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Lebenshaus-Newsletter

9. Januar 2021
Liebe Freundinnen und Freunde,

außer aktuellen Krisen und Katastrophen gibt es zu Beginn dieses Jahres ein sehr erfreuliches Ereignis: Am 22. Januar 2021 wird der Atomwaffenverbotsvertrag zu internationalem Völkerrecht. Damit wird der Druck auf die Atommächte und deren Unterstützer, u.a. auch Deutschland, wachsen. Dass dieser Vertrag zustande gekommen ist, dafür kommt der Internationalen Kampagne für die Abschaffung der Atomwaffen (ICAN) ein großes Verdienst zu. Die deutschen ICAN-Partner rufen rund um den 22. Januar 2021 zu verschiedenen Aktionen und Aktivitäten auf (mehr dazu siehe bei Terminen unten).

Diesen ersten Newsletter zu Jahresbeginn möchte ich mit einigen Gedanken von Erich Kästner beginnen.
 
„Rundheraus: das alte Jahr war keine ausgesprochene Postkartenschönheit, beileibe nicht. Und das neue? Wir wollen’s abwarten. Wollen wir’s abwarten? Nein. Wir wollen es nicht abwarten! Wir wollen nicht auf gut Glück und auf gut Wetter warten, nicht auf den Zufall und den Himmel harren, nicht auf die politische Konstellation und die historische Entwicklung hoffen, nicht auf die Weisheit der Regierungen, die Intelligenz der Parteivorstände und die Unfehlbarkeit aller übrigen Büros. Wenn Millionen Menschen nicht nur neben-, sondern miteinander leben wollen, kommt es auf das Verhalten der Millionen, kommt es auf jeden und jede an, nicht auf die Instanzen.

Wenn Unrecht geschieht, wenn Not herrscht, wenn Dummheit waltet, wenn Hass gesät wird, wenn Muckertum sich breit macht, wenn Hilfe verweigert wird – stets ist jeder Einzelne zur Abhilfe mit aufgerufen, nicht nur die jeweils „zuständige“ Stelle. Jeder ist mitverantwortlich für das, was geschieht, und für das, was unterbleibt. Und jeder von uns und euch muss es spüren, wann die Mitverantwortung neben ihn tritt und schweigend wartet. Wartet, dass er handele, helfe, spreche, sich weigere oder empöre,
je nachdem.“

Erich Kästner

Ganz herzlichen Dank an alle Menschen, die mit ihrer Unterstützung das Engagement von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Öklogie e.V." auch im Jahr 2021 ermöglichen!

Ich wünsche Ihnen / Euch einen möglichst guten Start ins neue Jahr und grüße herzlich!

Ihr / Euer
Michael Schmid
Artikel

2021: Welche Politikerin geht voran und zieht uns mit?

Die Hoffnung, das Virus Sars-Cov-2 möge die Welt in diesem neuen Jahr nicht mehr lange in Atem halten, ist verständlich. Doch die ersehnte Rückkehr zur Normalität ist trügerisch. Denn die Art, wie sich Wirtschaft und Gesellschaft angeblich "normal" entwickeln, gefährdet das Leben auf unserem Planeten. Mit einigen Zitaten und Fakten erinnert Infosperber zum Jahresanfang an einige der größten Herausforderungen im 2021 und den folgenden Jahren. Von Urs P. Gasche. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013394.html

Greta Thunberg: Fünf Jahre nach dem Pariser Abkommen rast die Menschheit in puncto Klimaschutz "in die falsche Richtung"

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg, Initiatorin der globalen Klimabewegung "Fridays for Future", warnte am fünften Jahrestag des Pariser Klimaabkommens eindringlich davor, dass die Menschheit nicht genug tut, um die globale Erwärmung unter 2 Grad Celsius zu halten - ein Ziel, das in dem wegweisenden Abkommen von 2015 festgelegt wurde. "Die Kluft zwischen dem, was wir tun müssen, und dem, was tatsächlich getan wird, wird von Minute zu Minute größer. Wir rasen immer noch in die falsche Richtung", sagte Thunberg in einer Videobotschaft, die in den sozialen Medien veröffentlicht wurde. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013379.html

Weltweite soziale Bewegungen im Corona-Jahr

2020 bleibt geprägt durch Demokratie-, Frauen-, Klima- und andere Bewegungen. Sie sind der Sauerstoff der Demokratie. Von Josef Lang. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013390.html

Freiheit für die Plowshares 7

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen sind im Sommer Tausende Häftlinge aus US-Gefängnissen freigelassen worden, weil ihre Sicherheit und die des Personals in den überbelegten Haftanstalten in der Pandemie nicht gewährleistet werden konnte. Für Friedensaktivisten kennt die US-Justiz kein Erbarmen. Martha Hennessy und Carmen Trotta von der gewaltfreien Gruppe "Kings Bay Plowshares 7" mussten gerade ihre Haftstrafen antreten, zu denen sie wegen einer symbolischen Abrüstungsaktion auf einem US-Atomwaffenstützpunkt verurteilt worden sind. Von Rüdiger Göbel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013389.html

Richterin im Rampenlicht entscheidet gegen Auslieferung von Assange an die USA

Vor einigen Stunden hat Richterin Vanessa Baraitser gegen die Auslieferung von Julian Assange an die US-Justiz entschieden. Ausschlaggebend war am Ende, dass sie die akute Suizidgefahr bei Assange anerkennt und dass diese im "unterdrückenden" (opressive) Justizvollzug, dem Assange im Falle einer Auslieferung ausgesetzt wäre, nicht ausreichend Beachtung finden würde. Diese Entscheidung kam überraschend, weil Richterin Baraitser während der rund einstündigen Verhandlung der Anklage der USA im Großen und Ganzen gefolgt ist. Vielleicht war am Ende der öffentliche Druck auf die Richterin doch zu groß, als dass sie alle Argumente gegen eine Auslieferung ignorieren konnte. Von Moritz Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013392.html

Sturm auf die "Festung der Freiheit" und die Demokratie

Die Unruhen am und im Kapitol in Washington werfen weit grundsätzlichere Fragen auf, als es in den Mainstream-Medien geschieht. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici nannte das Geschehen entsetzt einen "Skandal und eine Schande". Bundesaußenminister Heiko Maas kritisierte "Trump und seine Unterstützer", deren unfassbare Bilder "die Feinde der Demokratie ... freuen". Wer an der Oberfläche der Ereignisse bleibt, der kann all das nur hilflos schlimm finden. Weiter führt es, wenn die Analyse Fragen an das Gesellschaftssystem stellt, in dem eine solche Gewalt um sich greifen konnte. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013397.html

USA: Eine letzte Versuchung

Auch einstige republikanische Hardliner wie Dick Cheney tragen den Aufruf an die US-Armee mit, beim Präsidentenwechsel absolut neutral zu bleiben. Was treibt sie an? Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013393.html

Militarismus als neue Normalität

Gebannt schauen die Menschen auf die Pandemie: auf Corona-Statistiken, Impfpläne, Vorschriften für Beschränkungen. Die Flut an täglich neuen Informationen und Kommentaren ist überwältigend, weckt manchmal auch Angst. Eine solche Stimmung bietet ein günstiges Zeitfenster für unliebsame politische Entscheidungen. Denn der Widerstand gegen Veränderungen werde in der Krise geringer, wie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble bemerkte; und er riet zu "mehr Verantwortung ... in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik" (Neue Westfälische, 20.8.2020). Die Strategen standen schon bereit. Von Georg Rammer. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013386.html

Deshalb werden die nächsten Jahre gefährlicher

Die Zeichen stehen auf Sturm. Nichts deutet darauf hin, dass 2021 wieder mehr Frieden einkehren könnte. Es ist Vorsicht angesagt. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013385.html

Warum "wir" auch in Afghanistan niemals "die Guten" waren (Teil 1)

Nun ist es offiziell: Australien hat in Afghanistan zahlreiche Kriegsverbrechen begangen. Doch die jüngsten Enthüllungen sind nur die Spitze des Eisbergs – zumindest für jeden, der den Krieg am Hindukusch ausführlich verfolgt hat. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013383.html

Aus guten Gründen: Immer wieder stoppen Gerichte Abschiebungen nach Afghanistan

Trotz Pandemie und Lockdown-Beginn startete am 16. Dezember der erste Sammelabschiebungsflug nach Kabul seit März 2020. Kurz vor Abflug stoppten Gerichte in Baden-Württemberg in zwei Fällen die Abschiebung. Doch nur wenige Betroffene haben das Glück, dank Unterstützer*innen und Rechtsbeistand einen Stopp der Abschiebung erwirken zu können. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013396.html

Weihnachtsgruß aus Moria II

Flüchtlingsgruppen aus dem neuen Lager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos haben sich in einem Weihnachtsbrief an Europas Bürger:innen und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt. "Oft lesen und hören wir, dass wir in diesen Lagern wie Tiere leben müssen, aber wir denken, dass das nicht stimmt. Wir haben die Gesetze zum Schutz der Tiere in Europa studiert und herausgefunden, dass sogar sie mehr Rechte haben als wir. Wir haben beschlossen, Sie zu bitten, uns die Rechte zu gewähren, die Tiere haben. Nach einem schrecklichen Jahr ist dies unser Wunsch für Weihnachten", heißt es im Brief der medico-Partnerorganisationen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013380.html

Erneuerbare Energien: Die Zeit drängt

In Corona-Zeiten wurde der Energieverbrauch für die Produktion von Konsumgütern zurückgefahren, nahm aber bei der Digitalisierung zu. Realistischer weise müssen wir davon ausgehen, dass Deutschland und die Welt im Jahr 2030 mehr Strom brauchen wird als im Jahr 2020. Die meisten armen Länder haben riesige Nachholbedürfnisse bei der industriellen Entwicklung. Aber auch die Industrieländer werden durch weitere Digitalisierung, durch die E-Mobilität sowie durch Wärme-Pumpen fürs Heizen insgesamt mehr Strom benötigen als heute. Das heißt, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien rasch beschleunigt werden muss. Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013388.html

Die hässlichen Kehrseiten der vermeintlich sauberen Energie

Der Umstieg auf CO2-freie Energie endet politisch an den Landesgrenzen. Darum kann die Energiewende global zum Bumerang werden. Von Hanspeter Guggenbühl. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013384.html

Vergifteter Nachlass

Zum Schluss noch einmal ein Deal nach dem Geschmack des abgewählten US-Präsidenten. Die Vereinigten Staaten erkennen die Souveränität Marokkos über die seit 45 Jahren umstrittene einstige spanische Kolonie Westsahara an. Rabat revanchiert sich mit der Ankündigung, im Gegenzug die Beziehungen zu Israel normalisieren zu wollen. Ebenso verfahren haben zuletzt Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Sudan. Auf Betreiben der USA sagten sie sich von der Phalanx arabischer Staaten los, die Normalität mit Israel an Vorleistungen in der Palästina-Frage zu binden. Von Sabine Kebir. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013382.html

Breiter Protest gegen den BDS-Beschluss des Bundestages

Die großen deutschen Kultureinrichtungen wandten sich auf einer viel beachteten Pressekonferenz gegen die grundgesetzwidrige Einschränkung der Meinungsfreiheit durch die deutschen Staatsorgane. Der Hintergrund: Nach der Bundestagserklärung gegen BDS wurden Kulturorganisationen häufig und wiederholt unter Druck gesetzt. Ehe sie Referentinnen einluden, sollten sie Nachforschungen anstellen, ob sich diese irgendwann kritisch zur israelischen Politik geäußert hatten. Andernfalls drohte den Institutionen die Streichung von Zuschüssen oder die Verweigerung von Räumen. In Analogie zum entsprechenden Artikel im Grundgesetz nennen sich die Organisatoren "Initiative GG 5.3". >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013378.html

Possenspiel um Lorenz Jaeger

In den Jahren 1941-1944 ist der vormalige Wehrmachtsseelsorger und spätere Kardinal Lorenz Jaeger (1892-1975) als Erzbischof von Paderborn mit glühenden Kriegsvoten hervorgetreten. Im Jahr 2015 beantragte deshalb die Fraktion Demokratische Initiative Paderborn (DIP) im Rat der Bischofsstadt, den Namen des Kardinals aus der Liste der Ehrenbürger zu streichen. Auf Wunsch des damals schon schwerkranken Linkskatholiken Prof. Arno Klönne († 4. Juni 2015) übernahm ich die theologische Beratung der DIP, gestützt in erster Linie auf die bis heute maßgebliche Studie "Hirten unter Hitler" (1999) von Wolfgang Stüken. Kommunalpolitisch war der Initiative für ein neues Geschichtsgedächtnis im öffentlichen Raum zunächst kein Erfolg beschieden. Doch der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker kündigte plötzlich eine wissenschaftliche Erforschung der Amtszeit Jaegers an. Von Peter Bürger. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013381.html

Aserbaidschans dreister Propagandafeldzug

Bakus Machthaber reicht die totale militärische Kapitulation Armeniens in Bergkarabach nicht. Er will einen "moralischen" Sieg. Von Amalia van Gent. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013391.html

Hinweise

Machen Sie mit! Offener Brief an Außenminister Heiko Maas

Am 22. Januar 2021 tritt der UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen in Kraft – nachdem Honduras als 50. Staat ratifiziert hat. Der Vertrag ist für weitere Beitritte offen. Der Verbotsvertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar. Damit sind wir unserem Ziel einer atomwaffenfreien Welt ein ganzes Stück näher gekommen. Deutschland weigert sich jedoch nach wie vor, dem Abkommen beizutreten. Unterzeichnen Sie hier online den Offenen Brief an Bundesaußenminister Heiko Maas >> https://www.ippnw.de/aktiv-werden/kampagnen/offener-brief-an-maas.html

Broschüre „Die Explosion deutscher Militärausgaben - Wofür?“ erschienen

Im Rahmen der Schriften zur Friedenspolitik der NaturFreunde Berlin ist eine Broschüre von Lühr Henken „Die Explosion deutscher Militärausgaben - wofür?“ erschienen. Darin wird die Entwicklung der Rüstungsausgaben Deutschlands und Beispiele für ihre Verwendung aufgezeigt. Faktenreich wird belegt, welche Rüstungsprojekte geplant sind und für welche strategischen Ziele die neuen Waffensysteme eingesetzt werden sollen.
Eingeleitet wird die Broschüre durch ein Vorwort des Bundesvorsitzenden der NaturFreunde Deutschlands, Michael Müller, mit dem Titel „Wer den Frieden will, muss für den Frieden kämpfen“.
Die Broschüre hat ein Volumen von 40 Seiten und kann hier heruntergeladen werden >> https://www.naturfreunde.de/sites/default/files/attachments/nfd_schriften-friedenspolitik_1-militaerausgaben.pdf
Die Broschüre kann kostenfrei bei den NaturFreunden Berlin (auch zu Auslage in Büros oder für Info-Stände in mehrfacher Stückzahl) bestellt werden. E-Mail: info@naturfreunde-berlin.de

Termine

:: 13.01.2021 - 19:00 bis 21:00 Uhr [online] "Von Sitzblockaden, Fünf-Finger-Taktik und Baggerbesetzungen – Ziviler Ungehorsam in der Praxis"

Online-Gespräch " Von Sitzblockaden, Fünf-Finger-Taktik und Baggerbesetzungen – Ziviler Ungehorsam in der Praxis" mit Kerstin Rudek (BI Lüchow-Dannenberg), Julia (ausgeco2hlt), Karin Zennig (iL Frankfurt), Mod.: Britta Rabe (Grundrechtekomitee), via online-tool, Anmeldung erfoderlich,  eMail: 40jahre@grundrechtekomitee.de , VA: Komitee für Grundrechte und Demokratie [im Rahmen der 4-teiligen-online-Veranstaltungsreihe "40 Jahre Grundrechtekomitee - Ein Blick zurück nach vorn"] >> https://www.grundrechtekomitee.de/details/40-jahre

 

:: 13.01.2021 - 20:30 Uhr [online] "Von Trump zu Biden"

Transparentz TV, Thema "Von Trump zu Biden", Gast: Andreas Zumach (Journalist, Berlin), Gastgeber: Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund - Deutscher Zweig), 20.30 Uhr, via Youtube, https://www.youtube.com/playlist?list=PLu9ITSfqUeKusUk2bggH-vAEtFhNnDjRK, VA: transparentz TV [im Rahmen der Sendereihe "Friedensfragen mit Clemens Ronnefeldt“] (Während der Sendung gibt es einen Livechat, während dessen Fragen zum jeweiligen Thema gestellt werden können, die noch während der Sendung beantwortet werden, Anmeldung unter: C [dot] Ronnefeldt [at] t-online [dot] de), Webseite: https://www.transparenztv.com/friedensfragen-clemens-ronnefeldt/

 

:: 22.01.2021 - Aktionen und Aktivitäten der deutschen ICAN-Partner: Atomwaffen sind verboten

Am 22.1.2021 wird der UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu internationalem Völkerrecht. Dann verbietet er allen beigetretenen Staaten die Herstellung, Weitergabe, Stationierung und Drohung sowie den Einsatz von Atomwaffen. 86 Staaten haben den Vertrag bereits unterzeichnet, 51 haben ihn ratifiziert. Ein großer Teil der Staatengemeinschaft sagt damit „Stopp“ zur nuklearen Aufrüstung. Das hat tiefgreifende Auswirkungen – nicht sofort, aber in den kommenden Jahren. Ähnlich wie bei Landminen und Streumunition werden wir beobachten, dass Atomwaffen immer mehr geächtet werden. Banken werden sich aus der Finanzierung zurückziehen, weitere Länder dem Verbotsvertrag beitreten. So wächst der Druck auf die Atommächte! Dass dieses Ziel erreicht werden konnte, ist zu großen Teilen der weltweiten Zivilgesellschaft zu verdanken! Die deutschen ICAN-Partner rufen rund um den 22. Januar 2021 zu verschiedenen Aktionen und Aktivitäten auf!
Geplant sind: Flaggen- und Plakataktionen, kleinere Kundgebungen im Berliner Regierungsviertel und an weiteren zentralen Orten, Online-Veranstaltungen, Informationskampagnen in den Sozialen Medien sowie fundierte Erklärungen und Antworten für Presse und Politik. Mehr Informationen dazu >> https://nuclearban.de/



:: 25.01.2001 - 19:30-20:30 Uhr Webseminar zum International Aktionstag Jemen: "Die Rolle der Zivilgesellschaft im jemenitischen Friedensprozess"

Welche Rolle kann die jemenitische Zivilgesellschaft in Krieg und Friedensprozess spielen? Vortrag und Diskussion mit Marie-Christine Heinze von CARPO, dem Center for Applied Research in Partnership with the Orient. Neben den Projekten mit Jemen-Bezug bei CARPO leitet Marie derzeit u.a. ein akademisches Austauschprojekt mit der Universität Sanaa zu ‚post-conflict reconstruction‘ im Jemen an der Universität Bonn. Seit 2008 arbeitet sie außerdem regelmäßig als Beraterin zu Entwicklung, Friedensförderung und politischem Wandel im Jemen. Im Rahmen des Internationalen Aktionstags gegen den Krieg im Jemen >> https://www.soziale-verteidigung.de/artikel/welt-sagt-krieg-jemen VA: Bund für Soziale Verteidigung >> https://share-peace.soziale-verteidigung.de/events/jemenaktionstag/
Anmeldung an info@soziale-verteidigung.de

 
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D-72501 Gammertingen
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