Hallo, liebe Freunde der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin e.V.,
 
leider müssen wir kurzfristig den Vortrag von Prof. Hollstein aus Basel für Samstag, den 12.10. 2013 um 15 Uhr in der Klosterstr. 66 absagen. Wegen einer schweren Erkältungskrankheit hat uns Prof. Hollstein heute mitgeteilt, dass er zu seinem größten Bedauern nicht kommen kann. Wir werden den Vortrag zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.
 

Oktober 2013

Fällt aus! Achtung Programmänderung!
Samstag, 12. Oktober  2013, 15-17 Uhr | Vortrag
 Prof. Walter Hollstein (Basel)
»Das Zeitlose und das Zeitbedingte der Männlichkeit«
 

Prof. Hollstein schreibt uns zu seinem Vortrag:
»Männer sind sozial und gesundheitlich, in ihren Beziehungen und in ihrem Selbstverständnis in der Krise. Im öffentlichen Diskurs erscheint der Mann heute als defizitäre Gestalt; ohne ihn sähe die Welt angeblich besser aus. Aber Männlichkeit ist nicht identisch mit Krieg, Gewalt oder Naturzerstörung, wie das feministische Schriften nahe legen. Sie ist vielmehr - historisch und essentiell betrachtet -Leidenschaft, Pioniergeist, Verantwortung, Mut, Gedankentiefe, und Innovation. Für ein solches Verständnis bedarf es auch des Blicks in unsere Geschichte; Männlichkeit ist nicht nur ein soziales Konstrukt, wie heute die Sozialwissenschaften behaupten, sondern historisch gewachsen. Nur darüber lässt sie sich auch wirklich begreifen.«
 
Zur Person:
Walter Hollstein  ist  Professor für politische Soziologie, u.a. Gutachter des Europarates für Männerfragen, Deutscher Sachbuchpreis, Autor von »Was vom Manne übrig blieb« (Opus Magnum 2013)

Kostenbeitrag 10 / 8 / 5 €  (Gäste/Mitglieder und Rentner/Studierende und Erwerbslose)


Samstag, 19. Oktober 2013, 11-14 Uhr | Lektüreseminar
Dr. Christiane Henke, Dr. Günter Langwieler, Lina Launhardt (Berlin)
»Das rote Buch C.G. Jungs«

Es handelt sich um den fünften Termin. Wir werden kurz von der Biennale in Venedig berichten. Anschließend lesen wir weiter gemeinsam den Text. Es werden wieder Textauszüge mitgebracht. Für neu Hinzukommende noch einmal der Ankündigungstext: »Das Rote Buch zu lesen ist ein Abenteuer ganz eigener Art., denn die Frage, was dieses Buch eigentlich ist, ist nicht so leicht zu beantworten. Ist es ein Traumbuch, eine philosophische Abhandlung, eine Dichtung mit bunten Bildern, eine moderne mythologische Erzählung, ein farbig bebilderter Essay-Roman, eine Dokumentation prophetischer Visionen, eine Offenbarung, eine Privatbibel, ein Gesamtkunstwerk, ein Bericht über ein psychologisches Experiment mit Imaginationen? Die Reihe ließe sich fortsetzen, denn das Rote Buch ist ein Kosmos ganz eigener Art. Jung selbst sah darin später den Urstoff für sein ganzes späteres Werk.
 
Wir wollen in dem fortlaufenden Seminar das Rote Buch lesen und seinen kulturhistorischen, ideengeschichtlichen und psychologischen Zusammenhang erforschen. So wie das Rote Buch eine dialogische Auseinandersetzung eines imaginierenden Ichs mit seinen Phantasien beinhaltet, ruft es geradezu nach einem Dialog zwischen dem unmittelbaren Text und seinem Leser. Es soll deshalb auch Raum für die persönlichen Gedanken, Gefühle und Bilder der Teilnehmer zum gelesenen Text gegeben werden.«
 
Zur Person: 
Dr. jur. Christiane Henke,  Studium der  Germanistik, Anglistik, Philosophie  und Rechtswissenschaften. Lebt als freie Autorin in Berlin. Sie ist freie Mitarbeiterin beim RBB Fernsehen und schreibt als Autorin vor allem für das öffentlich rechtliche Radio. In den letzten Jahren hat sie sich mehrfach in längeren Radiosendungen  mit  tiefenpsychologischen Themen beschäftigt (Gott im Traum, 2003; Musik und Psyche. Was der grüne Löwe mit Schumanns Kinderszenen zu tun hat, 2005; Die Bibel des Unbewussten. Das rote Buch von C. G. Jung, 2011; Die Wirklichkeit der Seele. Zum 50. Todestag von C. G. Jung, 2011; Die Atombombe denken. Psychologische Aspekte der Kernenergie, 2012; Gezähmte Wölfe und Planetengesang. Über die Psychologie der Tonarten, 2013). 2011 hat sie ihre 1-Std.- Sendung über das rote Buch auf einer Veranstaltung der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin vorgestellt.
Dr. med. Dipl.-Psych. Günter Langwieler, Studium der Psychologie und Humanmedizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse und Psychotherapie, niedergelassen in eigener Praxis, Dozent am C.G. Jung-Institut Berlin, Vorsitzender der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin, zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zu Jungs Werk (Wotan, Zarathustra-Seminar, Rotes Buch etc.).
Lina Launhardt, Studium der Soziologie, Kunstgeschichte, Allg. und Vergl. Literaturwissenschaften, Modellstudiengang Kulturarbeit, arbeitet als freie Autorin, u.a. Publikation von Katalogtexten, Film- und Ausstellungsprojekten im Bereich der Gegenwartskunst, seit 2006 intensive Beschäftigung mit dem Werk C.G. Jungs, seit 2011 Promotionsprojekt „Im Dialog mit der objektiven Psyche – Das Rote Buch von C.G. Jung und seine Bedeutung für den Archetypenbegriff“ bei Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Europa Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

Kostenbeitrag 10 / 8 / 5 €  (Gäste/Mitglieder und Rentner/Studierende und Erwerbslose)
 
Dienstag, 29.Oktober 2013, 20.30 - 23 Uhr  | Vortrag
»Psyche und Film« in Kooperation mit dem Kino am Bundesplatz
Einführung: Yvonne Strack, Berlin
»Das Ende des Regenbogens« Drehbuch und Regie Uwe Frießner
Ort / Kino am Bundesplatz
Kostenbeitrag: Eintrittspreis Kino

 

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, wie gewohnt im
Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte an der Parochialkirche, Klosterstr. 66, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Jannowitzbrücke statt. 

Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf unserer Homepage zu weiteren Veranstaltungen und zum Jahresprogramm  und empfehlen uns weiter.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Ihr Vorstand der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin
Dr. Günter Langwieler
1. Vorsitzender
 


Unsere Adresse:
c/o Dr. Günter Langwieler
Welser Str. 10-12
D-10777 Berlin
Telefon +49 (0)30 219 153 17 (AB)
Email post@jungberlin.de
Internet www.jungberlin.de

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