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Lebenshaus-Newsletter

5. August 2020


Liebe Freundinnen und Freunde,

angesichts der unmittelbar bevorstehenden 75. Jahrestage der  US-amerikanischen Atombombenangriffe vom 6. und 9. August 1945 auf Hiroshima und Nagasaki bilden die Aktionen und Informationen rund um das Atomwaffenthema den Schwerpunkt dieses Newsletters. Darüber hinaus gibt es aber auch Artikel zu anderen Themen.

Ausgerechnet in dieser Woche, in der die Mehrheit der Welt der Verbrechen in Hiroshima und Nagasaki gedenkt und gelobt, dass so etwas nie wieder geschehen darf, provozieren die USA mit einem Test. Die US-Luftwaffe hat am gestrigen Dienstagmorgen vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg an der kalifornischen Pazifikküste eine unbewaffnete Interkontinentalrakete vom Typ Minuteman III abgeschossen. Die Rakete flog über 4.200 Meilen bis zum Kwajalein-Atoll auf den Marshallinseln. Die Marshallinseln waren zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wichtige japanische Stützpunkte, wurden im Krieg von US-Truppen erobert und die dortigen japanischen Besatzungstruppen vernichtet. Von 1946 bis 1958 führten die USA zahlreiche Atom- und Wasserstoffbombentests auf dem zur Inselgruppe Bikini-Atoll und auf Eniwetok durch, die schwere Schäden anrichteten. Bis heute versuchen die ehemaligen Bewohner vergeblich, auf ihre Heimatinseln zurückzukehren, weil die immer noch gefährlich hohe Radioaktivität dies verhindert.

"Der unnötig provozierende Test durch die USA ist heute eine wichtige Erinnerung daran, dass die nukleare Bedrohung nach wie vor sehr real ist und dass es in diesem Land - wie auch in einigen anderen Ländern - Menschen gibt, die bereit sind, uns alle in einer Schlacht zu opfern, die niemals gewonnen werden kann und niemals geschlagen werden darf", kommentiert Rick Wayman, Geschäftsführer von Nuclear Age Peace Foundation.

Weltweit rufen zahlreiche Organisationen dazu auf, sich an den Aktionen und Veranstaltungen zu beteiligen, die anlässlich der 75. Jahrestage der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki stattfinden. Die deutschen Partnerorganisatonen der Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN laden dazu mit dem Aufruf "Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" ein.

Nachfolgend dieser Aufruf in der Form, den wir als Lebenshaus Schwäbische Alb dank großer Unterstützung durch 118 Personen und Organisationen heute und morgen in den Amtsblättern der Region Mittlere Lauchert und in den Tageszeitungen "Reutlinger Generalanzeiger" und "Schwarzwälder Bote" (Zollernalbkreis) veröffentlichen und zur Beteiligung an den Aktionen einladen.
Aufruf:

Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten auf der Stelle, bis zum Ende des Jahres starben mehr als 200.000. Diese Opfer mahnen uns, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen zu erkennen und für eine Welt ohne Atomwaffen einzustehen!

Heute bedrohen uns weltweit noch immer mehr als 13.000 Nuklearwaffen! Die Atommächte planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren - alleine 2019 gaben sie 73 Milliarden US-Dollar für Atomwaffen aus. Auch in Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für die Atombomben in Büchel angeschafft werden. Damit würde die nukleare Teilhabe für die kommenden Jahrzehnte festgeschrieben.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf:

  • keine neuen Kampfflugzeuge für einen Atomwaffeneinsatz zu beschaffen
  • Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten
  • den Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen zu unterzeichnen und zu ratifizieren

Gedenken Sie mit uns der Atombombenopfer!

Für den 6. und 9. August rufen die deutschen Partnerorganisationen der Anti-Atomwaffen-Kampagne ICAN deutschlandweit zu Gedenkaktionen auf. Als eine dieser Partnerorganisationen des Friedensnobelpreisträgers ICAN lädt Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. zu einer Mahnwache ein (6.8. - 18:30 Uhr, Stadtbrunnen in Gammertingen). Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot fordern!

Diese Anzeige wurde von 108 Personen und 10 Organisationen unterstützt.


Dies ist eine Aktion von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

In Kooperation mit der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt" und der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen) Baden-Württemberg.

Wir freuen uns über weitere Unterzeichner*innen dieses Aufrufs.

Bitte mit Namen und Anschrift per Mail an: info@lebenshaus-alb.de oder per Post an: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen. Internet: www.lebenshaus-alb.de

Spendenkonto für die Finanzierung dieser Anzeigenaktion und die Weiterarbeit für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., GLS Bank, IBAN DE36 4306 0967 8023 3348 00 Verwendungszweck: 75 Jahre Hiroshima. Steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen werden ab 25 € automatisch im Januar 2021 verschickt (bitte Anschrift angeben).

(Ende des Anzeigetextes)


Wie dem Anzeigentext zu entnehmen ist, freuen wir uns über weitere Unterzeichner*innen des Aufrufs. Unter anderem planen wir einen Brief an die Bundesregierung, in dem wir die Zahl der Menschen anführen möchten, welche die an die deutsche Regierung gerichteten Forderungen unterstützen.

Der Aufruf des Lebenshauses, der am 6.8. als Amtsblatt-Anzeige mit den Namen der Unterstützenden erscheint, kann hier heruntergeladen werden >> Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt! (PDF-Datei)

Unser Aufruf und zahlreiche weiterführende Hinweise zu den 75. Jahrestagen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki findet sich auch hier >> Aufruf und Informationen: 75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

Für das UN-Atomwaffenverbot: Städte dürfen nie wieder zu Zielen werden

Auch 75 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki leiden die Opfer noch an den Folgen. 65.000 Menschen verdampften und verbrannten am 6. und 9. August 1945  auf der Stelle. Bis zum Ende des Jahres 1945 starben mehr als 200.000 Menschen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen anzuerkennen und endlich den UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen zu unterzeichnen. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch Fidschi (7. Juli) und Botswana (15. Juli) sind dem Abkommen bereits 40 Länder beigetreten. 82 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet und bereiten ihren Beitritt vor. Mit 50 Beitritten tritt das Abkommen in Kraft, womit voraussichtlich noch in diesem Jahr zu rechnen ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013134.html

Atomwaffen ächten noch im Jahr 2020

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 fielen die amerikanischen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Sie rissen mehr als 200.000 Menschen in einen unvorstellbar grausamen Tod, die Überlebenden litten ihr Leben lang unter der nuklearen Verseuchung wie unter den psychischen Folgen, beide Städte wurden fast vollständig ausgelöscht. Die katholische Friedensbewegung pax christi Deutschland fordert - gemeinsam mit einem breiten Bündnis christlicher Kirchen, Religionsgemeinschaften und Friedensvereinigungen - Atomwaffen international zu ächten. An die Bundesregierung ergeht unsere Aufforderung, den Atomwaffenverbotsvertrags der Vereinten Nationen zu unterzeichnen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013140.html

75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki - BUND fordert sofortiges Abrüsten und kompletten Atomausstieg

Zum 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine sofortige nukleare Abrüstung und einmal mehr den kompletten Atomausstieg Deutschlands. Die atomare Aufrüstung ist neben der Klimakrise, dem Artensterben und einem zu hohen Ressourcenverbrauch eine der großen existenziellen Bedrohungen der Menschheit. Der Einsatz von Atomwaffen hätte katastrophale Auswirkungen auf Mensch und Natur. Doch bereits der zum Nuklearwaffenbau notwendige Uranabbau zerstört Natur und Umwelt großflächig und gefährdet die Gesundheit der in den Uranminen arbeitenden Menschen. Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011) haben zudem erneut gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013135.html

Das atomare Wettrüsten stoppen - New-Start-Vertrag verlängern

Friedensaktivist*innen haben heute mit rollenden Atombomben-Attrappen auf dem Pariser Platz in Berlin gegen ein atomares Wettrüsten demonstriert. Sie forderten eine Verlängerung des New-Start-Vertrages zur Begrenzung von strategischen Atomwaffen. Wichtige Abrüstungsverträge wie der INF-Vertrag zur Stationierung von Mittelstreckenraketen oder das Open Sky-Abkommens wurden bereits gekündigt.  Im Februar nächsten Jahres läuft der New-Start-Vertrag aus. Seit Dienstag verhandeln die Regierungsexperten der USA und Russlands in Wien über atomare Rüstungskontrolle. Wird der New-Start-Vertrag nicht verlängert, droht eine Spirale der weltweiten nuklearen Aufrüstung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013130.html

Erster US-Bürger erwartet seinen Gefängnisaufenthalt in Protest gegen in Deutschland stationierte U.S.-Atombomben

Am 4. August 2020 findet um 9.30 Uhr im Koblenzer Justizpalast, Karmeliterstr. 14, der Berufungsprozess gegen den in Radeberg/Sachsen wohnhaften US-Bürger Dennis DuVall, statt. Darin setzt DuVall seinen Protest, gegen die auf dem rheinland-pfälzischen Luftwaffenstützpunkt Büchel stationierten US-Wasserstoffbomben, fort. DuVall, 78 Jahre, ist ein Air Force-Veteran aus dem US-Krieg in Vietnam und langjähriges Mitglied von "Veterans for Peace". Er wurde am 11. Mai im Amtsgericht Cochem in 1. Instanz wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel verurteilt und hat beim Koblenzer Landgericht in Koblenz Berufung eingelegt.>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013132.html

Sprengsatz an den Fundamenten der Gesellschaft

Rassismus ist der Versuch, die Selbstunsicherheit der vermeintlich überlegenen Gruppe zu kompensieren, und beraubt Menschen ihrer Individualität. Es muss nicht gleich Hass gegen Angehörige anderer Menschengruppen sein. Jede Form von Rücksichtslosigkeit ist Gewalt. Schon die Zuordnung eines Menschen zu einer bestimmten Kategorie etwa anhand von Äußerlichkeiten oder aufgrund der ethnischen Herkunft seiner Vorfahren, aufgrund seines Glaubens oder auch im Zusammenhang mit seiner sexuellen Orientierung nimmt ihm seine Individualität. Rassismus ist tief in die unbewussten Verhaltensmuster auch derer eingesickert, die glauben, frei davon zu sein. Was hilft, ist, ein Bewusstsein für die Begrenztheit der eigenen Perspektive zu entwickeln. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013124.html

Dein Jahr für Deutschland

Am 23. Juli 2020 hat Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den neuen Bundeswehr-Freiwilligendienst "Dein Jahr für Deutschland" vorgestellt. Ab dem 1. April 2021 sollen zunächst tausend Teilnehmer eine siebenmonatige militärische Ausbildung durchlaufen  und sich anschließend mindestens fünf Monate (in einem Gesamtzeitraum von sechs Jahren) als Reservisten engagieren. Der ,Heimatschutzdienst' ist ein Wahlkampfmanöver von Annegret Kramp-Karrenbauer. Er löst keines der bestehenden Probleme der Bundeswehr. Von Tobias Pflüger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013125.html

US-Energieversorger legen Kohlekraftwerke still und ersetzen sie mit Solar-, Windkraft und Batterien

Weit verbreitet - insbesondere in der Erdgaswirtschaft und bei unbelehrbaren Atomkraftbefürwortern - ist die Meinung, dass man große fossile und atomare Kraftwerke, vor allem Kohlekraftwerke, nicht stilllegen könne, weil Speicherkapazitäten noch nicht genügend vorhanden oder zu teuer seien. Die typische Redewendung lautet: "Solange die Speicherfrage nicht gelöst ist, muss man übergangsmäßig auf flexible Erdgaskraftwerke zurückgreifen." Auch die Atomkraftbefürworter begründen ihre Forderung nach einer Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke mit der angeblich ungelösten Speicherfrage. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013129.html

Der Schweizer Energiepolitik fehlt das dritte Bein

Die Energiewende setzt auf Alternativstrom und Effizienz. Damit sie gelingt, braucht es einen dritten Pfeiler: Genügsamkeit. Von Hanspeter Guggenbühl. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013126.html

Neues Energiegesetz setzt auf die alten Mittel - nur länger

Mit einer weiteren Gesetzesrevision will der Bundesrat die Energiewende fortsetzen. Doch seine Vorlage ist mager und umstritten. Von Hanspeter Guggenbühl. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013139.html

Tausende Flüchtlinge und Migranten auf Routen in Afrika von Tod und Menschenrechtsverletzungen bedroht

Tausende Flüchtlinge und Migranten sterben und erleiden schwere Menschenrechtsverletzungen auf ihrer Reise Richtung afrikanischer Mittelmeerküste und von West- nach Ostafrika. Das geht aus einem Bericht hervor, den UNHCR, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, und das Mixed Migration Center (MMC) des Danish Refugee Councils am Mittwoch veröffentlicht haben. Der Bericht mit dem Titel "On this journey, no one cares if you live or die" (auf deutsch "Auf dieser Reise kümmert es niemanden, ob man lebt oder stirbt") erklärt detailliert, wie Menschen auf dem Weg unaussprechliche Brutalität und Unmenschlichkeit erfahren - durch Schmuggler, Menschenhändler, Milizen und in einigen Fällen sogar durch staatliche Vertreter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013127.html

Bundeswehr-Aufklärungsdrohnen mutieren zu Kampfdrohnen. Friedensbewegung fordert Stopp der Drohnen-Bewaffnung

Das Netzwerk Friedenskooperative hat am 28. Juli 2020 eine Kampagne gestartet, mit der an die SPD-Fraktion appelliert wird, sich praktisch in letzter Sekunde noch gegen die Bewaffnung von Drohnen der Bundeswehr mit Luft-Boden-Raketen aufzulehnen und diese zu stoppen. Auf der Aktionsplattform "Lobbying 4 Peace" können sich Aktivist*innen mit einer E-Mail direkt an die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sowie den Fraktionsvorsitzenden Rolf Mützenich wenden und sie auffordern, dass sie und ihre Partei sich gegen die Bewaffnung der Bundeswehrdrohnen einsetzen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013131.html

Tausende Israelis demonstrieren gegen ihre Regierung

Nirit Sommerfelds eindringlicher Appell: Die Verpflichtung lautet: NIE WIEDER dürfen Menschen aufgrund ihrer Ethnie, ihrer Religion oder aus welchen Gründen auch immer ausgegrenzt, unterdrückt und ihrer Grundrechte beraubt werden. Menschen. ALLE Menschen. Nie wieder darf das Menschen angetan werden. Und nie wieder Krieg. Nie wieder. Das palästinensische Volk besteht aus Menschen, und sie erfahren tagtäglich Krieg, Unterdrückung, Ausgrenzung, Benachteiligung - mit oder ohne Annexion - durch israelisches Militär, durch israelische Gesetze, durch Israels Regierung, durch große Teile der israelischen Gesellschaft. Das muss ein Ende haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013133.html

US-Truppenabzug: Luftnummer oder Aufrüstungsvehikel?

Es war eigentlich eine ziemliche Bombe, die US-Verteidigungsminister Mark Esper bei einer Presskonferenz am 29. Juli 2020 platzen ließ: Dort entpuppten sich die bereits seit einiger Zeit kursierenden Pläne über den Abzug von Truppen und wichtigen Kommandos aus Deutschland als deutlich ambitionierter als bislang angenommen. Zwar hat vor allem die Friedensbewegung jahrzehntelang auf einen solchen Abzug hingearbeitet - dennoch ist die Freude angesichts der jüngsten Ankündigungen aus gleich mehreren Gründen etwas getrübt. Von Jürgen Wagner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013136.html

Hunger darf nicht als Waffe benutzt werden

Nach den Zerstörungen des Krieges, unter dem Druck der unilateralen Sanktionen und angesichts der aktuellen Lage mit zerrissenen Strukturen und einer Pandemie ist humanitäre Hilfe für Syrien dringend erforderlich. Diese muss unparteiisch sein, sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren und nicht an einer politischen Agenda. Die Hilfe muss sowohl den Menschen in Nordost-Syrien und Idlib zugutekommen als auch der Mehrheit der Bevölkerung, die in den westlichen Landesteilen unter Regierungskontrolle lebt. Gleiches gilt für die Hilfe beim Wiederaufbau. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013141.html

Konstantin Wecker: "Wenn Grundrechte ausgehebelt werden, müssen wir unglaublich aufpassen"

Kämpferischer Poet auf der Suche nach einer Welt, die es noch nicht gibt: Konstantin Wecker ist einer der bedeutendsten Liedermacher Deutschlands und kämpft seit 40 Jahren für eine bessere Welt. Für den Zeitpunkt führte Lis Eymann ein Gespräch mit dem feinsinnigen Künstler, der an die Kraft jedes einzelnen Menschen glaubt und seine Utopie an eine herrschaftsfreie Welt nicht hergibt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013142.html

Hinweise

Die 75-jährige Reise der Hibakusha zum Verbot von Atomwaffen

Ein Atomangriff ist fast zu schrecklich, um ihn sich vorzustellen. Aber nimm dir ein paar Minuten Zeit und versuche, in die Fußstapfen der Hibakusha zu treten, der Überlebenden der Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki. Folge ihrer Reise vom 6. und 9. August 1945 durch ein lebenslanges Eintreten für die Beseitigung von Atomwaffen. ICAN hat diese neue Seite veröffentlicht, die den Weg von Hibakusha von der Bombe bis zum Verbot erzählt (auf Englisch). Sie ist hier zu finden >> https://www.icanw.org/hibakusha

Vor ein paar Wochen hat ICAN International eine weitere Website an den Start gebracht, die an die Opfer erinnert und Geschichten von Überlebenden erzählt. Auf der Seite könnt ihr den ICAN Pledge unterzeichnen, um die Arbeit der Hibakusha zu unterstützen und ein Teil der weltweiten Bewegung gegen Atomwaffen zu werden. Mehr >> https://rise.icanw.org/

Es gibt auch eine deutsche Website, auf der ihr den deutschsprachigen Aufruf mit allen Informationen über Aktionsmöglichkeiten findet. Mehr >> http://www.hiroshima-nagasaki.info/

Studie: Deutsche Rüstungsexporte in alle Welt? Eine Bilanz der vergangenen 30 Jahre

Vom Mythos der angeblich zurückhaltenden und verantwortungsvollen deutschen Exportpolitik bleibt nach der Lektüre dieser Studie von Simone Wisotzki nichts übrig. Auch vor diesem Hintergrund fordert Greenpeace ein Verbot von Rüstungsexporten in alle Drittländer und an Krieg führende Staaten. Dies muss in einem eigenen Rüstungsexportgesetz klar geregelt werden. Download >> https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/2020-07-19_studie_deutsche_ruestungsexporte.pdf

Gewaltlos zu mehr Demokratie. Wie friedliche Revolutionen nachhaltig demokratische Entwicklung stärken

Friedliche Revolutionen, welche beispielsweise in Polen, der DDR, oder jüngst im Sudan zum Ende von Diktaturen geführt haben, sind historische Wegscheiden, die nachhaltig die politische Entwicklung eines Landes prägen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass friedliche Revolutionen langfristig die Stabilität und Qualität von Demokratien befördern. Demokratieförderung und Entwicklungszusammenarbeit können an diese Erkenntnisse anknüpfen. Download >> https://www.hsfk.de/fileadmin/HSFK/hsfk_publikationen/Spotlight0720.pdf

Termine

:: 06.08.2020ff. – bundesweit Veranstaltungen zu 75 Jahre Hiroshima und Nagasaki

Am 6. und 9. August jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 75. Mal. Dazu wird es bundesweit wieder Gedenkveranstaltungen, Benefizkonzerte, Online-Workshops und Ausstellungen geben. Das passende Event in eurer Nähe findet ihr im Terminkalender von Netzwerk Friedenskooperative. >> https://www.friedenskooperative.de/termine 

 

:: 06.08.2020 - 18:30 Uhr Mahnwache in Gammertingen: "75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!"

Am 6. August findet anlässlich der 75. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki eine Mahnwache am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen statt. Beginn ist um 18:30 Uhr. Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir damit sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot fordern! VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013109.html

 

:: 26.09.2020 - 9:30 Uhr Parkplatz Eckerwald: "Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen" – Führung durch den Gedenkpfad Eckerwald sowie die Gedenkstätte und den KZ-Friedhof Schörzingen

Die Gedenkstätte Eckerwald erinnert an eines der letzten mörderischen Kapitel nationalsozialistischer Kriegspolitik. Im Herbst 1944 wurde von Häftlingen des KZ Schörzingen in einer Bauzeit von rund drei Monaten auf diesem Gelände eine Schieferölfabrik errichtet. Das KZ bei Schörzingen bestand von Januar 1944 bis April 1945. Die Zahl der Häftlinge betrug mehr als 1.000. Aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen verstarben mindestens 549 Häftlinge, die in Massengräbern auf der "Donauwiese" verscharrt wurden. Für Samstag, 26.09.2020 laden wir zu einer Führung durch den Gedenkpfad Eckerwald sowie die Gedenkstätte und den KZ-Friedhof Schörzingen ein, mit der wir an dieses ganz dunkle Kapitel deutscher Geschichte erinnern wollen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013040.html

 

:: 17.10.2020 - 10:00 Uhr Ev. Gemeindehaus Gammertingen: Tagung 2020: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Bei der 8. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 17. Oktober 2020 in Gammertingen werden u.a. Thomas Felder, Renate Wanie und Hans-Hartwig Lützow über ihr langjähriges Engagement berichten. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder am Abend sowie an einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb am 18. Oktober. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013039.html



:: 17.10.2020 - 20:00 Uhr Ev. Gemeindehaus Gammertingen: "Von Wegen" - Konzert mit Thomas Felder

Am 17. Oktober 2020 gibt es im Anschluss an die Tagung "We shall overcome!" im evang. Gemeindehaus in Gammertingen ein. Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder der sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert. "Von Wegen", so heißt sein Programm. Wir freuen uns, den singenden Musikanten wieder in Gammertingen zu erleben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013041.html



Weitere Termine finden sich u.a.:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
Germany

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