahrzehntelang unermüdlich aktiv für Frieden und Gerechtigkeit - Klaus Vack ist 70 geworden

Anlässlich des Todes von Klaus Vack weisen wir hier nochmals auf die Würdigung seines Engagements durch Michael Schmid zu seinem 70. Geburtstag am 17. Mai 2005 hin. Seit der Remilitarisierung Westdeutschlands Mitte der 50er Jahre hatte sich Klaus immer in vorderster Front in der Friedensbewegung engagiert. Gemeinsam mit seiner Frau Hanne hat er sein Leben, bis ihn eine schwere Erkrankung in den vergangenen Jahren daran hinderte, fast ausschließlich der Arbeit in außerparlamentarischen Organisationen und Bewegungen gewidmet. Michael Schmid macht deutlich, welche wichtige Rolle Klaus Vack für ihn persönlich und für das Lebenshaus Schwäbische Alb gespielt hat. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/002996.html

Siehe ebenfalls die Artikelsammlung auf der Lebenshaus-Website "Vack, Klaus und Hanne" >> https://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/269/

Kein Krieg gegen den Iran!

Als Iranerinnen und Iraner, die seit längerer Zeit in Deutschland arbeiten und leben, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen sowie dieses Land als ihre zweite Heimat betrachten, verfolgen wir mit größter Sorge und Betroffenheit die wachsende Gefahr eines Krieges gegen unsere angestammte iranische Heimat. Wir wenden uns an unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an die deutsche Bundesregierung und rufen sie mit Nachdruck dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern. Diesen Aufruf, den der Politikwissenschaftler Prof. Mohssen Massarrat und der Arzt Dr. Amir Mortazawi initiiert haben, kann weiter unterzeichnet werden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012300.html

Mohssen Massarrat: Kurzkommentar zur Tiefenstruktur der US-Hegemonialstrategie

Je weiter man zurückblickt und die weltpolitischen Ereignisse einzuordnen versucht, desto klarer erblickt man den roten Faden, der sich durch sämtliche beinahe epochalen US-Kriege in den letzten drei Jahrzehnten zieht. Von Mohssen Massarrat. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012307.html

Krach zwischen Nato-Staaten: Warum die Türkei der US-Drohung bis jetzt widersteht

Frist verlängert: Die USA drohen der Türkei weiter mit dem Boykott von militärischen Ersatzteilen und dem Ausschluss aus der Nato. Von Amalia van Gent. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012326.html

Innenministerkonferenz: Es braucht Abschiebestopps!

Auf der Innenministerkonferenz muss die Situation in den Hauptherkunftsländern und die Unmöglichkeit einer Rückkehr in sichere Verhältnisse zur Grundlage der Debatten werden. Die Situation in den Herkunftsstaaten Afghanistan, Syrien und Irak ist unverändert katastrophal; im Sudan eskaliert die Lage. Der Bundestag hat auf Druck der Union die Rechtsinstrumentarien für eine weitere Brutalisierung der Abschiebemaschinerie zur Verfügung gestellt. Der Bundesinnenminister Seehofer hat sogleich eine Ausweitung der Abschiebepraxis nach Afghanistan gefordert. Nun ist es an den Innenministern der Länder eine politische Entscheidung zu treffen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012327.html

Schlag auf Schlag: Nach Asylrechtsverschärfung auch Ausweitung der Afghanistan-Abschiebungen?

Kaum wurde sein umstrittenes Gesetzespaket im Eiltempo durch den Bundestag gepeitscht, unternimmt Horst Seehofer den nächsten Vorstoß: Bei der Innenministerkonferenz ein Beschluss zur Ausweitung von Abschiebungen nach Afghanistan gefasst werden. Und: Diese beiden Themen hängen enger miteinander zusammen, als man denkt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012313.html

UNHCR warnt vor umfassenden Abschiebungen nach Afghanistan

Abschiebungen im großen Umfang nach Afghanistan sind nach Ansicht von UNHCR, dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, derzeit unrealistisch. "Die Sicherheitslage in dem Land lässt Rückführungen nur im Ausnahmefall zu. Und die Situation hat sich in den letzten Monaten weiter verschlechtert", sagte Dominik Bartsch, Repräsentant des UNHCR in Deutschland, am Sonntag in Berlin. Auch Kabul sei inzwischen hochgefährlich: "Früher wurde die Hauptstadt wegen der relativen Sicherheit als sogenannte interne Fluchtalternative bezeichnet, weil gefährdete Afghanen dort Schutz suchen konnten und nicht das Land verlassen mussten. Diese Zeiten sind längst vorbei. Die Stadt ist völlig überlastet und deutlich gefährlicher als früher. Eine Fluchtalternative ist sie nicht mehr." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012322.html

"Abschiebungen ins Kriegsland Afghanistan sind unverantwortlich und menschenverachtend!"

"Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V."  hat am 5. Juni 2019 die 11. Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan in Gammertingen organisiert. Wir dokumentieren Ausschnitte einer bei dieser Veranstaltung von Michael Schmid gehaltenen Rede. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012339.html

Offener Brief zum "Geordnete-Rückkehr-Gesetz"

22 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern in einem offenen Brief an den Bundestag, das "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" nicht zu verabschieden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012303.html

"Made in Germany" - "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" zeigt Folgen deutscher Rüstungsexporte in Kriegsgebiete

Kriegsszenen statt bunter Werbung. Am Bahnsteig des U-Bahnhofes "Französische Straße" in Berlin, unweit des Regierungsviertels werden Kriegsszenen im Großformat plakatiert: Zerstörte Städte, Landstriche und brennende Fahrzeuge in Aden und Saada im Jemen sowie Afrin in Nordsyrien. Städte, in denen der Einsatz deutscher Kriegswaffen und Rüstungsgüter nachgewiesen ist. "Mit Rüstungslieferungen in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt" - so heißt es auf den Plakaten. Daher sind die symbolhaften Szenen in den Landesfarben Schwarz, Rot und Gold gefärbt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012325.html

Bundesweit Proteste gegen Atomwaffen

In über einem dutzend Städten haben Friedensaktivistinnen und -aktivisten gegen die Kündigung des INF-Abrüstungsvertrags und für eine atomwaffenfreie Welt protestiert. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012298.html

Neue Studie zu Investitionen in Atomwaffen

Laut der Studie der ICAN-Partnerorganisation pax christi "Shorting our security - Financing the companies that make nuclear weapons" finanzieren deutsche Kreditinstitute die Herstellung von Atomwaffen mit Milliardenbeträgen. Elf deutsche Finanzdienstleister haben den Atomwaffen-Produzenten seit Januar 2017 insgesamt rund 11,67 Milliarden US-Dollar (10,36 Milliarden Euro) zur Verfügung gestellt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012306.html

Deutschlands Küstengewässer sind mit Bomben verseucht

Krebskranke Fische, Phosphor an den Stränden: Rostende Kriegsmunition auf dem Meeresgrund wird zum Risiko für Natur und Menschen. Von Barbara Jud. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012332.html

Offener Brief an die Leitung der Evangelischen Kirche in Deutschland

Wer sich für eine gerechte Lösung des Konflikts einsetzt, muss in Deutschland damit rechnen, von jüdischen Gemeinden, von deutsch-israelischen Gesellschaften, vom Zentralrat der Juden in Deutschland wie auch vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung in eine Israel-feindliche Ecke gestellt zu werden. Dies gilt inzwischen sogar für Jüdinnen und Juden, die sich für einen gerechten Frieden in Israel/Palästina einsetzen. Die Meinungsfreiheit in Deutschland wird damit erheblich beschädigt und bedroht.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012336.html

Offener Brief von Andreas Zumach an Dekan Thomas Schalla anlässlich der Veranstaltung am 3. Juni 2019 im Karlsruher Tollhaus zu Israel/Palästina

Nach der Absage einer Veranstaltung am 6. Dezember 2018 in Karlsruhe hatte Dekan Schalla gegenüber Andreas Zumach den Vorschlag unterbreitet, er könne diesen Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt auf einer Tagung halten, auf der dann "auch Referenten mit anderen Positionen zu Wort kommen" sollten. Am 2. Juni 2019 informierte nun Dekan Schalla per Mail Andreas Zumach darüber, dass die Evangelische Kirche in Karlsruhe am 3. Juni eine Veranstaltung zu Israel/Palästina durchführe und begründete, warum er aber nicht als Podiumsteilnehmer oder Referent eingeladen worden sei. Darauf reagierte Andreas Zumach mit einem Offenen Brief, in dem er dem Dekan vorwarf, dass dieser sich nicht an seine Zusagen gehalten habe. DWir dokumentieren diesen Offenen Brief und zitieren anschließend aus einigen Mails von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung "Auf der Suche nach dem Platz zwischen den Stühlen" am 3. Juni 2019 im Karlsruher Tollhaus. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012333.html

Zensur und Widerstand: Nach dem Anti-BDS-Votum des Bundestags

Ein großer, sachlicher Beitrag in der FAZ, 16 Nahost-Experten in der ZEIT, Sara Roy in Counterpunch, und 240 israelische und jüdische Akademiker. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012318.html

Aufruf von Kairos Palästina an den Deutschen Bundestag, seine Resolution vom 17. Mai 2019 zurückzunehmen

Christen in Palästina sind traurig und verwirrt, von einer Stellungnahme des Deutschen Bundestages zu erfahren, die die internationale BDS-Bewegung verurteilt und sie dem Antisemitismus gleichstellt. Die palästinensische BDS-Bewegung ist Ausdruck der Logik von friedlichen Mitteln des Widerstandes gegen die weiter gehende Okkupation und die israelischen Menschenrechtsverletzungen und diskriminierenden Maßnahmen gegen unser Volk. Sie bedeutet, Israel zu Wegen zum Frieden einzuladen, sogar durch die Ausübung eines gewissen Drucks, um der Regierung zu helfen, ihre Augen zu öffnen und die Ungerechtigkeit zu sehen, die sie dem anderen Volk, den Palästinensern, zufügt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012297.html

ÖRK bekräftigt in Erklärung Aufruf zum gerechten Frieden in Palästina und Israel

Der Exekutivausschuss des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) bekräftige in einer Erklärung seinen Aufruf zu einem gerechten Frieden in Israel und Palästina. "Aus diesem Engagement setzt sich der Stoff zusammen, aus dem unser Glauben und das Erbe der ökumenischen Bewegung gemacht sind", heißt es in der Erklärung. "Das wollen wir zum Ausdruck bringen, indem wir die Kirchen, interreligiöse Partner und Gemeinden in diesen Ländern in ihrem Zeugnis und ihrer Arbeit für die Gerechtigkeit und den Frieden begleiten." >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012295.html

Israel spricht von Sieg nach Deutschlands BDS-Verbot, das den Holocaust kleiner macht

Der Bundestag hat die Boykottaufrufe einer Organisation gegen die Besatzung mit jenen gleichgesetzt, die man in den 1930er Jahren in Deutschland gehört hat. Dieser Schritt ist für die israelische Regierung ein gelungener Coup - und macht den Nazi-Antisemitismus kleiner. Von Amira Hass. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012294.html

Machtwille und Blendwerk

Der Koran fordert als maßgebliches Merkmal eines muslimischen Staates Gerechtigkeit. Im Sudan ist davon bislang wenig zu sehen. Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012309.html

Stabilität statt Demokratie

"Khartum-Prozess" wird die Einbindung der Staaten Ostafrikas in das europäische Grenzregime ab 2014 genannt. Dabei scheut die Europäische Union auch Kooperationen mit diktatorisch regierten Ländern wie Eritrea oder Sudan nicht, um Flucht und Migration nach Europa einzudämmen. Nun finden in der sudanesischen Hauptstadt Khartum seit Monaten Proteste statt, zuerst gegen den langjährigen Gewaltherrscher Omar al-Bashir und anschließend gegen das Militär, das nach dem Sturz al-Bashirs die Führung an sich gerissen hat. Die Demokratiebewegung wurde von den Sicherheitskräften teilweise brutal niedergeschlagen. Von Julius Bücher und Ramona Lenz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012305.html

Der Dalai Lama unterstützt Greta Thunberg

Der Dalai Lama sagt: "Meine Hoffnung ist die junge Generation. Hunderttausende gehen jetzt Freitag für Freitag in der neuen, weltweiten Jugendbewegung "Fridays for Future" auf die Straße, um die Politiker für besseren Klimaschutz zu animieren. So werden die Erkenntnisse der Ökologie Allgemeingut. Ich unterstütze Ihre Aktion", schreibt der geistige Führer des tibetischen Buddhismus in einem Brief an die junge Schwedin. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012341.html

"Fridays for Future" - Massenbewegung von Jugendlichen macht Hoffnung

In der Einleitung zum Lebenshaus-Rundbrief Nr. 101 geht Michael Schmid auf das erfreuliche Engagement junger Menschen für das Klima mit ihrer Bewegung "Fridays for Future" ein. Dadurch gebe es seit einigen Monaten wieder richtig Wirbel um die Klimaproblematik. Das sei wichtig, weil wir mittendrin im Klimawandel und dessen Auswirkungen stecken würden. Letztlich bräuchten wir allerdings für ein Überleben auf unserem Planeten Erde die Überwindung des Kapitalismus. Dessen ständiges Wachstum funktioniere nur durch eine Ausbeutung von menschlichen und natürlichen Ressourcen und sei eine tödliche Bedrohung für Mensch und Natur. Das ins Spiel gebrachte "grüne Wachstum" oder ein "grüner Kapitalismus" sei eine Illusion. Es brauche also grundlegende strukturelle Veränderungen der Gesellschaft und Wirtschaft. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012335.html

Das EEG: Eine Erfolgsgeschichte insbesondere für die Wohlstandsentwicklung im ländlichen Raum

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien mit dem EEG ist eine Erfolgsgeschichte für ganze Landstriche und Regionen. Eine bürgerlich-gemeinschaftlich organisierte und nachhaltige Energiewende hin zu 100% Erneuerbaren Energien erzielt privatwirtschaftliche Gewinne, sichert und schafft Arbeitsplätze, erhöht die gesellschaftliche Mitgestaltung und dadurch politische Teilhabe auf lokaler Ebene und kann kommunale Haushalte sanieren. Mal ganz abgesehen davon, dass die Erneuerbaren der einzige Weg sind, um die Klimakrise einzudämmen. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012334.html

Atomkraftwerke retten nicht das Klima, sondern die Atomwaffenindustrie

Die Internationale Energieagentur warnt in einer am 28.05.2019 veröffentlichten Studie, dass die Stromerzeugung durch Atomkraftwerke weltweit stark fallen könnte, da immer mehr Meiler aus Alters- und Sicherheitsgründen vom Netz gehen müssen. Ohne einen Politikwechsel würden die Industrieländer in Europa, die USA, Kanada und Japan bis 2025 25% ihrer atomaren Energiekapazität verlieren. Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die präsentierte Lösung durch eine Laufzeitverlängerung und Subventionen der Atomenergie und fordert stattdessen den weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie und eine Energiewende durch einen Mix aus Energieeinsparung, Ausbau von Erneuerbaren Energien und Speichertechnologien. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012296.html

Neues aus Tschernobyl

Die Kernschmelze von Tschernobyl jährte sich dieses Jahr zum 33. Mal. Man würde meinen, dass alles, was zu der größten Atomkatastrophe aller Zeiten zu sagen gewesen wäre, bereits längst gesagt wurde; dass alles, was zu schreiben gewesen wäre, bereits längst geschrieben wurde. Und dann kommt, 33 Jahre nach den Schicksalstagen im April und Mai 1986, ein neues Buch auf den Markt, von einer Historikerin am angesehenen Massachusetts Institute of Technology, die fließend Russisch und Ukrainisch spricht und sowjetische Quellen im Original lesen kann. Und plötzlich scheint es, als gäbe es noch vieles, was bislang nicht gesagt, nicht geschrieben, nicht gedacht wurde. Von Alex Rosen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012288.html

Frankreich anerkennt zaghaft seine Atomschuld im Südpazifik

Zwischen 1966 und 1996 führte Frankreich im Südpazifik 193 Atomtests durch. Nun hat Paris seine Atomschuld schriftlich zugegeben. Von Tobias Tscherrig. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012290.html

Bischof Kräutler zur Amazonien-Synode

Im Interview mit dem vatikanischen Onlineportal "Vatican News" kritisiert der brasilianisch-österreichische Bischof Erwin Kräutler, dass Brasiliens Staatspräsident Jair Bolsonaro die Amazonasregion vor allem als Wirtschaftsressource betrachtet, sie für multinationale Konzerne öffnet und die Rechte der dort lebenden Indigenen beschneidet. "Er denkt nur vom Export, von der wirtschaftlichen Dimension her. Die Indios existieren für ihn eigentlich nicht", sagte der 79jährige emeritierte Bischof von Altamira-Xingu. "Ich sage auch ganz klar, er kennt Amazonien gar nicht", charakterisiert Kräutler den seit Januar 2019 amtierenden Staatspräsidenten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012291.html

Hinweise

Eilaktion Sudan: Die Angriffe auf gewaltfreie Demonstranten und Zivilisten im Sudan stoppen!

Angesichts der massiven Angriffe auf gewaltfreie Demonstrantinnen und Demonstranten im Sudan, v.a. durch die "Rapid Support Forces" des Militärrats, bitten wir um die Unterstützung einer dringenden Briefaktion, die mit Afrique Europe Interact gestartet wurde. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012310.html

Lebenshaus-Rundbrief Nr. 101 erschienen

In der Einleitung zum Rundbrief Nr. 101 geht Michael Schmid auf das erfreuliche Engagement junger Menschen für das Klima mit ihrer Bewegung "Fridays for Future" ein. Katrin Warnatzsch schreibt ein weiteres Kapitel über ihre alltäglichen und weniger alltäglichen Erfahrungen mit jungen afghanischen Schutzsuchenden, dieses Mal unter der Überschrift: "Das verlorene Paradies". In zwei weiteren Beiträgen geht es nochmals um den höchst problematischen Umgang mit Menschen, die Kritik an der völkerrechtswidrigen und menschenrechtsfeindlichen Politik der israelischen Besatzungs- und Besiedlungspolitik üben. In zwei Artikeln wird auf die gewaltfreie Revolution im Sudan eingegangen. Und Georg Rammer stellt sich in einem fiktiven Dialog im Jahr 2039 der kritischen Frage "Warum habt ihr nichts getan?" der Kinder- und Enkelgeneration. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012312.html

Kein Krieg gegen den Iran!

Als Iranerinnen und Iraner, die seit längerer Zeit in Deutschland arbeiten und leben, sich aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen sowie dieses Land als ihre zweite Heimat betrachten, verfolgen wir mit größter Sorge und Betroffenheit die wachsende Gefahr eines Krieges gegen unsere angestammte iranische Heimat. Wir wenden uns an unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie an die deutsche Bundesregierung und rufen sie mit Nachdruck dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012301.html

Jetzt unterschreiben: "Kein Krieg gegen Iran - Verhandeln statt eskalieren!"

Derzeit spitzt sich die Lage zwischen den USA und Iran zu. Es besteht die Gefahr, dass die Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Statt Kriegsdrohungen braucht es dringend Gespräche, um den Konflikt zu lösen. Das Nuklearabkommen (JCPOA) mit Iran muss Bestand haben. Mit der Unterschriftenaktion des Netzwerk Friedenskooperative appellieren wir an die Bundesregierung und den Bundestag, sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einzusetzen und jegliche Unterstützung und erst recht Beteiligung an einem möglichen Krieg gegen Iran auszuschließen. Auch die Nutzung von US-Militärbasen in Deutschland für einen Krieg gegen Iran darf nicht in Frage kommen! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012262.html

Petition: Bleiberecht statt Ausgrenzung und Illegalität: Der 70. Jahrestag des Grundgesetzes und die antastbare Würde des Menschen

In Deutschland leben hunderttausende Menschen - oft über Jahre - in existenzieller Unsicherheit, weil sie entweder lediglich über ein prekäres oder über gar kein Aufenthaltsrecht verfügen. Diesen Zustand der existenziellen Unsicherheit und Rechtlosigkeit gilt es zu beenden. Deshalb fordern wir den Deutschen Bundestag/den Petitionsausschuss anlässlich des 70. Jahrestages des Grundgesetzes auf: Alle, die auf Dauer hier leben wollen, sollen zum Anlass des 70. Jahrestages des Grundgesetzes ein Bleiberecht erhalten. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. gehört zu den Erstunterzeichnern der Petition "Bleiberecht statt Ausgrenzung und Illegalität", die von medico international und des Grundrechtekomitee initiierten wurde. >>
https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012280.html

Termine

:: 06.07.2019 - TREFF im Lebenshaus: "Mit "Antisemitismus‘-Vorwurf berechtigte Kritik an israelischer Politik zum Verstummen bringen?“

Menschen, die legitime Kritik an der völkerrechtswidrigen und menschenrechtsfeindlichen Politik der israelischen Regierung üben, werden zunehmend als "antisemitisch" und "anti-israelisch" diffamiert. Sie können sich auch plötzlich einer Kampagne ausgesetzt sehen, mit der erheblicher Druck erzeugt wird. Unter diesem Druck werden vermehrt Veranstaltungen oder Ausstellungen, die sich kritisch mit dem Thema Israel/Palästina befassen, abgesagt oder verboten. Die Meinungsfreiheit in Deutschland wird damit erheblich beschädigt und bedroht. In einem Impulsreferat wird Michael Schmid anhand verschiedener Beispiele auf solche besorgniserregenden Vorgänge eingehen. Danach besteht die Möglichkeit zum Austausch. Zum "Treff" eingeladen sind Freundinnen und Freunde des Lebenshauses - zum Gespräch in offener Atmosphäre, zum Kennenlernen, zum Austausch, zum gemeinsamen (Mit-)Teilen. Anmeldung erforderlich bis 4. Juli. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012338.html



:: 28.09.2019 - "Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen" – Führung durch die Gedenkstätten des Bisinger Konzentrationslagers

Im KZ Bisingen am Fuße der Schwäbischen Alb, das vom August 1944 bis April 1945 bestand, mussten KZ-Häftlinge unter unmenschlichen Bedingungen Ölschiefer zur Treibstoffgewinnung abbauen. In den acht Monaten seines Bestehens kamen dabei mindestens 1.187 Menschen ums Leben. Heute erinnern die Gedenkstätten in Bisingen - ein Geschichtslehrpfad und ein Museum - an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen. Mit einer Führung am 28.09.2019 wollen wir an dieses ganz dunkle Kapitel deutscher Geschichte erinnern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012331.html


:: 19.10.2019 - Tagung 2019: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Bei der 7. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie in Gammertingen werden u.a. Eva-Maria Willkomm, Andreas Linder und Nirit Sommerfeld über ihr langjähriges Engagement berichten. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem "Bunten Abend" sowie an einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb am 20. Oktober. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/012330.html


Weitere Veranstaltungen von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.:
  • 27.09.2019 - Am Stadtbrunnen in Gammertingen: Kundgebung zum Tag des Flüchtlings 2019: "Keine Abschiebungen nach Afghanistan!"

Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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