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Lebenshaus-Newsletter

15. August 2020
Liebe Freundinnen und Freunde,

weltweit fanden anlässlich der 75. Jahrestage der Atombombenangriffe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki Gedenkveranstaltungen statt. Diese Aufmerksamkeit für die Verbrechen der Atombombenabwürfe vom 6. uind 9. August 1945 und ebenso der Blick auf die gegenwärtige Bedrohung durch Atomwaffen sind wichtig, denn sie betreffen die gesamte Existenz auf diesem Globus. In diesem Newsletter finden sich einige Artikel und Hinweise dazu. Andere Themen sind u.a. Israel/Palästina, Afghanistan, aber auch die Armut in unserer Gesellschaft.

Zunächst folgt eines der bekanntesten Gedichte von Marie Luise Kaschnitz (1901-1974), das 1957 veröffentlicht wurde: Hiroshima.
 
Hiroshima

Der den Tod auf Hiroshima warf
Ging ins Kloster, läutet dort die Glocken.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Sprang vom Stuhl in die Schlinge, erwürgte sich.
Der den Tod auf Hiroshima warf
Fiel in Wahnsinn, wehrt Gespenster ab
Hunderttausend, die ihn angehen nächtlich
Auferstandene aus Staub für ihn.

Nichts von alledem ist wahr.
Erst vor kurzem sah ich ihn
Im Garten seines Hauses vor der Stadt.

Die Hecken waren noch jung und die Rosenbüsche zierlich.
Das wächst nicht so schnell, daß sich einer verbergen könnte
Im Wald des Vergessens. Gut zu sehen war
Das nackte Vorstadthaus, die junge Frau
Die neben ihm stand im Blumenkleid
Das kleine Mädchen an ihrer Hand
Der Knabe der auf seinem Rücken saß
Und über seinem Kopf die Peitsche schwang.
Sehr gut erkennbar war er selbst
Vierbeinig auf dem Grasplatz, sein Gesicht
Verzerrt von Lachen, weil der Photograph
Hinter der Hecke stand, das Auge der Welt.

MARIE LUISE KASCHNITZ

(siehe auch "Auf Seiten der Menschlichkeit: Marie Luise Kaschnitz" in diesem Newsletter)
Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Einsatz von Atomwaffen verweigern

Am 6. August 2020 jährt sich zum 75. Mal der Atombombenabwurf auf Hiroshima. Nur wenige Tage danach wurde mit einer weiteren Atombombe auch Nagasaki zerstört. Überlebende der Atombombenabwürfe, die Hibakusha aus Japan, fordern anlässlich diesen Tages, die "Unterstützung für die Doktrin der nuklearen Abschreckung aufzugeben und den Atomwaffenverbotsvertrag sowohl zu unterzeichnen als auch zu ratifizieren." Bislang weigert sich die deutsche Bundesregierung jedoch, dieser Aufforderung nachzukommen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013143.html

Auswirkungen einer Atombombe auf Deutschland

Rund 20 US-amerikanische Atombomben lagern derzeit in Deutschland. Atomexpertin und Physikerin Oda Becker analysiert im Auftrag von Greenpeace erstmals, welche Auswirkungen eine Atombombenexplosion auf Deutschlands politisches Zentrum Berlin, auf das Finanzzentrum Frankfurt und auf den Fliegerhorst Büchel hätte.  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013144.html

Der Mahnruf des missachteten Gewissens

Vor 75 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe auf bewohntes Gebiet ab. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6.August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000. Die US-Regierung rechtfertigt ihren brutalen Einsatz bis heute mit dem Argument, dass nur durch die beiden Atombomben der Zweite Weltkrieg im Fernen Osten rasch beendet werden konnte. Nicht nur japanische, auch US-Historiker bestreiten diese These und weisen darauf hin, dass die japanische Regierung schon vorher Friedens-Signale gesendet habe und Zeichen von "Kriegsmüdigkeit". Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013146.html

75 Jahre Hiroshima und Nagasaki: "Wichtig wäre, dass sich Deutschland endlich für ein Verbot der grausamsten Waffe der Welt einsetzt..."

Rund 40 Menschen nahmen am 6. August 2020 an einer Mahnwache mit dem Titel "75 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen - Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot jetzt!" in Gammertingen teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. Auf dem Programm stand ein Redebeitrag von Michael Schmid, der unterbrochen wurde durch musikalische Beiträge von Gabi Lang und Bernd Geisler sowie einem Brief von Setsuko Thurlow, einer Überlebenden des Atombombenangriffs auf Hiroshima, den Katrin Warnatzsch vorlas. Anschließend rezitierte Asghar Khosnavaz ein Gedicht von Nazim Hikmet. Nachfolgend das Redemanuskript von Michael Schmid und der Brief von Setsuko Thurlow. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013147.html

Afghanischer Warlord: Beförderung statt Den Haag

Mitte Juli war es soweit. Abdul Rashid Dostum, der wohl berühmt-berüchtigtste Warlord Afghanistans, wurde während einer feierlichen Zeremonie im Norden Afghanistans zum Marschall ernannt. Er ist der dritte Mann in der Geschichte des Landes, dem diese Ehre zuteil wird. Dostums Beförderung war Teil jenes Deals, den der afghanische Präsident Ashraf Ghani im vergangenen Mai mit Abdullah Abdullah, seinem Hauptkontrahenten, mit dem er sich nach den Präsidentschaftswahlen 2019 zerstritten hatte, abschloss. Damit hat Ghani abermals jene Kräfte gestärkt, die er einst bekämpfen wollte. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013148.html

Auf Seiten der Menschlichkeit: Marie Luise Kaschnitz

Mag sein, dass Marie Luise Kaschnitz heute bereits ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Zu Unrecht, wie ich finde. Sie gehörte einmal zu den ganz wichtigen AutorInnen in der Bundesrepublik, und am humanen Engagement ihrer Literatur bestand niemals ein Zweifel - wie auch an der literarischen Qualität niemals ein Zweifel bestand. Heute stelle ich diese wichtige Lyrikerin und Prosaschriftstellerin vor, die wirklich nicht vergessen werden sollte. Und ich stelle auch, anlässlich des heutigen Gedenkens an die verbrecherischen Atombombenabwürfe der USA über Japan ein Gedicht vor, das einschlägig schon im Titel angibt, worum es in dieser Lyrik geht: um Hiroshima! Von Holdger Platta. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013151.html

Es naht ein weiteres Hiroshima - es sei denn, wir halten es jetzt auf

Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki sind für die meisten Menschen hier und heute weit weg, Geschichten aus einer anderen Zeit und vom anderen Ende der Welt. Der australische Journalist und Dokumentarfilmer John Pilger, einer der profiliertesten englisch-sprachigen Journalisten, wandelt seit Jahrzehnten entlang der Schneise der Verwüstung, die die Militärgroßmacht Amerika weltweit geschlagen hat. Und er hat viele Indizien gefunden, die beklemmend deutlich machen: Atomare Szenarien sind für Militärstrategen und führende politische Köpfe in den Vereinigten Staaten auch heute noch denkbar - ja sogar planbar. Im Fokus US-amerikanischer Aggressionen steht, nicht erst seit Trump, China. Wann immer es um China geht, ist das mediale Begleitfeuer entsprechend giftig und diffamierend. Das hält Pilger für brandgefährlich. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013153.html

"Regen der Zerstörung aus der Luft"

75 Jahre nach dem Abwurf zweier Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 wird vor allem in den USA noch immer heftig darüber gestritten, ob deren Einsatz "notwendig und gerechtfertigt" war. Von Rainer Werning. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013154.html

Zwei Staaten - ein Staat - kein Staat

Nachdem sogar das Mantra von der Zwei-Staaten-Lösung durch die von Israel geschaffenen Fakten obsolet geworden ist, mehren sich die Stimmen, die für einen Staat plädieren. Auch wenn ich persönlich einen gemeinsamen demokratischen Staat favorisiere, maße ich mir nicht an, den Menschen vor Ort vorzuschreiben, wie sie zu leben haben. Auch frage ich mich, wie soll dieser Staat für Palästinenser und Israelis funktionieren? Von Judith Bernstein. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013152.html

Israelische Streitkräfte verhaften BDS-Koordinator Mahmud Nawajaa ohne Anklage

Unter dem im besetzten palästinensischen Westjordanland herrschenden israelischen Militärrecht wurde am 30. Juli Mahmoud Nawajaa, 34, verhaftet - ohne Anklage und ohne Erlaubnis, seinen Anwalt zu sprechen. Der Grund für seine Verhaftung ist jedoch sehr klar - Nawajaa unterstützt den gewaltlosen Protest gegen die israelische Besatzung, Apartheid und Kolonialherrschaft, indem er die BDS-Bewegung im besetzten Westjordanland koordiniert. Eine weltweite Kampagne wurde gestartet, um seine Freilassung zu fordern. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013157.html

Libanon: Hilfe mit kolonialem Gestus

Nach der Explosion inszenieren sich verschiedene Staaten als Helfer. Doch sie alle haben ihre eigene Agenda. Echter Wandel kann nur aus der Zivilgesellschaft kommen. Von Katja Maurer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013155.html

Africom verlässt uns - und das ist auch gut so!

Donald Trumps Truppenabzug betrifft auch die berühmt-berüchtigte Kommandozentrale von Africom in Stuttgart. Doch während Politik und Wirtschaft den Abzug bedauern, wird verdrängt, dass in Stuttgart Drohnenmorde koordiniert werden. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013158.html

US-EUCOM und US-AFRICOM schließen!

"Die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) begrüßt den Teilabzug der US-Soldaten aus Stuttgart. Gerade das EUCOM ist das Hauptquartier des regionalen US-Militärkommandos für den gesamten europäischen Raum zwischen Arktis und Kaukasus. In dieser Zentrale laufen die Fäden von Militäreinsätzen in mehr als 50 Ländern zusammen, sie müsste ganz geschlossen werden, ebenso das US-AFRICOM", weil sie Völkerrechts -und Grundgesetzwidrig sind, so der Vorsitzende der GKF, Henning Zierock, anlässlich der angekündigten Verlegung der Kommandozentrale für die US-Truppen in Europa, das US European Command (EUCOM), von Stuttgart nach Mons in Belgien. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013160.html

Arme Gesellschaft

Vor genau zehn Jahren führte der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales eine öffentliche Anhörung zum Thema Armut im Alter durch. Der Vertreter der Deutschen Rentenversicherung suchte alarmierende Prognosen mit der Feststellung zu beruhigen, Altersarmut sei kein akutes Problem, da weniger als drei Prozent der über 65-Jährigen Grundsicherung im Alter bezögen. Heute erscheint die Lage bedrohlicher - und in naher Zukunft wird sie sich zuspitzen. Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013159.html

Libanon: Sie haben Guillotinen dabei

Nach der verheerenden Explosion in Beirut gibt es wütende Proteste gegen die Regierung. Wandel muss kommen. Von Sabine Kebir. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013161.html

Post-covid-19: was in Kosmologie und Ethik zu berücksichtigen ist (III)

Lassen Sie uns den nachdenklichen Kommentar des Textes der Erdcharta vervollständigen, der besagt, dass wir einen Neuanfang suchen müssen, um eine nachhaltige Lebensweise auf dem Planeten Erde führen zu können. Dazu sei "ein neues Gefühl globaler Interdependenz erforderlich". Die Beziehung von allem mit allem und damit zur globalen Interdependenz stellt eine kosmologische Konstante dar. Alles im Universum ist Beziehung. Es ist auch ein quantenphysikalisches Axiom, nach dem alle Wesen interretro-verknüpft sind. Wir selbst, die Menschen, sind ein Rhizom (Wurzelzwiebel) von Beziehungen, die sich in alle Richtungen ausstrecken. Dies impliziert das Verständnis, dass alle Probleme: ökologisch, ökonomisch, politisch und spirituell, miteinander verbunden sind. Wir werden Leben nur retten, wenn wir uns nach dieser universellen Logik, der Logik des Universums und der Natur, ausrichten. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013162.html

Hinweise

Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot!

Heute ist die Gefahr einer erneuten nuklearen Katastrophe so groß wie lange nicht mehr. 75. Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Japan brauchen wir daher Ihre Unterschrift und die Ihrer Freunde, Familie und Bekannte, um ein Atomwaffenverbot endlich Wirklichkeit werden zu lassen!

Durch Ihre Unterschrift sprechen Sie sich symbolisch dafür aus, dass Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitritt, wie es schon über 40 Länder getan haben. Noch im Herbst diesen Jahres soll die Petition mit 100.000 Unterschriften an Außenminister Heiko Maas übergeben werden. Mehr zur Petition und Unterzeichnungsmöglichkeit >> https://weact.campact.de/petitions/unterzeichnen-sie-das-un-atomwaffenverbot

Internationales Komitee vom Roten Kreuz (IKRK): Machen Sie mit und sagen Sie Nein zu Atomwaffen.

Wir müssen alle Staaten dringend auffordern, Atomwaffen zu verbieten, sagt das IKRK und ruft die Staaten dazu auf, den Atomwaffenverbotsvertrag zu ratifizieren. Der Vertrag verbietet die Entwicklung, die Herstellung, die Lagerung, die Stationierung, die Weitergabe, den Einsatz, die Androhung des Einsatzes sowie Tests von Atomwaffen. Für das Inkrafttreten des Vertrags sind 50 Ratifikationen erforderlich; bislang ist er von 44 Staaten ratifiziert worden. Die Welt von heute braucht das Versprechen einer Zukunft ohne Angst vor Vernichtung. Unsere Zukunft hängt von einer atomwaffenfreien Welt ab. Es ist Zeit für die Menschheit zu handeln. Machen Sie mit und sagen Sie Nein zu Atomwaffen. Mehr >> https://www.icrc.org/de/nuclear-ban-treaty-no-to-nukes

Menschheitsaufgaben angesichts der Klimakrise

Der ökumenische Weg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung und die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen - Faktenblätter

Der Klimakollaps und seine Folgen werden offenkundig nicht ausreichend ernstgenommen. Die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO in der Agenda 2030 laufen Gefahr, nicht erreicht zu werden. Darum bedarf es einer neuen globalen Anstrengung. In den Kirchen hat der gemeinsame Lernweg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung einen weiten Zielhorizont entfaltet. Er übergreift die UNO-Ziele und ist kritisch gegenüber Wirtschafts- und Wachstumsideologien. Er sollte als Wegmarke für die SDGs dienen. Graswurzelbewegungen schlagen vor, dass die ökumenische Bewegung sich über die kommenden 10 Jahre bis 2030 auf eine Dekade für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung konzentriert. Eine Zusammenschau der Kirchen - und der UNO-Ziele hat die Stiftung Oekumene vorgelegt. Sieben der wichtigsten UNO-Ziele werden in einer Broschüre mit Faktenblättern mit den gesamtchristlichen Resultaten zusammengebracht. Daraus können neue Anstöße erwachsen.

Bezug: Stiftung Oekumene, Lindenspürstr. 30, 70176 Stuttgart, E-Mail: ecunet@t-online.de, (5 Euro incl. Versand).

Appell an die SPD: Keine bewaffneten Kampfdrohnen!

Um die Bewaffnung mit Kampfdrohnen noch zu verhindern, braucht es jede Stimme. Wenn du noch keine Mail geschickt hast, um die Bewaffnung zu verhindern, dann kannst du das mit einem Klick auf den folgenden Link und einer Minute deiner Zeit nachholen >> https://www.lobbying4peace.de/keine-kampfdrohnen-spd

Termine

:: 01.09.2020. – bundesweit Veranstaltungen zum Antikriegstag am 1. September

Seit 1959 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert werden. Auf der Webseite von Netzwerk Friedenskooperative werden wieder alle Termine und Aktivitäten gesammelt. Alle Infos und Termine findest du auf folgender Seite >> https://www.friedenskooperative.de/antikriegstag2020

 

:: 26.09.2020 - 9:30 Uhr Parkplatz Eckerwald: "Erinnern, Gedenken, Verantwortung übernehmen" – Führung durch den Gedenkpfad Eckerwald sowie die Gedenkstätte und den KZ-Friedhof Schörzingen

Die Gedenkstätte Eckerwald erinnert an eines der letzten mörderischen Kapitel nationalsozialistischer Kriegspolitik. Im Herbst 1944 wurde von Häftlingen des KZ Schörzingen in einer Bauzeit von rund drei Monaten auf diesem Gelände eine Schieferölfabrik errichtet. Das KZ bei Schörzingen bestand von Januar 1944 bis April 1945. Die Zahl der Häftlinge betrug mehr als 1.000. Aufgrund der katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen verstarben mindestens 549 Häftlinge, die in Massengräbern auf der "Donauwiese" verscharrt wurden. Für Samstag, 26.09.2020 laden wir zu einer Führung durch den Gedenkpfad Eckerwald sowie die Gedenkstätte und den KZ-Friedhof Schörzingen ein, mit der wir an dieses ganz dunkle Kapitel deutscher Geschichte erinnern wollen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013040.html

 

:: 17.10.2020 - 10:00 Uhr Ev. Gemeindehaus Gammertingen: Tagung 2020: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Bei der 8. Tagung "We shall overcome!" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 17. Oktober 2020 in Gammertingen werden u.a. Thomas Felder, Renate Wanie und Hans-Hartwig Lützow über ihr langjähriges Engagement berichten. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder am Abend sowie an einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb am 18. Oktober. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013039.html



:: 17.10.2020 - 20:00 Uhr Ev. Gemeindehaus Gammertingen: "Von Wegen" - Konzert mit Thomas Felder

Am 17. Oktober 2020 gibt es im Anschluss an die Tagung "We shall overcome!" im evang. Gemeindehaus in Gammertingen ein. Konzert mit dem schwäbischen Liedermacher Thomas Felder der sein 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert. "Von Wegen", so heißt sein Programm. Wir freuen uns, den singenden Musikanten wieder in Gammertingen zu erleben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013041.html



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Bubenhofenstr. 3
D-72501 Gammertingen
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