Hallo, liebe Freunde der C.G. Jung-Gesellschaft Berlin,

gleich zu Beginn eine Neuerung, eine ganz kurze Information am Anfang, für die, die nur wenige Sekunden Zeit haben, sich unseren Newsletter anzusehen und ausführlichere Informationen für die, die es genauer wissen wollen, wer, was, wie...

Veranstaltungen
April, Mai und Juni 2011


2./3. April 2011 - Imke Fiedler: Einführung und Workshop zum “Athentic Movement”
13. Mai 2011 - Dr. Wolfgang Kleespies: Vortrag “Angst verstehen und verwandeln”
18. Mai 2011 - “Jour Fixe” im “Cum Laude” an der Humboldt-Universität Berlin: ”Was ist los in der arabischen Welt?”
5. Juni 2011 - Ausstellung, Kurzvorträge, Diskussion “Jung in Berlin” Forum am Vorabend des 50. Todestages von C.G.Jung (6.6.1961)
9. Juni 2011 - Uraufführung Rüdiger Sünner “Nachtmeerfahrten” Film zum 50. Todestag von C.G. Jung, in der Urania Berlin
18. Juni 2011 - Vortrag und Lesung Prof. Peter Bieri alias Pascal Mercier “Selbstbestimmung durch Selbsterkenntnis”

In diesem Newsletter wollen wir auf die Veranstaltungen im April und Mai 2011 hinweisen. Zu den Vorträgen unseres Programms brauchen Sie sich wie bisher nicht anzumelden, wir bitten aber um verbindliche Anmeldung zu den Workshops, per E-Mail an post@jungberlin.de. Alle Veranstaltungen in der Klosterstr. 66, (bis auf den "Jour Fixe" und die Uraufführung des Films), U Klosterstr., U/S Jannowitzbrücke.

April 2011

Samstag, der 2. April 2011 | 15:00 bis 17:00 Uhr   
Sonntag, der 3. April 2011 | 10:00 bis 15:00 Uhr 
Imke Fiedler (Berlin): Einführung und Workshop "Authentic Movement"

Zum Thema schreibt uns Imke Fiedler: Im Rahmen der Einführung wird die Methode der „Authentic Movement“ oder „Authentischen Bewegung“ vorgestellt und ihre Verbindung zur Aktiven Imagination nach C.G. Jung aufgezeigt.

Authentische Bewegung (Authentic Movement) ist als tanztherapeutische Methode aus der Verknüpfung zwischen Ausdruckstanz und Aktiver Imagination entstanden. In dem Bewegungsprozess der Authentischen Bewegung bewegen sich ein oder mehrere TeilnehmerInnen mit geschlossenen Augen in der Präsenz eines Zeugen (Therapeuten). Bewegungen können initiiert werden von eigenen Gesten, Körperimpulsen, Empfindungen oder werden von außen durch offene Angebote angeregt. Die im Folgenden nicht geplanten, weniger Ich-strukturierten Bewegungen, eröffnen eine Reise in tiefere Schichten des eigenen Selbst. Spontan auftretende bildhafte Assoziationen komplementieren den Prozess, wenn eine stete Durchdringung zwischen Bewegungs- und Imaginationsimpulsen geschieht.

Authentische Bewegung kann somit als von innen bewegter Prozess beschrieben werden oder als bewegte Imagination. Unbewusste Inhalte, besonders prä-verbale Erfahrungen, können durch und in der Bewegung erspürt werden und anschließend in verbaler Reflexion integriert werden. Dieser Prozess kann als kreative Selbsterfahrung, als Psychotherapie oder als spirituelle Praxis genutzt werden.

Ergänzend wird im Rahmen der Einführung ein erstes Bewegungsangebot im Sitzen angeleitet, welches zu Fragen und Diskussionen anregen soll. In der Fortsetzung des Workshops werden die Teilnehmer eingeladen, sich auf den Prozess der „Authentischen Bewegung“ selbsterfahrend einzulassen. Bequeme Kleidung ist hilfreich, um sich im Stand, in der Fortbewegung oder auch auf dem Boden bewegen zu können. Es werden zwei Formen der Arbeitsweise exploriert: in der Gruppe und in Dyaden. In der Arbeit eröffnet die Beziehung zwischen Beweger und Zeuge, Erfahrungen des nichtbewertet Werdens, des wohlwollend gesehen Werdens, des „nur“ da-sein Könnens.

Die Bewegungserfahrungen beginnen aus einer inneren Stille heraus, um auf Impulse warten zu können und von „Innen bewegt zu werden.“ Anfängliche Erfahrungen von Irritation oder Chaos, in Verbindung mit aktiven Imaginationen, können als persönliche Erfahrungen oder kollektive Themen bewegungs-exploriert und bewegungs-gestaltet werden. Das Zusammenspiel von Bewegung und Imagination eröffnet spezifische Wege für Transformation und Integration. Der verbale Austausch zu zweit und abschließender in der Gruppe rundet die Arbeit ab.

Zur Person: Imke Fiedler hat ihre Ausbildung zum Dance/Movement Therapist M.A. in Los Angeles gemacht. Sie ist Psychologische Psychotherapeutin (TfP) in eigener Praxis, Institutsleiterin des „Tanztherapie Zentrum Berlin“ und Supervisorin der DGSv.

Kostenbeitrag: 20 € Mitglieder, 30 € Gäste, 10 € Studenten, Rentner

Mai 2011

Freitag, der 13. Mai 2011 | 20:00 bis 22:00 Uhr 
Dr. Wolfgang Kleespies (Berlin): Angst verstehen und verwandeln (Vortrag)

Zum Thema schreibt uns Dr. Kleespies: Als Kern der meisten Angststörungen erweisen sich spezifisch menschliche Urängste, sogenannte archetypische Ängste, die sich aus lebensgeschichtlichen Gründen als tiefe Verletzungen in die Seele eingegraben haben und zu seelischen Störungen führen können. Sie überziehen das eigene Selbst mit Schrecken, Zweifeln und Unsicherheit.

Wolfgang Kleespies weist einen “roten Faden” aus dem Labyrinth der Angst und zeigt, wie unter Einbeziehung Jungianischer Positionen und aktueller Ergebnisse der Hirnforschung die entstandenen Verletzungen durch eine gewandelte Einstellung und durch Selbstannahme zur Heilung gebracht werden können.

“Verstehen wir die Botschaften der Angst richtig, dann ergibt sich uns eine Chance, uns zu erkennen und bestimmte Einengungen unseres Lebens zu überwinden und die selbstbereiteten Fesselungen durch Selbstannahme  abzulegen. So können wir uns wandeln und vom Opfer zum Gestalter der Angst werden.”

Zur Person: Dr.med. Wolfgang Kleespies lebt und arbeitet in Berlin als Psychiater und Psychoanalytiker. Er ist Lehranalytiker und Dozent am C.G.. Jung Institut Berlin und am Institut für Psychotherapie Berlin e.V. . Neben Fachveröffentlichungen ist er Autor mehrerer Bücher, u.a. der Monographie  “Angst verstehen und verwandeln” im Reinhardt Verlag München Basel 2003.

Kostenbeitrag: 10 € Mitglieder, 15 € Gäste, 5 € Studenten, Rentner, Erwerbslose

Für den 18. Mai 2011 haben wir ab 20 Uhr  im “Cum laude” an der Humboldt-Universität Berlin eine neue Veranstaltungsreihe vorgesehen, die wir erst einmal “Jour Fixe” nennen und die wir jeweils unter ein aktuelles Thema stellen wollen. Am 18. Mai sollen  es die arabischen Revolutionen in Tunesien, Ägypten, Libyen sein. Es soll eine offene Gesprächsrunde mit einem kurzen Impulsreferat zu Beginn sein, für das wir einen Experten einladen werden. Näheres Anfang Mai.

Die Veranstaltungen im Juni werden wir ebenfalls in unserem nächsten Newsletter Anfang Mai vorstellen. Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Homepage zu weiteren Veranstaltungen und zum Jahresprogramm  und empfehlen uns weiter, mit freundlichen Grüßen,

Ihr Vorstand der C.G.. Jung-Gesellschaft Berlin

Dr. Günter Langwieler
Vorsitzender

P.S. Unsere “Schwester”-Gesellschaft in Hamburg, die C.G.. Jung Gesellschaft Hamburg e.V., veranstaltet auf der Insel Sylt in den Lister Dünen direkt am Meer in der Akademie am Meer, Klappholttal, eine Fortbildungsreihe zur Tiefenpsychologie nach C.G. Jung unter der fachlichen Leitung von Dieter Schnocks Stuttgart. Es sind noch wenige Plätze frei. Näheres bei Dr. Dörte Wrede C.G. Jung Gesellschaft Hamburg e.V. junggesellschafthamburg@t-online.de

Unsere Adresse:
c/o Dr. Günter Langwieler
Welser Str. 10-12
D-10777 Berlin
Telefon +49 (0)30 219 153 17 (AB)
Email post@jungberlin.de
Internet www.jungberlin.de

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