Hallo, liebe Freunde der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin e.V.,
 
gern möchten wir Sie noch einmal auf die kommenden Veranstaltungen besonders aufmerksam machen. 

November 2013

Samstag, 16.November 2013, 15 - 17 Uhr  | Vortrag
Dr. Brigitte Dorst (Münster)
» , Seele ist naturaliter religiosa. ´ (C.G. Jung) – Spiritualität und Sinnfragen in der Analytischen Psychologie«

Prof. Dorst schreibt uns zu ihrem Vortrag:
»Im Welt- und Menschenbild der Analytischen Psychologie ist Spiritualität von besonderer Bedeutung. Jung hat sich zeitlebens intensiv mit spirituellen bzw. religiösen Themen auseinandergesetzt . Sein Interesse galt dem Bereich von Sinnsuche und spirituellen Erfahrungen jenseits von Konfessionen, Religionen und Traditionen.
Er war der Überzeugung: »Religionen stehen mit allem, was sie sind und aussagen, der menschlichen Seele so nahe, daß am allerwenigsten die Psychologie sie übersehen darf.«
Der Vortrag lädt ein, sich auf dieses Themenspektrum einzulassen.«
 
Zur Person:
Dr. Brigitte Dorst  ist  Professorin für Psychologie und Psychoanalytikerin. Sie war lange Jahre Vorsitzende der C.G. Jung-Gesellschaft Köln und ist jetzt wissenschaftliche Leiterin der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie (Herbsttagung Lindau). Sie arbeitet als Psychotherapeutin in eigener Praxis und leitet ein Meditationszentrum.

Kostenbeitrag 10 / 8 / 5 €  (Gäste/Mitglieder und Rentner/Studierende und Erwerbslose)


Samstag, 23.November 2013, 11 - 14 Uhr  | Lektüreseminar
Dr. Christiane Henke, Dr. Günter Langwieler, Lina Launhardt (Berlin)
»Das rote Buch C.G. Jungs«

Es handelt sich um den sechsten Termin. Wir lesen weiter gemeinsam den Text. Es werden wieder Textauszüge mitgebracht. 

Für neu Hinzukommende noch einmal der Ankündigungstext: 
»Das Rote Buch zu lesen ist ein Abenteuer ganz eigener Art., denn die Frage, was dieses Buch eigentlich ist, ist nicht so leicht zu beantworten. Ist es ein Traumbuch, eine philosophische Abhandlung, eine Dichtung mit bunten Bildern, eine moderne mythologische Erzählung, ein farbig bebilderter Essay-Roman, eine Dokumentation prophetischer Visionen, eine Offenbarung, eine Privatbibel, ein Gesamtkunstwerk, ein Bericht über ein psychologisches Experiment mit Imaginationen? Die Reihe ließe sich fortsetzen, denn das Rote Buch ist ein Kosmos ganz eigener Art. Jung selbst sah darin später den Urstoff für sein ganzes späteres Werk.
 
Wir wollen in dem fortlaufenden Seminar das Rote Buch lesen und seinen kulturhistorischen, ideengeschichtlichen und psychologischen Zusammenhang erforschen. So wie das Rote Buch eine dialogische Auseinandersetzung eines imaginierenden Ichs mit seinen Phantasien beinhaltet, ruft es geradezu nach einem Dialog zwischen dem unmittelbaren Text und seinem Leser. Es soll deshalb auch Raum für die persönlichen Gedanken, Gefühle und Bilder der Teilnehmer zum gelesenen Text gegeben werden.«
 
Zur Person: 
Dr. jur. Christiane Henke,  Studium der  Germanistik, Anglistik, Philosophie  und Rechtswissenschaften. Lebt als freie Autorin in Berlin. Sie ist freie Mitarbeiterin beim RBB Fernsehen und schreibt als Autorin vor allem für das öffentlich rechtliche Radio. In den letzten Jahren hat sie sich mehrfach in längeren Radiosendungen  mit  tiefenpsychologischen Themen beschäftigt (Gott im Traum, 2003; Musik und Psyche. Was der grüne Löwe mit Schumanns Kinderszenen zu tun hat, 2005; Die Bibel des Unbewussten. Das rote Buch von C. G. Jung, 2011; Die Wirklichkeit der Seele. Zum 50. Todestag von C. G. Jung, 2011; Die Atombombe denken. Psychologische Aspekte der Kernenergie, 2012; Gezähmte Wölfe und Planetengesang. Über die Psychologie der Tonarten, 2013). 2011 hat sie ihre 1-Std.- Sendung über das rote Buch auf einer Veranstaltung der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin vorgestellt.
Dr. med. Dipl.-Psych. Günter Langwieler, Studium der Psychologie und Humanmedizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse und Psychotherapie, niedergelassen in eigener Praxis, Dozent am C.G. Jung-Institut Berlin, Vorsitzender der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin, zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zu Jungs Werk (Wotan, Zarathustra-Seminar, Rotes Buch etc.).
Lina Launhardt, Studium der Soziologie, Kunstgeschichte, Allg. und Vergl. Literaturwissenschaften, Modellstudiengang Kulturarbeit, arbeitet als freie Autorin, u.a. Publikation von Katalogtexten, Film- und Ausstellungsprojekten im Bereich der Gegenwartskunst, seit 2006 intensive Beschäftigung mit dem Werk C.G. Jungs, seit 2011 Promotionsprojekt „Im Dialog mit der objektiven Psyche – Das Rote Buch von C.G. Jung und seine Bedeutung für den Archetypenbegriff“ bei Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Europa Universität Viadrina, Frankfurt/Oder

Kostenbeitrag 10 / 8 / 5 €  (Gäste/Mitglieder und Rentner/Studierende und Erwerbslose)


Dienstag, 26.November 2013, 20.30 - 23 Uhr  | Vortrag
»Psyche und Film« in Kooperation mit dem Kino am Bundesplatz
Einführung in die Diskussion und Moderation: Dr.Jörg Rasche (Berlin)
»Ich hieß Sabina Spielrein« Regie: Elisabeth Marton

Dokumentarfilm mit Spielszenen, der das widersprüchliche Leben der Geliebten und Patientin von C.G. Jung und späteren Psychoanalytikerin verfolgt.

Ort / Kino am Bundesplatz
Kostenbeitrag: Eintrittspreis Kino

 

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, wie gewohnt im
Evangelischen Kirchenforum Stadtmitte an der Parochialkirche, Klosterstr. 66, 10179 Berlin, U Klosterstraße, U/S Jannowitzbrücke statt. 

Informieren Sie sich bitte regelmäßig auf unserer Homepage zu weiteren Veranstaltungen und zum Jahresprogramm  und empfehlen uns weiter.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
Ihr Vorstand der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin
Dr. Günter Langwieler
1. Vorsitzender
 


Unsere Adresse:
c/o Dr. Günter Langwieler
Welser Str. 10-12
D-10777 Berlin
Telefon +49 (0)30 219 153 17 (AB)
Email post@jungberlin.de
Internet www.jungberlin.de

Email Marketing Powered by Mailchimp